02.10.2012 · Verbraucher müssen immer mehr für ihren Strom bezahlen, weil energieintensive Unternehmen Rabatten auf den Strompreis erhalten. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Private Haushalte müssen im laufenden Jahr mit 36 Euro höheren Kosten rechnen.
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Sage mir, wer die Studie in Auftrag gegeben hat, und ich sage Dir das Ergebnis
Nicht die Befreiung bestimmter Betriebe von den Zusatzkosten des EEG ist
das Übel, sondern der Erneuerbare Unfug selbst.
Mit der zügigen Beseitigung des EEG sind diese Zusatzbelastungen
schlagartig beendet.
Zeit zum Handeln.
Green Peace und B.U.N.D. sind bei dieser NGO Stammkunde
Immer wenn eines ihrer Lieblingsthemen einschläft oder wie in diesem Fall, die veröffentlichte Meinung umzukippen droht, bestellen und veröffentlichen sie eine Studie mit vorgegebenen Resultaten, um die Sponsoren bei Laune zu halten, die ihnen ihre Show finanzieren. Zusammen mit den Grünen bilden sie ein Netzwerk, das wie eine stinknormale eigennützige Lobbyistenvereinigung agiert. Damit unterscheiden sie sich selbstverständlich in keinster Weise von anderen Parteien und Organisationen, nur sollte man ihnen ihre PR-Bubbles von Ökologie und Nachhaltigleit nicht abkaufen. Es geht ihnen wie allen anderen auch nur um das magische Dreieck Macht/Geld/Einfluss.
Warum jammenr hier alle ohne Nachdenken ?
wir zahlen doch immer den Preis, sei es direkt beim Stromkonzern oder in
den höheren Abgabepreise der Industrie. Und dort wo es in den
Export geht, bleiben die Steurn hier im Lande.
Also sollte man immer beide Seiten vergleichen und erst dann jammern
wenn es zuviel wird.
Und wie ein anderer Leser hier schon geschrieben hat, man kann auch
durch Effizienz den Stromverbrauch drücken und so den
Preisunterschied wieder reinholen.
Trotz Rabatten kostet Strom der Industrie in D soviel wie Strom für Privathaushalte in Frankreich
Es sollte mal jemand ein Märchenbuch über grünen Strom schreiben ...
36 € höhere Kosten -So dramatisch ist das nicht
Mit ein bisschen Hirnschmalz kann man das reinholen -mit Effizienz zum
Beispiel. Wenn ich mir überlege, welche Woge der Entrüstung
losgetreten wurde beim EU-Verkaufsverbot für Glühbirnen. Da
liegt die Folgerung nahe, dass hier auf hohem Niveau gejammert wird.
Aber die Vorraussetzung für die Ausnahmen von der Umlagepflicht
wurden stark gelockert. Das EEG 2003 verlangte noch eine Mindestmenge
von 100 GWh/a, jetzt ist's nur noch eine (1) GWh/a. Da sdage noch
jemand, dass sich Lobbyarbeit nicht auszahle.
Da schreien die Problemverusacher "haltet den Dieb". Es ist nunmal so in der Wirtschaft, wer grosse Mengen abnimmt erhaelt Rabatte. Warum nicht auch beim Strom? Nur weil hier quasi heilsbringende Ideologien ins Spiel gebracht werden soll es anders sein?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 20:25 UhrThema verfehlt!
Wenn Energieversorger Großkunden Rabatte gewähren ist das
eine Sache.
Wenn aber der Gesetzgeber Gesetze erläßt, welche diesen
Großabnehmern ZUSÄTZLICH die EEG-Abgabe und
Netzdurchleitungskosten erläßt und diese Subventionen der
Allgemeinheit aufbürdet, dann ist das etwas ganz anderes.
In sofern sind ihre Einlassungen thematisch verfehlt
Vertreiben wir halt die Papier-, die Edelstahl- u. Elektrostahl-, die Aluminium-Industrie aus
Deutschland durch hohe Strompreise für diese und andere Industrien
mit hohen Stromverbrauch.
Schon jetzt wirken sich die hohen Strompreise für Konsumprodukte
empfindlich aus.
Vergleich:
Stromkosten Haushalte 2010; Stromkosten Industrie 2010
Dänemark: 25 Ct/kWh;........... Deutschland: 11 Ct/kWh;
Deutschland: 23Ct/kWh;........ Spanien: 11 Ct/kWh;
Niederlande: 18 Ct/kWh;........ Niederlande: 11 Ct/kWh;
Spanien: 17 Ct/kWh;............... GB: 10 Ct/kWh;
Schweden: 16 Ct/kWh;............ Polen: 9 Ct/kWh;
GB: 14 Ct/kWh;....................... Dänemark: 9 Ct/kWh;
Polen: 13 Ct/kWh;................... Schweden: 7 Ct/kWh;
Frankreich: 12 Ct/kWh;........... Frankreich: 7 Ct/kWh;
Estland: 12 Ct/kWh; ............... Estland: 6 Ct/kWh;
Die aktuellen Zahlen sind ganz sicher noch ungünstiger für den
Haushalts- und Industriestrom.