Was aussieht wie ein persischer Teppich, ist die grafische Darstellung von 1500 Lebensläufen: Anette Fasang, Juniorprofessorin an der Humboldt-Universität und Forscherin am Wissenschaftszentrum Berlin, hat das deutsche und das britische Rentensystem verglichen. Sie wollte wissen, wie Wohlfahrtsstaaten auf Lebensläufe von Menschen wirken.
Dazu hat sie eine Methode der Biologie verwendet: die Sequenzanalyse, mit der sonst DNA untersucht wird. Jede Linie beschreibt eine Biographie zwischen dem 58. und dem 66. Lebensjahr. Dunkelblau bedeutet staatliche Rente, die anderen Farben sonstige Einkommensquellen. Der wichtigste Unterschied zwischen beiden Ländern: „Die Situation in Großbritannien ist instabiler und heterogener“, sagt Fasang.
Wer in Deutschland im Ruhestand angekommen ist, bleibt in Rente. Im liberaleren System Großbritanniens sind die Menschen schon in den letzten Jahren der Berufstätigkeit von unterschiedlichen Einkommensquellen abhängig - im Ruhestand verstärkt sich das noch mal.
Statistische Grundsätze
Michael Schumann (MichaelSchumann)
- 05.07.2012, 15:07 Uhr
Alle Eier in einem Korb...
Art Bleiglass (bleiglass)
- 05.07.2012, 13:28 Uhr
Vielleicht könnte man die Graphik noch verwirrender gestalten
Anton Kettenruettler (kettenruettler)
- 05.07.2012, 12:53 Uhr
Hätte nicht gedacht, dass ..
Frank Sperling (Auch-Ein-Buerger)
- 05.07.2012, 12:04 Uhr
Was soll der Schmarren?
werner hess (heswer)
- 05.07.2012, 11:39 Uhr