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Neuer Passagierservice : Frankfurter Schnüffelnasen gegen Bettwanzen

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Seit 2016 spüren ausgebildete Hunde Bettwanzen schon in Flugzeugen auf, die in Frankfurt laden. Jetzt auch in den Koffern der Passagiere. Bild: dpa

Wer aus dem Urlaub zurückfliegt, hat manchmal Bettwanzen im Gepäck. Doch ob das der Fall ist, können Passagiere jetzt schon herausfinden, bevor sie ihren Koffer auspacken - zumindest wenn sie in Frankfurt landen.

          Sie sind ein unerwünschtes, aber gar nicht so seltenes Urlaubsmitbringsel und können die Nächte nach der Heimkehr mit juckenden Stichen vermiesen: Bettwanzen. Am Flughafen Frankfurt gibt es nun einen neuen Service für Passagiere, der verhindern soll, dass die winzigen Blutsauger in die eigenen vier Wände gelangen.

          Spürhunde des „Bed Bugs Team“, die speziell für das Aufspüren von Bettwanzen ausgebildet sind, schnüffeln ab sofort auch am Reisegepäck nach den ungewollten Reisegenossen, wie eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport am Freitag berichtete.

          Der Service kostet pauschal 106 Euro und gilt für drei Gepäckstücke, jeder weitere Koffer kostet 29 Euro. Die Spürnasen müssen bis zu drei Tage vor der Rückkehr per E-Mail angefordert werden, Spürhund und Hundeführer kommen dann direkt an der Gepäckausgabe zur Kontrolle.

          Schlägt ein Hund an, gibt es die Möglichkeit, einen am Flughafen ansässigen Kammerjäger zu bestellen, hieß es. Die insgesamt fünf Spürnasen und ihre Hundeführer sind bereits seit 2016 im Einsatz und haben bisher Flugzeuge und Hotels auf Bettwanzen abgesucht.

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