http://www.faz.net/-gv6-7479u
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --

Veröffentlicht: 07.11.2012, 16:54 Uhr

Finanzausschuss billigt Umsetzung Einheitliche EU-Kontonummern kommen 2014

Der Finanzausschuss des Bundestages hat am Mittwoch die neuen EU-Regeln für Zahlungsüberweisungen gebilligt. Europaweit einheitliche Kontonummern (IBAN) sollen von Februar 2014 an die alten Zahlenkombinationen ablösen.

© dpa Von Februar 2014 an hat die Kontonummer 22 Stellen.

Die ab 2014 geltenden neuen EU-Regeln für Zahlungsüberweisungen können auch in Deutschland umgesetzt werden. Der Finanzausschuss des Bundestages billigte am Mittwoch nach Angaben der Unionsfraktion ein entsprechendes Begleitgesetz für einen einheitlichen bargeldlosen Zahlungsverkehr in Europa (SEPA). Inländische und grenzüberschreitende Zahlungen in Europa sollen so einfacher und schneller abgewickelt werden können.

Mehr zum Thema

Europaweit einheitliche Kontonummern (IBAN) lösen die alten Zahlenkombinationen ab - auch für Transfers im Inland. Mit einer Übergangsfrist für Überweisungen in Deutschland bis spätestens 1. Februar 2016 soll die Umstellung verbraucherfreundlich erfolgen. Nach der Ende März in Kraft getretenen SEPA-Verordnung müssen Bankkunden in der EU vom 1. Februar 2014 an für Lastschriften und Überweisungen an internationale Kontonummern mit 22 Stellen (IBAN) verwenden.

Alte Lastschrift-Aufträge behalten Gültigkeit

Die IBAN besteht aus einem Ländercode (für Deutschland: DE) und einer zweistelligen Prüfziffer. Danach folgen die bekannte Bankleitzahl und die vertraute Kontonummer. Im Gegenzug fällt die bisherige deutsche Bankleitzahl und europäische Bankleitzahl BIC weg.

Alte Lastschrift-Aufträge behalten ihre Gültigkeit. Darauf hat vor allem Deutschland gedrängt, weil hierzulande elektronische Lastschriften weit verbreitet sind. Bankkunden müssen ihre Einzugsermächtigung für Miete, Zeitungsabo oder Versicherung also nicht erneuern. Beim Lastschriftverfahren sind künftig aber Ermächtigungen gegenüber der Bank und dem Gläubiger erforderlich.

Quelle: FAZ.net mit dpa

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Konkurrenz für Kreditinstitute O2 wird zur Bank

Mit neuen Ideen steigt O2 ins Bankgeschäft ein. Es gibt keine Zinsen – der Telefonkonzern will Kunden auf andere Weise anlocken. Mehr Von Tim Kanning

25.07.2016, 07:34 Uhr | Finanzen
Nach dem Brexit Finanzplatz Frankfurt wittert die große Chance

Noch 2015 war die City of London laut des Statistischen Bundesamts der bedeutendste Finanzplatz der Welt. Vor New York, Hongkong, Singapur. Das deutsche Finanzzentrum Frankfurt dagegen liegt auf Platz 14. Zweitklassig, ein bisschen provinziell wirkt Frankfurt am Main gegenüber den gigantischen Finanzmetropolen der Welt. Doch mit dem Brexit könnte sich das ändern. Mehr

06.07.2016, 17:07 Uhr | Finanzen
Italien Bankenrettungs-Szenario voller Widersprüche

Die italienische Regierung will die neuen Regeln der Bankenunion verwässern und plädiert zugleich für mehr europäische Integration. Doch das ist nicht der einzige Widerspruch. Mehr Von Tobias Piller, Rom

25.07.2016, 14:06 Uhr | Finanzen
Mogelpackung Das fiese Fonds-Spiel

Indexfonds (ETF) sind so populär wie nie. Jetzt kommen immer mehr ETF auf den Markt, die so heißen, aber die Idee pervertieren. Mehr Von Dennis Kremer

27.07.2016, 13:06 Uhr | Finanzen
Reform mit Schönheitsfehlern Die Pauschalreise wird geadelt

Ein toller Urlaub hängt am Wetter und einem schönen Strand. Manchmal bleiben aber ärgerliche Pannen im Gedächtnis. Neue Regeln sollen vor allem bei Pauschalreisen für eine bessere Absicherung sorgen - es gibt aber auch Bedenken. Mehr

27.07.2016, 14:00 Uhr | Finanzen
Geld & Leben

"Meine Finanzen" hat die richtigen Tipps für jede Lebenslage. Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Zinsen
Name Kurs %
F.A.Z.-Index -- --
DAX ® -- --
Dow Jones -- --
EUR/USD -- --
Gold -- --