24.09.2012 · Wer wenig verdient oder Hartz IV bezieht, der sorgt kaum für die Rente vor. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt hat.
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1) Von welchem Geld sollen Geringverdiener wirksam (nicht nur
symbolisch) vorsorgen?
2) Warum vorsorgen, wenn man sowieso in der Sozialrente landet? Der
Penner von nebenan lacht einen dann aus.
Für wie dumm werden Hartz-IV-ler und 'Geringverdiener eigentlich gehalten?
Private Altersvorsorge von den einem Hartz-IV-Empfänger
abzüglich Strom, Telefon und private Haftpflichtversicherung
(zusammen ca. 100,- Euro) verbleibenden 274,- Euro/Monat? ... und warum?
Damit hinterher nicht 500,- Euro aufgestockt werden müssen, sondern
nur noch 487,30 Euro? Ist das Humor, Frechheit oder Dummheit?
Übrigens: Was hier einige Kommentatoren nur gemutmaßt haben
ist tatsächlich der Fall: Die IAB ist eine Forschungseinrichtung
der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Entscheidend für das ( Wohl ?) Ergehen
der zukünftigen Rentner ist doch,ob die dann arbeitende Bevölkerung dazu in der Lage sein wird,die Waren und Dienstleistungen bereitzustellen,die für die Aufrechterhaltung unseres relativ hohen Lebensstandards erforderlich sind.Wenn dies,was ich erwarte,nicht der Fall sein wird,werden nicht nur die Rentner,sondern auch der überwiegende Teil der Gesamtbevölkerung schwere Einbußen hinnehmen müssen.Die Riester-Rente und andere staatlich geförderte Zusatzversorgungen sind nur ein groß angelegter Betrug,der den Versicherungen und Banken jetzt Gewinne beschert,dem Großteil der Einzahlenden aber einmal keinen Nutzen bringen wird.
oder wie wir Franken sagen: Das hätte mir der Ochse auf der Fleischbrücke auch erzählen können. Bei der Aufgabenstellung durfte man auf die Ergebnisse wahrlich gespannt sein.
eine hochinteressante studie-iab
da wäre ich doch selbst nie drauf gekommen, was diese
qualifizierten herren so erforscht haben-
ich sage nur armes deutschland. ich hoffe diese herrn werden nicht
vonder regierung bezahlt!!
Doch Doch! Diese Damen und Herren werden tatsächlich von der Regierung bezahlt.
Besser und korrekter: Sie sind die Regierung!
IAB = Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung,
Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
(Quelle: Wikipedia)
Noch Fragen?
Wer wenig verdient oder Hartz IV bezieht
Mit derlei STUDIEN, würde ich gerne mein Geld verdienen. Es ist nicht erklärbar wie eventuelles Steuergeld verpraßt wird. Mit was sollen die Betroffenen den Rücklagen bilden?
jenseits der Frage, ob es generell sinnvoll ist, private Altersvorsorge zu treiben: Es stellt sich gerade bei Geringverdienern und Hartz-4-Empfängern sehr die Frage nach der Sinnhaftigkeit. Denn es ist davon auszugehen, daß sie auch als Rentner auf die Wohltaten des Staats angewiesen sein werden, d.h. ergänzend H4 beantragen müssen. Und die private Zusatzrente würde als Einkommen doch wohl darauf angerechnet werden, so daß der engagierte Vorsorger mit kleinem Einkommen davon überhaupt nichts hätte.
welch ein Ergebnis. Ich erstelle gerne - natürlich entgeltlich -
eine Studie, nach der jeden geschlagenen Abend die Sonne untergeht.
Vorsorge für's Alter ist für Geringverdiener auch nicht sinnvoll ...
... aus zwei Gründen:
1. Die private Altersvorsorge wird voraussichtlich von der Inflation bei
gleichzeitiger Zinsebbe aufgefressen. Da verjubelt man das Geld lieber.
2. Der Sozialstaat wird sich der Armutsrentner schon annehmen.
Jeder normaldenkende Mensch kann sich dies an den 5 Fingern
abzählen. Hier wurde wieder
einmal - ohne Not - Geld verbrannt. Die Studie hat bestimmt zwischen
500.000 und 1 Mio. gekostet.
Ist nicht wahr??? Tatsächlich?
Wenn die Studie nicht veröffentlicht worden wäre, hätte
ich das kaum geglaubt.
Nee, ganz im Ernst. Benötigt man eine Studie, um festzustellen,
dass Geringverdiener nicht oder kaum für das Alter vorsorgen.
Sollte man nicht ehr untersuchen, ob Hartz VI Bezieher jemals etwas zur
Seite legen können. Und wenn ja, ist das überhaupt von
amtswegen erwünscht?
Für Binsenweisheiten hohe Gehälter verprasst
Also wenn man für diese Erkenntnis, dass Geringverdiener in der Regel kein Geld fürs Alter zurücklegen (können), Geld ausgeben muss, dann ist es nicht gerade gut bestellt um den "Thinktank" der Bundesagentur für Arbeit. Dabei gäbe es doch viel dringender Fragen, die einer wissenschaftlich fundierten Analyse bedürften. Zum Beispiel: In einem heute veröffentlichen Interview mit dem Vorstand der BA, Alt, erfahren wir so ganz neben bei, dass etwa 1 Million Langzeitarbeitslose seit mehr als 12 Jahre ohne Arbeit sind. Wie kann das sein, dass in einer Mammutbehörde mit etwa 120.000 Mitarbeitern einfach eine so unvorstellbare Zahl an Menschen als Karteileichen dahinschlummern - und das über mehr als 12 Jahre. Einen Teil der Antwort haben wir ja jetzt kennengelernt - wer sich zu sehr mit Binsenwesiheiten aufhällt, vergeudet wertvolle zeit für die entscheidenden Fragen...
"Dass nur wenige Hartz-IV-Empfänger in eine private
Altersversicherung einzahlen, liegt nach IAB-Einschätzung vor allem
daran, dass sie niemals Rücklagen für das Alter bilden konnten."
Wäre ich nie drauf gekommen! :-)