Die Steuerzahler in Deutschland müssen einem Zeitungsbericht zufolge mindestens bis Ende März auf eine Steuerrückerstattung für 2012 warten.
Die Finanzämter benötigten zweieinhalb Monate, um die Software auf die genaue Datenbasis für das vergangene Jahr umzustellen und zu programmieren, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Steuergewerkschaft. „Erst danach können Steuererklärungen abschließend bearbeitet werden“, zitierte das Blatt Verbandschef Thomas Eigenthaler. Seine Gewerkschaft vertritt die Mitarbeiter der Finanzverwaltung.
Neben der jährlichen Aktualisierung der Computerprogramme müssten die Finanzämter zu Jahresbeginn auch zugelieferte Daten etwa zu Versicherungsbeiträgen einarbeiten, erläuterte Eigenthaler. Bestimmte Änderungen für Steuerzahler 2013 können zudem erst mit Verspätung umgesetzt werden. Nach Auseinandersetzungen um Kompromisse des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat im Dezember verschiebt sich etwa die endgültige Entscheidung über die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrages ins neue Jahr. Er soll um 126 Euro auf 8130 Euro im Jahr erhöht werden.
Eigenthaler riet Steuerzahlern dennoch, ihre Steuererklärungen frühzeitig einzureichen. Dann sei ab Mitte März auch mit einer schnelleren Rückerstattung zu rechnen.
Kleines Gemecker - große Inkonsequenz
Stefan Sedlaczek (sedlaczek1)
- 06.01.2013, 09:36 Uhr
Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Marcus Kepper (br0152uio)
- 05.01.2013, 20:58 Uhr
Ich frage mich schon, wer sind eigentlich die ganzen Heulsusen?
Nils Kuhs (N.Holgerson)
- 05.01.2013, 19:31 Uhr
Man sollte die 15 zinsfreien Monate abschaffen....
Nils Kuhs (N.Holgerson)
- 05.01.2013, 12:55 Uhr
Das ist doch überhaupt kein Problem.
Otto Meier (DerQuerulant)
- 05.01.2013, 12:11 Uhr