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2 Euro mit Ex-Bundeskanzler : So sieht die Helmut-Schmidt-Münze aus

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Das Konterfei des Altkanzlers auf einem 2-Euro-Stück Bild: dpa

Viele Europäer werden ihn künftig im Portemonnaie haben: Helmut Schmidt. Sein Porträt erscheint auf 30 Millionen Zwei-Euro-Münzen, die im kommenden Jahr in Umlauf kommen. Bei der ersten Prägung hilft die Tochter des Altkanzlers.

          Zum 100. Geburtstag des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt (1918-2015) erscheint ab Januar eine 2-Euro-Gedenkmünze. Ihre Serienproduktion ist am Dienstag in Deutschlands ältester noch bestehender Prägestätte, der Hamburgischen Münze, gestartet, wie die Finanzbehörde der Hansestadt mitteilte. Dort sollen rund 6,3 Millionen der insgesamt 30 Millionen Gedenkmünzen geprägt werden. Das Geldstück würdige das politische Lebenswerk des Staatsmannes und Hamburger Ehrenbürgers.

          Schmidt wurde am 23. Dezember 1918 in Hamburg geboren und starb dort am 10. November 2015. Der Sozialdemokrat war ab 1961 Hamburger Innensenator, später Bundesminister der Verteidigung sowie der Finanzen und von 1974 bis 1982 Bundeskanzler.

          „Diese Euro-Münze ist eine sehr schöne Ehrung und ein Symbol für meines Vaters zutiefst empfundene Leidenschaft für ein geeintes Europa“, sagte Schmidts Tochter Susanne, die zur Erstprägung gekommen war.

          Die Bundesregierung hatte am 26. April die Prägung der 2-Euro-Gedenkmünze „100. Geburtstag Helmut Schmidt“ beschlossen. Das Geldstück wird gesetzliches Zahlungsmittel im gesamten Euro-Raum sein.

          Die erste Münzherstellung in Hamburg lässt sich laut Angaben bis ins Jahr 834 zurückverfolgen. 1189 verlieh Kaiser Friedrich Barbarossa der Stadt Hamburg offiziell das kaiserliche Münzrecht. Euro- und Cent-Münzen aus Hamburg sind am Prägezeichen „J“ zu erkennen.

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