Home
http://www.faz.net/-hbv-75ix3
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Für das Jahr 2012 Steuer-Erstattung kommt frühestens Ende März

Wer fürs vergangene Jahr Steuern zurückbekommt, kann sich mit seiner Steuererklärung noch so sputen - das Geld kommt erst Ende März. Denn es dauert eine Weile, die Software umzustellen.

© dpa Vergrößern

Die Steuerzahler in Deutschland müssen einem Zeitungsbericht zufolge mindestens bis Ende März auf eine Steuerrückerstattung für 2012 warten.

Die Finanzämter benötigten zweieinhalb Monate, um die Software auf die genaue Datenbasis für das vergangene Jahr umzustellen und zu programmieren, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Steuergewerkschaft. „Erst danach können Steuererklärungen abschließend bearbeitet werden“, zitierte das Blatt Verbandschef Thomas Eigenthaler. Seine Gewerkschaft vertritt die Mitarbeiter der Finanzverwaltung.

Mehr zum Thema

Neben der jährlichen Aktualisierung der Computerprogramme müssten die Finanzämter zu Jahresbeginn auch zugelieferte Daten etwa zu Versicherungsbeiträgen einarbeiten, erläuterte Eigenthaler. Bestimmte Änderungen für Steuerzahler 2013 können zudem erst mit Verspätung umgesetzt werden. Nach Auseinandersetzungen um Kompromisse des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat im Dezember verschiebt sich etwa die endgültige Entscheidung über die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrages ins neue Jahr. Er soll um 126 Euro auf 8130 Euro im Jahr erhöht werden.

Eigenthaler riet Steuerzahlern dennoch, ihre Steuererklärungen frühzeitig einzureichen. Dann sei ab Mitte März auch mit einer schnelleren Rückerstattung zu rechnen.

Quelle: FAZ.net / Reuters, dpa

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Zeitalter der Beleglosigkeit Ende des Papierkriegs bei der Steuererklärung

Was für 15 Millionen Nutzer der elektronischen Steuererklärung galt, soll jetzt für alle Realität werden: nur noch wenig Belege sollen eingereicht werden müssen. Mehr

13.11.2014, 15:31 Uhr | Finanzen
Haftstrafen für Manager Die meisten kamen mit Bewährung davon

Thomas Middelhoff ist zu drei Jahren im Gefängnis verurteilt worden. Das kommt nicht oft vor. Viele Manager sind von der Haft verschont geblieben. Mehr Von Tillmann Neuscheler

14.11.2014, 15:02 Uhr | Wirtschaft
Soziale Ungleichheit Was wurde aus der Buffett-Steuer?

Einst wollte Warren Buffett mehr Steuern zahlen, nun übt sich der erfolgreiche Investor in Steuersparmodellen. Doch auch wenn aus der Buffett-Steuer nichts wurde, die Reichen in Amerika zahlen mehr Steuern als noch vor wenigen Jahren. Mehr Von Patrick Welter, Washington

24.11.2014, 06:41 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 05.01.2013, 10:33 Uhr

Geld & Leben

"Meine Finanzen" hat die richtigen Tipps für jede Lebenslage. Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Anleihen sind nicht mehr stocksolide

Von Gerald Braunberger

Früher waren Anleihen eine sichere Bank, und die Zinskupons ansehnlich. Heute schwindet durch öffentliche und private Verschuldung das Vertrauen in die Emittenten. Ein nüchterner Blick hilft. Mehr 3 5

Zinsen
Wertpapiersuche

Märkte aktuell
Name Kurs Änderung
  FAZ-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro/Dollar --  --
  Gold --  --