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Veröffentlicht: 12.08.2014, 14:06 Uhr

Verbraucherstudie Jedes vierte Kind hat ein Smartphone

Überall ins Internet gehen - das wollen immer mehr Kinder. Sie nutzen internetfähige Mobiltelefone. Außerdem gilt: Wer online ist, ist es immer länger.

von
© picture alliance / ANP XTRA Die Zahl der Smartphones in deutschen Kinderzimmern hat sich innerhalb eines Jahres verdoppelt.

Smartphones haben sich im vergangenen Jahr stark in deutschen Kinderzimmern verbreitet: Fast jedes vierte Kind (1,5 Millionen) zwischen sechs und 13 Jahren besitzt mittlerweile ein solches Telefon mit Zusatzfunktionen, das sind fast doppelt so viele Kinder wie im vergangenen Jahr. Etwas mehr als die Hälfte nutzt noch ein klassisches Handy. Dies geht aus der Kids-Verbraucher-Analyse 2014 hervor, die vom Kinderbuchverlag Egmont Mediasolutions durchgeführt und an diesem Dienstag in Berlin vorgestellt worden ist. Für die Studie wurden in insgesamt 1660 Haushalten Interviews mit Kindern und ihren Eltern geführt.

Anne-Christin Sievers Folgen:

Außerdem ist der Anteil der Kinder, die Computer nutzen, mit 82 Prozent (4,6 Millionen) noch einmal um 4 Prozentpunkte gestiegen. Doch längst nicht alle haben deshalb auch Erfahrungen mit dem Internet gesammelt. 75 Prozent (4,4 Millionen) der Kinder waren bislang online unterwegs, wobei die Befragten von zehn bis dreizehn Jahren schon fast alle gesurft haben, während es in der Altersgruppe der Sechs- bis Neunjährigen nur knapp die Hälfte gewesen ist.

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Zugleich zeigt sich: Wer das Internet nutzt, der nutzt es immer häufiger: Mehr als die Hälfte der Zehn- bis Dreizehnjährigen (56 Prozent) ist täglich online. Bei den Sechs- bis Neunjährigen ist es schon fast jedes fünfte Kind (18 Prozent), das 8 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2013. Die Eltern geben aber auch Regeln vor. Ganz oben auf der Liste der Verbote: Die Kinder sollen keine persönlichen Daten angeben.

Abseits des Digitalen nutzen Kinder und Jugendliche weiterhin gedruckte Inhalte parallel zu den elektronischen. Etwa 77 Prozent der Sechs- bis Dreizehnjährigen (4,5 Millionen) lesen in ihrer Freizeit mindestens einmal pro Woche in einem Buch und 74 Prozent (4,3 Millionen) in einer Zeitschrift. Im vergangenen Jahr waren es bei Büchern noch 81 Prozent beziehungsweise bei Zeitschriften noch 74 Prozent.

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