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Geld EZB stellt neue Euro-Banknoten vor

 ·  Mehr Sicherheit, gleiches Design: Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag die zweite Generation der Euro-Banknoten vorgestellt. Ein Hologramm der „Europa“ und die „Smaragd-Zahl“ schützen vor Fälschern.

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Geldfälscher werden es in Zukunft noch schwerer haben: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat an diesem Donnerstag die neuen 5-Euro-Scheine vorgestellt. Die Banknoten der „Europa-Serie“ zeichnen sich durch drei neue Sicherheitsmerkmale aus, die die Scheine noch besser vor Fälschung schützen sollen. Das Design bleibt aber nahezu unverändert.

Namensgeberin ist Europa, die phönizische Königstochter, die vom Göttervater Zeus in Gestalt eines Stieres nach Kreta entführt wurde. Das Porträt der Europa ist im Gegenlicht als Wasserzeichen sowie im Hologramm der Scheine zu erkennen.

Neu ist auch die sogenannte Smaragd-Zahl. Sobald man den Geldschein leicht kippt, ändert der aufgedruckte Wert seine Farbe von Smaragdgrün in ein tiefes Blau.

Da die 5-Euro-Scheine als kleinste Stückelung besonders oft von Hand zu Hand gehen und so stark abgenutzt werden, haben die Währungsdesigner sie zusätzlich mit einer speziellen Schutzschicht versehen. Bis die neuen 5-Euro-Scheine von Mai an in Umlauf gebracht werden, sollen sie in den Tresoren der nationalen Notenbanken lagern.

Zentralbanken tauschen alte Scheine jederzeit um

Nach der 5-Euro-Note sollen auch die anderen Euro-Geldscheine mit den neuen Sicherheitsmerkmalen Schritt für Schritt in den kommenden Jahren eingeführt werden. An den bisherigen Stückelungen wird sich nichts ändern. Auch das bisher verwendete Leitmotiv „Zeitalter und Stile“ behalten die Noten ebenso bei wie die Hauptfarben.

Die EZB rechnet damit, dass die Noten der zweiten Serie bis zum Herbst 2013 weiter verbreitet sind, als die der ersten. Zunächst können alte und neue Banknoten noch parallel verwendet werden. Wann genau die Banknoten der ersten Serie ihre Gültigkeit verlieren, steht noch nicht fest. Ihren Wert sollen die „alten“ Scheine aber behalten. Sie können jederzeit bei den nationalen Zentralbanken umgetauscht werden.

Schon heute sind die Euro-Scheine relativ gut vor Fälschungen geschützt. Rein rechnerisch kommt laut Bundesbank jeder Bürger in Deutschland nur einmal in 2000 Jahren mit Falschgeld in Berührung.

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10.01.2013, 16:56 Uhr

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