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Für das Jahr 2012 Steuer-Erstattung kommt frühestens Ende März

 ·  Wer fürs vergangene Jahr Steuern zurückbekommt, kann sich mit seiner Steuererklärung noch so sputen - das Geld kommt erst Ende März. Denn es dauert eine Weile, die Software umzustellen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (6)
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Stefan Sedlaczek

Kleines Gemecker - große Inkonsequenz

Also bitte, man sollte doch vielleicht einmal die Kirche im Dorf lassen. Das ist ja nun wirklich alles andere als ein Aufreger. Angesichts der widrigen Umstände habe ich kein Problem, insoweit sogar noch von einer Leistung der befaßten Beamten zu sprechen. Unter welchen Bedingungen wird denn da gearbeitet: Politische Vorgaben, die an Qualität zu wünschen lassen, was an Quantität zu viel ist. Ein naturgemäß staatsmonopolistischer Betrieb mit allen innerbetrieblichen Konsequenzen. Und an der EDV laborieren zur Zeit auch andere Betriebe, insbesondere in der Finanzbranche. Da sind die nicht einmal drei Monate (sofort geht ja genau nur eine Sache), nun wirklich akzeptabel.
Wenn man denn nun Steuern überhaupt akzeptiert.
Ich gehöre ja nun zu denen, die Steuern für eine ungute Sache halten. Ganz utilitaristisch. Allerdings ist das Einheben von Steuern auch unsittlich und direkt gegen das Recht gerichtet. Das sah um 1300 sogar der Papst noch so. Und das ist ein Thema, nicht die 3 Monate.

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Marcus Kepper

Wer lesen kann ist klar im Vorteil

Ich schiebe jetzt ganz einfach den schwarzen Peter in Richtung Arbeitgeber, Kranken- und Rentenversicherungsträger. Diese sind verpflichtet bis spätestens Ende Februar die relevanten Daten elekrtonisch zu übermitteln. Erfahrungsgemäß geschiet das in max. 60% der Fälle zuverlässig. Also ist das ne ganz einfache Geschichte. Wenn nix da ist kann auch keine Steuererklärung fürs jahr 2012 bearbeitet werden. Wobei für 2011 ist noch genügend da und auch die auf den letzten Drücker 2008er eingereichten. Kurz noch zur AO. Zu §240, wenn man bei jedem Arzt und Unternehmer seine Rechnung nicht zahlt gibt es Mahngebühren, zum 233a, ne bessere Guthabenverzinsung als beim Staat (6% im Jahr) gibt es nicht.
Viel Spaß damit

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Otto Meier

Das ist doch überhaupt kein Problem.

Denn die meisten abhängig Beschäftigten geben wohl immer noch keine Steuererklärung ab.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.01.2013 13:57 Uhr
Otto Meier

Nein, Herr Kuhs, habe ich nicht.

Das ist lediglich mein persönliches Umfeld, auf das ich mich stütze und dem ich irgendwie mehr vertraue, als "repräsentativen" Umfragen. Dennoch habe ich ein "wohl" eingefügt, um die Unbestimmtheit meiner Aussage zu verdeutlichen.

Sicherlich gibt es Zahlen der Finanzämter dazu, aber die habe ich so schnell auch nicht gefunden. Dennoch bin ich mir ziemlich sicher, daß es so ist.

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Hans Böhringer

Italien läßt grüssen ...

... dem Steuerzahler läßt man diese Freiheit nicht! § 240 AO: "Wird eine Steuer nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet, so ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von 1 vom Hundert des abgerundeten rückständigen Steuerbetrags zu entrichten; abzurunden ist auf den nächsten durch 50 Euro teilbaren Betrag."
Dem Politiker, Beamten usw. muß ja schließlich die Möglichkeit gegeben werden, die Steuergelder zu verschwenden. Eine Aufzählung erübrigt sich, möchte aber trotzdem auf die Verhöhnung der Steuerzahler mit dem Zitat eines berühmten Berliners hinweisen: "Berlin ist arm aber sexy." Woher diese Armut kommt, trotz hunderten von Milliarden Steuergelder aus dem ganzen Land kann sich jeder selbst ausmalen - auch die einfachen Menschen sind dazu fähig!

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Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 05.01.2013 10:54 Uhr

Das neue Jahr ...

ist ja auch so etwas von überraschend gekommen, da braucht es eben halt noch ein paar Monate, bis Zahlungen vom Finanzamt kommen, das muss man doch verstehen.
Frage: Wie hoch sind denn die Zinseinnahmen von den Geldern, die dem Bürger erst einmal vorenthalten werden???

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05.01.2013, 10:33 Uhr

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