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Europa in der Krise Die große Angst ums Geld

 ·  Bankenbeben, Börsenabsturz, Euro-Schwäche - die Krise ist mit Macht zurück. In ganz Europa fürchten Anleger um ihr Erspartes. Wo ist das Vermögen noch sicher?

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (29)

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Eva Maria Palmer

Überwiegend falsche Ratschläge

Der Autor vertritt die Ansichten von Bankern und nicht die von unabhängigen Fachleuten.
1.Kein Bankrun in D? Selbstverständlich werden Leute Ihr Geld abheben, wenn Ihnen klar ist, dass weder die Bareinlagen bei den Banken ausreichen (max.4-6% der Guthaben) noch die Rettungsschirme des Bankensystems die Einlagen schützen können. Die Höhe der Sicherungseinlagen ist viel zu klein, um größere Ausfälle schützen zu können.
So war z.B. der Einlagensicherung-Fonds schon bei der Lehmann-Pleite überfordert, um die normalen Bankkunden der deutschen Niederlassungen zu entschädigen. Die Banken mußten nachträglich nachschießen.
2. Unserem Schuldenstaat, der demnächst in die Rezession schlittert und und sich anschickt, für die Schulden der EU-Pleitegeier zu haften, Geld mit einer negativen Rendite zu leihen?
3. Gold: Der 1kg-Barren kostete 2007: 17000 € heute 42500 €. Der Goldpreis wird durch die Decke gehen, denn er kennt keine Entwertung.
4. Aktien kann man nach dem Crash kaufen aber nicht jetzt!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 18:46 Uhr
Eva Maria Palmer

Historisch gesehen, sind alle Papierwährungen auf nahezu Null gegangen

Hallo Herr Maier,
der Dollar hat seit 1930 ca.95% an Wert verloren, der Euro in 12 Jahren schon fast 40%.
Die durchschnittliche Aktienrendite der letzten 10 Jahre betrug 3,1%.
Edelmetalle sind zwar optisch teuer, aber nur deswegen, weil die Papierwährungen eine hohe Inflation haben.
Wenn das kommt, was ich voraussehe, gibt es keine Papierwährung in Europa, die nicht unter der Finanz- und Wirtschaftskatastrophe leiden wird - so auch auch die Norweg.Krone und der Schweizer Franken.
Denn allen diesen Währungen fehlt die Deckung - die Golddeckung.
Für eine Unze Gold hat man in Rom vor 2000 Jahren eine schöne goldbewirkte Tunika bekommen, heute bekommen Sie dafür einen Maßanzug.
Der sagenhafte US-Grünspan hat einmal gesagt: "Die Goldbesitzer werden die Einzigen sein, die Ihr Vermögen erhalten können". Zitat-Ende.
Man kann das Gesagte auch auf Silber anwenden. Aber alles nur physisch.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 04.06.2012 12:56 Uhr

Den Banken bleibt nichts anderes übrig

Sie müssen ihr immer wertloseres Papier ja irgendwie an den Mann bringen.
Da die Wirtschaft kriselt wird das immer schwieriger.
Und nachdem man(banker) zahlreiche blasen produziert hat warnt man das Gold eine sein könnte,dabei weiss jeder wenn es zum Crash kommt,wird Edelmetall,selbst bei Einbussen die beste Performance liefern weil auch deutsche Anleihen dank Schulden u Fiskalunion zwangsläufig irgendwann crashen da die Abstände zwischen den Turbulenzen immer kürzer werden.
Schade dass der Autor nicht wenigstens auf die norwegische Krone als alternative verweist.
Das Land ist schuldenfrei u hat Öl und ist EUro-unverseucht und auch nicht an den Euro gebunden wie der Franken oder die dänische Krone:Eine Währung die also beste Vorraussetzung hat die Krise gut zu überstehen.

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Carsten Hensch

Mag die Risikostruktur deutscher Banken im Vergleich zu Südeuropa auch deutlich solider sein.

Mittlerweile dürften die von Politikern und Banken eingegangenen Risiken sich in mehrere Papieranlageformen, Euro und Dollar so hineingefressen haben, dass Leichtsinnigkeit im Umgang mit eigenem Vermögen gefährlich geworden ist.
Die Nervosität der Vermögensinhaber steigt exponentiell und zu Beginn unmerklich.
Sollte entgegen der Meinung der "Experten" bei uns doch irgendwann ein Bank Run stattfinden, könnte das dem Spiel "Reise nach Jerusalem" sehr ähnlich werden. Mit dem Unterschied, dass wohl deutlich weniger als 10 Stühle pro hundert Spieler da sein werden, wenn die Musik aufhört zu dudeln. Die ersten sitzen schon.
Man kann alle Leute einige Zeit und einige Leute alle Zeit, aber nicht alle Leute alle Zeit zum Narren halten (Abraham Lincoln).
Gold und Silber(!) als versperrte Fluchtmöglichkeit? Ob die sie wertvoller werden, sei dahingestellt. Das Tauschverhältnis zu inflationären Eurozetteln wird sich aber sicher weiter zugunsten der Edelmetalle verschieben.

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Gerhard Storm

Wirksame Finanzaufsicht u. -regeln in EU unverändert Mangelware

Durch starkes Engagement in der €-GR-Schuldenkrise, in der die EU-Gremien ihre Unfähigkeit bewiesen haben, ist die dringend gebotene Arbeit an einem wirksamen Konzept zur Bekämpfung der Weltspekulation um den Euro in Vergessenheit geraten.

Denn die Schattenbanken können weiterhin jederzeit die dümmlichen €-Brandmauern niederwalzen, keiner der unfähigen Euro-Granden erwärmt sich für diese Problematik.

Dabei droht schon in Kürze die Neuauflage des Spekulierens auf einzelne Euro-Schwachländer.

Die Draghi-EZB-Billion ist längst untergetaucht.

Die Spekulateure freuen sich auf das nächste Opfer. Die EU hat unverantwortlich noch keine wirksame Abwehr aufgebaut (s. Schattenbanken).

Die EU konnte noch nicht einmal ein wirksames Meldesystem zu den Bankaktivitäten einrichten. Dies hat zur Folge, dass die EU-Gremien regelmäßig durch wiederholt falsche Zahlen aus Mitgliedsländern - Bsp. GR, I, S - überrscht werden.

Der EU fehlt es am Nötigsten: Sachverstand.

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Heiner Lang
Heiner Lang (Heiner01) - 03.06.2012 23:02 Uhr

Selbstverständlich gibt es sichere Anlagen

Man kann ohne Probleme Schweizer Franken, Australische Dollar oder Kanadische Dollar kaufen.
Wenn möglich bei einer Bank außerhalb der Eurozone. Diese Volkswirtschaften sind stabil und würden nicht von einem Währungsschnitt betroffen sein. Alle grossen Zentralbanken verkaufen Euro und legen in diesen Währungen an. Aus verständlichen Gründen wird dieses Thema in den deutschen Medien ausgespart. Man kann Menschen über Inflation nur enteignen wenn die Guthaben innerhalb der Eurozone sind und in Euro gehalten werden. Kanada und Australien haben noch nie ihre Bevölkerung über eine Währungsreform enteignet. Deutschland in den letzen 100 Jahren 4 Mal.

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Winfried Böhme

„Self fulfilling prophecy“ oder "Bluff"?

Der Artikel versucht Beruhigungspillen zu verteilen. Er versucht die Sorge zu zerstreuen, dass auch in Deutschland ein Bankrun droht und wählt dazu die Strategie der „self fulfilling prophecy“. Er macht damit nichts anderes, als jemand, der die Aktie eines gefährdeten Unternehmens schön redet, damit ihr Kurs nicht durch Massenverkäufe abstürzt. Mir scheint diese Strategie keineswegs überzeugend, weil sie eben nur dann klappt, wenn etwa 95% der Menschen in Deutschland an das Behauptete glauben. An eine Bankenrettung 2.0 nach dem Merkel-Steinbrück-Muster von 2008 vermag ich jedenfalls nicht mehr zu glauben. Dazu ist das Allgemeinwissen der breiten Bevölkerung zu Geld und der systemisch bedingten Instabilität unseres Bankenwesens seit 2008 viel zu sehr angewachsen. Mit anderen Worten, in meinem Bekanntenkreis hat man Schließfächer und möchte nicht länger an irgendwelche politischen Versprechen glauben, die im Ernstfall auch gar nicht zu halten sind.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 09:47 Uhr
Winfried Böhme

Schließfächer

Sie haben in diesem Punkt grundsätzlich recht.
Im Falle einer Eskalation ist es allerdings eine Zeitfrage, ob der Zugriff auf das eigene Geld noch gelingt, bevor eventuelle Zwangsmaßnahmen greifen. Mit anderen Worten: Das eigene Schließfach ist schneller verfügbar, als jede Bargeldabhebung, die oberhalb 10.000 Euro zunächst vorangemeldet werden muss, was bei Massenabhebungen dann nicht funktionieren wird. Es gibt weltweit bloß 700 Milliarden Euros - in Europa sogar nur 200 -, weshalb Bargeld im Falle eines Falles 25 mal "wertvoller" als das bloße Giralgeld sein wird. Bei diesem Giralgeld und der Möglichkeit es ins Bargeld zu tauschen wird für 95% der Bevölkerung der berühmte Grundsatz gelten, "wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben". Ich persönliche rechne allerdings beim Bankrun mit schnellen Zwangsmaßnahmen, die die monatlichen Barabhebungen von Giralgeldguthaben einfach beschränken werden, etwa auf Beträge in der Größenordnung von 1000 EUR pro Person und Monat.

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 03.06.2012 22:20 Uhr

auch der zugriff auf schließfächer

kann im ernstfall verweigert oder gar staatlich unterbunden werden!
der staat hat in der geschichte schon viele unapetittliche dinge mit dem vermögen der eher kleinen und mittleren sparer angerichtet. er wird es wieder tun, wenn es richtig brennt.

also bitte nicht zu sicher fühlen damit...

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Stefan Leitner

Bankenrisiko

Ich sehe es genauso. Weshalb soll ich der Bank mein Geld für 1% Zinsen geben, wenn sich nicht einmal die Banken etwas untereinander leihen, weil sie Angst vor Ausfällen haben. Da passen Rendite und Risiko nicht mehr zusammen. Früher konnte die Bank fragen "Welche Sicherheiten haben Sie denn?" - heute ist es umgekehrt ;)

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Heinz-Günter  Schmidt

95% des Geldumlaufs ist Giralgeld

Will heissen 5% sind Geldscheine ,eine Art (Schuldnerwechsel) die seid langem beliebig gedruckt werden , ohne einen wahren Gegenwert zu haben. Giralgeld sind nur Zahlen die schwarz auf weiss auf einem Papier stehen. so zusagen (Theorie)
ergo 95% Theorie und 5% beliebiges und unwertes Scheingeld, so zusagen (heisse Luft)
Man denke mal nach

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 10:21 Uhr
Niculae Ionita
Niculae Ionita (nionita) - 04.06.2012 10:21 Uhr

Tja, Cholerix, wenn die wahren Experten nicht nur, dass sie keinen Ausweg wissen,

aber die (Dauer-) Krise teilweise mitverursacht haben (> 30 Jahre Neoliberalismus), dann kommt irgenwann die Zeit der "Propheten". Man soll sich nicht wundern...

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Alexander Berg

Struktur und Inhalt

"Man kann ein kaputtes Fass nicht dadurch reparieren, indem man ständig Wasser hineingießt, während einem selbiges bis zum Halse steht." Geld fließt in einer Struktur. Struktur bedarf Strukturdenke zur Gestaltung - vollkommen anderes, als bloße Beschäftigung mit der Kaschierung von Symptomen.

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Rolf-Dirk Maehler

"Die große Angst ums Geld" hat möglicherweise eine hier nicht angesprochene Ursache

Und das ist die Verhaltensweise des Banken. Es gibt nur noch ganz vereinzelt Finanzinstitute die ihr Geschäft seriös, man könnte auch sagen nach traditionellen Wertmaßstäben betreiben. Und das hat auch etwas mit der nachwachsenden Generation zu tun. Gerade vielen jungen Menschen ist das Gefühl abhanden gekommen was Recht und Unrecht ist. Meiner Generation wurde im Kindesalter noch beigebracht, daß man nicht lügt und diese Lehre hat mich mein ganzes Berufsleben lang begleitet - und nicht zu meinem Nachteil. Wenn ich dagegen heute selbst in einem ganz normalen Verkaufsgespräch erlebe wie mit der Wahrheit umgegangen wird, dann überkommt mich das Grausen. Und ist was ist die Ursache? Die Schulbildung! Viele Kinder kommen schon mit "recht merkwürdigen" Eigentumsbegriffen auch der Schule, aber auch der völlig die völlig überbordenden Sozialstaatsgebilde lassen Ansprüche entstehen, für die es keinerlei Grundlage gibt. Werden die dann nicht erfüllt, fühlt man sich benachteiligt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.06.2012 11:11 Uhr
Gerhard Storm

Richtig, Rolf-Dirk Maehler, Wertmaßstäbe Mangelware, aber auch Sachverstand der Eurokraten

Ihr Ursachen-Geigerzähler hat Richtiges gefunden.

Ich ergänze dies um das Fehlen des Sachverstandes auf Seiten der EU-Granden im simplen Bankkredit- als auch im Spekulationsgeschäft der Finanzjongleure.

Aufgrund des fehlenden Sachverstands haben die unfähigen Euro-Granden u.a. noch keine wirksame Aufsicht u. Kontrolle nebst angemessener Regularien zu den gefährlichen Schattenbanken umgesetzt.

Es zeichnet sich eine Welt ab, in der einzelne clevere Finanzinstitute ihre fetten Profite machen u. der große Rest - angeführt von den unfähigen EU-Granden - sich an der Nase durch den Ring führen lässt.

Während die Profitler blendend die Techniken des Spekulierens beherrschen, fehlt es den dummen Opfern, zu denen die ganze EU-Organisation mit ihren Bürgern zählt, weiter an wirksamen Mitteln, Finanzströme u. -spekulation in den Griff zu bekommen.

Für Maehlers Wertfeststellungen nenne ich GR u. S als Beispiele. Es bedarf aber noch viel Dummheit, sich über den Tisch ziehen zu lassen.

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Elisabeth Stein

Grundprämisse falsch

Das ist - pardon - kein sehr kluger Artikel. Hier werden einerseits eine Anzahl von Plausibilitätserwägungen angehäuft, die evident sind und von mir selbstverständlich auch nicht in Frage gestellt werden.

ABER: Die Grundprämisse, daß die deutschen - oder irgendwelche anderen - Staatsanleihen ..."zurückgezahlt"... werden ist Unsinn. Das werden sie eben NICHT und langsam begreift das auch der letzte Schussel. In Deutschland wurden Mitte der 60er Jahre das letzte Mal Staatsschulden zurückgezahlt. Seitdem werden immer mehr Schulden angehäuft und bei Fälligkeit durch neue Schulden umgeschichtet. Der Bankrun kommt - fast jeder weiß das, wie man jedenfalls den Leserbriefspalten in der FAZ entnehmen kann. Die Frage ist wann, wo und mit welchen Folgewirkungen in andern Ländern.

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Winfried Böhme

Nennen wir es Strategie der „self fulfillling prophecy“ oder einfach nur "Bluff"?

Der Artikel versucht Beruhigungspillen zu verteilen, versucht Sorgen zu zerstreuen, dass auch in Deutschland ein Bankrun droht. Er wählt die Strategie der „self fulfillling prophecy“, macht damit nichts anderes, als jemand, der die Aktie eines gefährdeten Unternehmens schön redet, damit ihr Kurs nicht durch Massenverkäufe abstürzt. Für mich und die meisten meiner Bekannten ist diese Strategie keineswegs überzeugend, weil sie eben nur dann klappt, wenn der Bluff bei etwa 95% der Menschen in Deutschland aufgeht. An eine Bankenrettung 2.0 nach dem Merkel-Steinbrück-Muster von 2008 vermag ich jedenfalls nicht mehr zu glauben. Dazu ist das Allgemeinwissen der breiten Bevölkerung zu Geld und der systemisch bedingten Instabilität unseres Bankenwesens seit 2008 viel zu sehr angewachsen. Mit anderen Worten, in meinem Bekanntenkreis hat man Schließfächer und möchte nicht länger an irgendwelche politischen oder journalistischen Versprechen glauben, die im Ernstfall auch gar nicht zu halten sind.

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Erwin Stahlberg

Deutsche Volksvertreter handeln selbstmörderisch

Unsere Regierung, auf der die Verantwortung ruht,
dürfte bald unsere Bevölkerung verzweifelt dazu aufrufen,
Ruhe und Ordnung zu bewahren.
Sie hätte auch die Pflicht, der Öffentlichkeit zu erklären,
w a r u m wir Unsummen in Fässer ohne Boden „kippen“ sollen
--- dank der EU?

Dann ´raus aus diesen befremdenden,
uns oftmals feindlich gesinnten, Seilschaften.

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Paul Banaschak

Dass Aktien die beste Anlage ist, in Zeiten sinkenden Vertrauens in den EUR

ist noch aus einem anderen Grunde klar.
Sobald der EUR zerbricht, wird es wieder eine DM geben. Die Aktien werden dann wieder in DM gehandelt. Der Wert der Unternehmen wird ja nicht durch die Währung bestimmt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 20:31 Uhr
Stefan Leitner

Werte?

Aktien haben keinen "Wert", sondern nur einen Preis (den den der Nächste bereit ist dafür zu zahlen). Wenn die Währung auf DM umgestellt wird, werden auch die Preise der Aktien auf DM umgestellt, so einfach ist das.

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wolf haupricht

Wohl dem, der noch die DM behalten hat....

Aus welchen Gründen auch immer oder gar mit Bedacht, es war eine gute Entscheidung. Ansonsten stimme ich Ihnen zu, dass solide Aktien eine gute Wahl sind, die eher Sicherheit bieten.

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Stefan Leitner

Bargeld

In einer deflationären Depression hilft nur eines: Bargeld.
Die deutschen Banken sind sehr solide, vor Allem HRE, WestLB, HSH.

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Heike Schneider

19 Milliarden

Klingt zunächst nicht nach viel.. Wenn man so denkt und mit Geld umgeht, wo ist da die Relation der Werte geblieben. Wenn man bedenkt mit wieviel Geld monatlich man selbst besser über die runden kommen würde ohne unmenschlich viel zu verlangen sondern sich vielleicht sogar manchmal nur noch ein paar kleine Träume zu erfüllen und ein menschliches vor allem sicheres Dasein zu führen, dann muß man das mal hoch rechnen. Es sind pro Weltbevölkerung also im Schnitt so 2,00 € verpulvert. Ich kann disen ganzen irrwitzigen Umgang mit Geld nicht mehr nachvollziehen und ich schäme mich im nachhinein dass genau die Leute die wir n icht mehr haben wollten in der DR nach der Wende die Politk in dieser kriminellen Form mitbestimmt haben. Angeblich gaben sie Ihr Bestes, sie hatten aber schon zu DDR- Zeiten versagt.

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Manfred Nerlinger
Manfred Nerlinger (Kah7) - 03.06.2012 13:55 Uhr

Es geht nicht nur darum wo das Vermögen sicher ist sondern vielmehr

wessen Vermögen sicher ist. Das Grosskapital wird, unabhängig wo und in welcher Form es sich befindet, in Sicherheit sein. Das Vermögen des gemeinen Michel wird überall und in jeder Anlageform in Flammen aufgehen. Das war, ist und wird immer so bleiben. Eine Minderheit kontrolliert die Massen und beutet sie aus.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 03.06.2012 13:15 Uhr

Die Aktienkurse leiden unter der Erkenntnis, das die Unternehmen

die Melkkuh bzw. die Sündenböcke der Politikmafia sind und durch immer neue Zahlungen und neue Vorschriften belastet werden, da die Politik unterstützt von politisch-korrekten Massenmedien und deren Links-Populismus am längeren Hebel sitzt.
Die EU-Problemländer sind keineswegs wegen eines Mangels an Regulierung und Bürokratie überschuldet - sondern im Gegenteil ist die Konkurrenzfähigkeit genau dadurch so heftig gesunken. Mehr Regulierung, wie gerne gefordert wird, bedarf nur ein Branche: die Staatsbranche selbst. Haftbarkeit von Beamten und Politikern, ein Erlassen neuer Gesetze nur, wenn mehr als 70% der Bevölkerung explizit direkt zustimmen (evtl. per Internet-Volksabstimmung) wobei bei jedem Gesetz auch die Kosten bei der Abstimmung genannt werden müssen. Kaum ein einfacher Angestellter würde viele unsere Schutzgesetze für Klima-, Umwelt-, Frauen-, Verbraucher- und Nichtraucher akzeptieren, wenn er den Preis kennt. Statt dessen würde Common-Sense meist reichen.

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Christoph Rohde

Währungsschnitte sind normal

Griechenland ist im 19. und 20. Jahrhundert fünf Mal pleite gegangen. Damals waren die Vermögensstrukturen und Substitute aber noch überschaubar. Heute ist die Geldentwertung mit sozialen Kosten verbunden, die in Richtung Bürgerkrieg gehen. Deshalb muss zukünftig Einlage- und Investmentbanking wieder getrennt werden.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 03.06.2012 11:21 Uhr

Wo das Vermögen noch sicher ist...

...bleibt eine reine Frage der Symptom-Bekämpfung.

Im Grunde müssten jetzt die Märkte und Politik dermassen reguliert werden, dass sie nicht mehr tun und lassen können, was sie wollen. Es müssten die Volksrechte gestärkt werden. Ob der Souverän dann an der Urne für oder gegen etwas stimmt spielt keine Rolle, denn alle wissen dann wohin die Reise geht. Märkte und Investoren lieben Sicherheiten.

Darum fertig jetzt mit dem Gewurstel auf Bundes- und EU-Ebene.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.06.2012 15:01 Uhr
Paul Banaschak

Herr Leutwyler, ich nehme an, sie sind aus der Schweiz

und wissen, dass Regulierung nur zu mehr Unisinn führt, mit Rot/Grüner noch mehr.
Wir müssen die Politik verpflichten, sich aus dem Rettungswahn zurückzuziehen und Banken/Versicherungen ihre eingegangenen Risiken tragen lassen.
Hilfe nur noch gegen Beteiligung. Allerdings dürfen wir den Politikern kein Stimmrecht übertragen. DAs wäre das fatalste, wie wir beim Berliner Flughafen und den Landesbanken gesehen haben.

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Heike Schneider

Sicherheiten

Wenn Märkte und Investoren Sicherheiten liben, die Mehrheit der Bevölkerung die nicht Kick-süchtig und nicht ganz dicht und diesen kriminellen Kick egal in welcher Form braucht lieben auch Sicherheiten. Vielleicht sollte man sich mal global in der Kriminalitäts- Korruptions, Steuerhinterziehungs-, Drogenbekämpfung, beim thema Strafverfolgung und beim Thema Krieg einig sein. Dann könnte eventuell aus dem Kind etwas Erwachsenes werden und der Schuh ist nicht mehr für uns und andere Menschen viel zu groß. die Welt ist eben doch viel größer als wir dachten, dass wissen wir aber eben alle erst seit dem Fall der Mauer!

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Jahrgang 1979. Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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