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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Energie Strompreisrabatte für die Industrie belasten Privatkunden

 ·  Verbraucher müssen immer mehr für ihren Strom bezahlen, weil energieintensive Unternehmen Rabatten auf den Strompreis erhalten. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der Bundestagsfraktion der Grünen. Private Haushalte müssen im laufenden Jahr mit 36 Euro höheren Kosten rechnen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Helmut Erb
Helmut Erb (HelmutErb) - 02.10.2012 22:15 Uhr

Sage mir, wer die Studie in Auftrag gegeben hat, und ich sage Dir das Ergebnis

Nicht die Befreiung bestimmter Betriebe von den Zusatzkosten des EEG ist das Übel, sondern der Erneuerbare Unfug selbst.

Mit der zügigen Beseitigung des EEG sind diese Zusatzbelastungen schlagartig beendet.
Zeit zum Handeln.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.10.2012 12:44 Uhr
thomas schulz

Green Peace und B.U.N.D. sind bei dieser NGO Stammkunde

Immer wenn eines ihrer Lieblingsthemen einschläft oder wie in diesem Fall, die veröffentlichte Meinung umzukippen droht, bestellen und veröffentlichen sie eine Studie mit vorgegebenen Resultaten, um die Sponsoren bei Laune zu halten, die ihnen ihre Show finanzieren. Zusammen mit den Grünen bilden sie ein Netzwerk, das wie eine stinknormale eigennützige Lobbyistenvereinigung agiert. Damit unterscheiden sie sich selbstverständlich in keinster Weise von anderen Parteien und Organisationen, nur sollte man ihnen ihre PR-Bubbles von Ökologie und Nachhaltigleit nicht abkaufen. Es geht ihnen wie allen anderen auch nur um das magische Dreieck Macht/Geld/Einfluss.

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Wolfgang Faßbender

Warum jammenr hier alle ohne Nachdenken ?

wir zahlen doch immer den Preis, sei es direkt beim Stromkonzern oder in den höheren Abgabepreise der Industrie. Und dort wo es in den Export geht, bleiben die Steurn hier im Lande.
Also sollte man immer beide Seiten vergleichen und erst dann jammern wenn es zuviel wird.
Und wie ein anderer Leser hier schon geschrieben hat, man kann auch durch Effizienz den Stromverbrauch drücken und so den Preisunterschied wieder reinholen.

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Trotz Rabatten kostet Strom der Industrie in D soviel wie Strom für Privathaushalte in Frankreich

Es sollte mal jemand ein Märchenbuch über grünen Strom schreiben ...

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Ludwig Kirschstein

36 € höhere Kosten -So dramatisch ist das nicht

Mit ein bisschen Hirnschmalz kann man das reinholen -mit Effizienz zum Beispiel. Wenn ich mir überlege, welche Woge der Entrüstung losgetreten wurde beim EU-Verkaufsverbot für Glühbirnen. Da liegt die Folgerung nahe, dass hier auf hohem Niveau gejammert wird.

Aber die Vorraussetzung für die Ausnahmen von der Umlagepflicht wurden stark gelockert. Das EEG 2003 verlangte noch eine Mindestmenge von 100 GWh/a, jetzt ist's nur noch eine (1) GWh/a. Da sdage noch jemand, dass sich Lobbyarbeit nicht auszahle.

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Harald Sulzmann

Haltet den Dieb

Da schreien die Problemverusacher "haltet den Dieb". Es ist nunmal so in der Wirtschaft, wer grosse Mengen abnimmt erhaelt Rabatte. Warum nicht auch beim Strom? Nur weil hier quasi heilsbringende Ideologien ins Spiel gebracht werden soll es anders sein?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.10.2012 20:25 Uhr
Timm Herbst

Thema verfehlt!

Wenn Energieversorger Großkunden Rabatte gewähren ist das eine Sache.
Wenn aber der Gesetzgeber Gesetze erläßt, welche diesen Großabnehmern ZUSÄTZLICH die EEG-Abgabe und Netzdurchleitungskosten erläßt und diese Subventionen der Allgemeinheit aufbürdet, dann ist das etwas ganz anderes.

In sofern sind ihre Einlassungen thematisch verfehlt

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Hans-Ulrich Pietz

Vertreiben wir halt die Papier-, die Edelstahl- u. Elektrostahl-, die Aluminium-Industrie aus

Deutschland durch hohe Strompreise für diese und andere Industrien mit hohen Stromverbrauch.
Schon jetzt wirken sich die hohen Strompreise für Konsumprodukte empfindlich aus.
Vergleich:
Stromkosten Haushalte 2010; Stromkosten Industrie 2010

Dänemark: 25 Ct/kWh;........... Deutschland: 11 Ct/kWh;
Deutschland: 23Ct/kWh;........ Spanien: 11 Ct/kWh;
Niederlande: 18 Ct/kWh;........ Niederlande: 11 Ct/kWh;
Spanien: 17 Ct/kWh;............... GB: 10 Ct/kWh;
Schweden: 16 Ct/kWh;............ Polen: 9 Ct/kWh;
GB: 14 Ct/kWh;....................... Dänemark: 9 Ct/kWh;
Polen: 13 Ct/kWh;................... Schweden: 7 Ct/kWh;
Frankreich: 12 Ct/kWh;........... Frankreich: 7 Ct/kWh;
Estland: 12 Ct/kWh; ............... Estland: 6 Ct/kWh;
Die aktuellen Zahlen sind ganz sicher noch ungünstiger für den Haushalts- und Industriestrom.

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