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Energie sparen Runter mit den Stromkosten

 ·  Der Strompreis steigt und steigt. Die Politik weiß keinen Rat. Jetzt ist Selbsthilfe gefragt: Raffinierte Geräte und ein paar simple Kniffe helfen dabei, bis zu 400 Euro im Jahr zu sparen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (99)
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Kai Fischer

Punkt 4 und 5 fehlt: Sauer werden, Wasser und Strom selber organisieren und produzieren

Hallo Hermann Rampf,

also bei mir war das so ähnlich:
Am Beispiel Wasserkosten:
1. Wenn ich Wasser spare, sinken für mich die Kosten
2. Wenn ich mehr Wasser spare sinken meine Kosten nicht mehr
3. Wenn ich noch mehr Wasser spare, steigen meine Kosten

dann war bei mir Geduld am Ende und

4. Ich überlegte mir selber Wasser zu sammeln
5. kaufte ne Regentonne 450 Liter
6. Hatte für Gartenbewässerung GAR KEINE KOSTEN mehr

Aktuell überlege ich ne Zisterne für die Klospülung anzuschaffen, da muß nun kein Trenkwasser durch. Meinen kleinen Garten jedenfalls kann ich inzwischen kostenlos bewässern.

Motto: Resourcen selber "einfangen" und selber "produzieren" wo es geht.

Strom kannst Du, falls Du einen Balkon hast zumindest zu kleinen Teilen selber produzieren -> siehe mein Posting "Balkonsolaranlage". Ohne EEG, nur für Dich. Strom kostet dann 11cent und das die nächsten 30-40 Jahre bis das Panel auseinanderbröselt.

Gruß

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Hermann Rampf

Ich erkläremal, was 5% sind...

... so wie 5% mirvon der Politik erklärt wurden und werden, bzw, wie ich das verstanden habe.
Am Beispiel Wasserkosten:
1. Wenn ich Wasser spare, sinken für mich die Kosten
2. Wenn ich mehr Wasser spare sinken meine Kosten nicht mehr
3. Wenn ich noch mehr Wasser spare, steigen meine Kosten
Das stand ernsthaft so in allen Zeitungen, jedenfalls interpretiere ich das so.
Dasselbe gilt für Müll
Dasselbe gilt für Sprit fürs Auto
Für Heizöl
...
Ich möchte irgendeinen vernünftigen Grund erfahren, warum es für Strom nicht so sein sollte???
Sparen ist shit. nichtmal das Geld vermehrt sich durch Sparen.

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Heinz Kunz
Heinz Kunz (omgakawtf) - 25.02.2013 10:49 Uhr

Warum müssen 30% Privatverbraucher für die 70% Vielverbraucher die Subventionenen zahlen?

Wussten Sie, dass nachts einzig die belgischen Autobahnen vom Mond aus zu sehen sind? Warum? Weil diese hell erleuchtet sind. Hatten die Belgier dereinst doch festgestellt, dass das nächtliche herunterfahren der Kraftwerke mehr Strom kostet als damit die Autobahn zu beleuchten. Es gibt keinen wirklichen Wettbewerb beim Strom. So wie beim Wasser oder Müll vor Jahren immer die Angskeule rausgeholt wird, ist es beim Strom. Immer das gleiche Muster nachdem vorgegangen wird. Zahlen soll der, der verbraucht auch das, dass er verbraucht. Wenn für mich dadurch die Preise einzelner Produkte steigen ist das hinzunehmen aber nicht mehr eine kollektive Pflicht der 30% Stromverbraucherprivathaushalte belsatet mit den 70% subventioniterten Industrieverbrauchern. Sch... auf billig, angemessener Preis für eine Ware und weg mit Geiz ist geil. Denn dort wo ich geizig bin, greift man mir anders in die Tasche!

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Kai Fischer

Das wichtigste Gerät fehlt: Das Strommessgerät !

Hallo liebe FAZ,

ich finde Ihre 5 Geräte und Ideen sehr gut um selber mal den Verbrauch zu senken.
Was aber auch sehr hilfreich ist ist ein Strommessgerät. Damit kommt man ja erst den heimlichen Stromfressern auf die Schliche.

Bei einem Kollegen war es der alte WW-Boiler beim Kindernwaschbecken, der nur zum Zähneputzen/Händewaschen gelegentlich Warmwasser liefern musste. Jetzt putzen die Kinder sich mit kaltem Wasser die Zähne und 1500 kwh p.a sind gespart. (Geduscht wird zentral)

Bei einem anderen war es der PC der Kinder der aus Versehen "immer an war" und ohne Ende Strom gezogen hat, woanders die Wohnzimmerlampe mit 3 x 50 Watt die durch ALDI LED jetzt 3 x 5 Watt hat und so weiter und so weiter..

Oft merkt man auch das es gar kein neuer Gerät wie ein Kühlschrank sien muß. Mei "alter A ohne Stern" Kühlschrank zieht gemessene 100 kwh im Jahr, da lohnt die Anschaffung eines A+++ mit 75 kwh im Jahr nicht. Der ist also noch gut !

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Kai Fischer

43% aller noch in der Grundversorgung, es wird zu wenig gewechselt

Laut Bundesnetzagentur sind immer noch 43% aller Haushalte in der Grundversorgung, was fast immer der teuerste Tarif ist.

Es wird hier zuwenig gewechselt um die Stromanbiter mal unter Druck zu setzen.
Sooo schlimm kann es dann doch nicht sein, wenn so viele einfach nicht zu einem günstigeren Anbieter wechseln.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 12:37 Uhr
Kai Fischer

2 cent könnte es günstiger sein, Verbraucher werden abgezockt !

Hallo,

die Kurzstudie von Gunnar Harms "Auswirkungen sinkender Börsenstrompreise auf
die Verbraucherstrompreise" zeigt ganz klar wer sich hier wie am Verbraucher bedient.

Es sind die Stromanbieter die den durch EE günstigeren Strom billig an Großkunden weiterverkaufen und schön teuer an den Kleinverbraucher. Der wehrt sich zuwenig und bleibt zu 43% in der Grundversorgung, könnte aber den Strom eigentlich ca. 2 cent die kwh günstiger haben.

Im Prinzip greift hier kein Verbraucherschutz.

Einfach mal bei Google "Kurzstudie Auswirkungen sinkender Börsenstrompreis" eingeben.

Deshalb muß gewechselt werden, damit die Konzerne merken das beim Bürger Widerstand gegen die Abzocke wächst. Also wechseln, auch mal einfach nur so, damit der Energieversorger es merkt.

Gruß

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Kai Fischer

Strompreisvergleich hilft !

Hallo Herr Esser,

nein ich kann Ihnen keinen französichen Atomstrom vermitteln. Ich empfehle Ihnen die Testsieger der Stiftung Warentest Check24.de und Verivox zum suchen eines günstigen Stromanbieters. Es ist immer was drin, und wenn es nur heisst "Wechseln um des Wechselns willen ". Ich finde es gut das Sie wechseln wollen ! Ran an die Buletten.

Im übrigen können Sie (falls Balkon vorhanden ) bereits heute durch eine Solarpanel mit Steckdosenanschluß Ihren Grundbedarf mit Solarstorm günstiger erzeugen, als die Franzosen.
Mit 11ct die kwh sind Sie dabei, wenn sie das einfach selber in die Hand nehmen. Ohne EEG, ohne Papierkram. Das Modul können sie mitnehmen bei Auszug.

Alternativ können Sie Ihren Vermieter fragen ob er eine heizungsmodernisierung durchführen möchte mit BHKW und den Mietern den Strom verkauft. Auch damit können Sie günstiger Strom einkaufen, der dann auch nicht so weit transportiert werden muss.

Weiter so !

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Closed via SSO

Frankreich

HAllo Herr FIshcer,

können Sie mir bitte den Anbieter nennen, der mir Strom aus bspw. französischen Kernraftwerken liefert, und der, da er garantiert keine EE unterstützt, auch keine EE-Abgabe, keine KWK- , keine zukünftige "Netzabgabe" und was unseren Hohenpriestern sonst noch für ihre Projekte einfällt, abführt?
Sondern der einfach nur die 4 Cent/kWh für den Strom, 5 Cent/kWh für Netz und Vertrieb und 19 % Mehrwertsteuer verlangt?

Danke,

M. Esser

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Markus Sommer
Markus Sommer (marcxl) - 23.02.2013 18:25 Uhr

Wie in der guten alten Zeit

Bei mir im Keller liegen ein paar Stürmer-Exemplare darin werden ähnliche Spartipps gegeben.
Soweit haben uns unsere grünen Mädels und Jungs gebracht und diesmal ganz ohne Krieg.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 20:05 Uhr
Anton Paschke

Visionen

Nebst Struermer empfehle ich noch das kleine rote Buechlein. Trotzt allem, der american way of life geht dem Ende entgegen. Es koennen nicht alle 8 Miliarden Menschen auf Teufel komm raus Rohstoffe und Energie vergeuden. Es koennen die Bewohner von diesem Planet nicht in Frieden leben, wenn die einen vergaeuden und die anderen verhungern.
Die Windenergie zu nutzen ist sicher eine gute Idee, im Moment wird sie in Deutschland halt etwas chaotisch umgesetzt.

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Lutz Wendorff

Energie ist unendlich vorhanden!

Mit kuenstlicher Verknappung unserer Schluesselresource kann man die Welt beherrschen. Die Machthaber koennen Belohnungen verteilen, etwas Energie hier oder da fuer Wohlverhalten. Am Ende darf nur eine Flugreise angetreten werden, wenn Notwendigkeit nachgewiesen oder Energie woanders eingespart wird. Wir befinden uns am Gaengelband. Es ist ein Prinzip.

Jedoch macht nicht alle Welt mit: China baut jetzt einige LWR hinzu und plant, IFR zu bauen, etwa 200 GW (3fache deutschen Stromverbrauchs) bis 2050 zu bauen und bis 2100 auf etwa 1400 GW auszubauen. Ob das genau so umgesetzt wird, ist weniger interessant, aber sie wissen, dass dieses Potential vorhanden ist. Diese Kraftwerke werden dann den alten Atommuell verbrennen und auch das auf grossen Halden liegende abgereicherte Uran. Europa spielt dann keine Rolle mehr, wobei Amerika kulturell (noch) Europa zuzurechnen ist.

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Closed via SSO

Standby ...

Meine zum Fernsehen gebrauchten Geräte stecken in einer Steckdosenleiste mit Schaltern. Genial dabei: wenn der Festplattenrecorder ausgeschaltet ist, funktioniert die Verbindung von Sat-Receiver über Recorder zum Fernseher nicht - der Recorder muss also im Standby sein, wenn man fernsehen will - ich werde mir eine "Kunstschaltung" überlegen ...
Ebenso genial: der Recorder "vergisst"die Uhrzeit, wenn er man ihn vom Stromnetz trennt. Will man eine Timeraufnahme programmieren, muss man jedesmal die Uhrzeit neu eingeben. Kommt ja nicht oft vor: was will man bei *dem* Programm schon aufnehmen ...

Für den Computer habe ich eine Relaisschaltung gebaut, die vom PC-Netzteil aus angesteuert wird. Startet man den PC mit seinem Drucktaster, werden sämtliche Peripheriegeräte mit dem Stromnetz verbunden und beim Herunterfahren des PCs automatisch vom Netz getrennt. Tintenstrahldrucker muss man allerdings *vor* dem Herunterfahrendes PCs auszuschalten, damit der Druckkopf in die Parkposition fährt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 17:07 Uhr
Anton Paschke

Die Gruenen

Die Gruenen bei uns im Buero hat man daran erkannt, dass sie den Computer nie abschalteten. Inzwischen habe ich (in Italien) auch einen Computer der immer laeuft. Die Strassenlampen die jeden Nachmittag leuchten, die sind in der Schweiz. Energie zu besteuern finde ich eine gute Idee. Arbeit zu besteuern (Einkommenssteuer) finde ich weniger gut.

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Kai Fischer

Stromkosten sind noch viel zu gering ! Kein Anreiz zum sparen

Also

ich zahle 42 Euro im Monat für Strom aber 65 Euro fürs Fitnessstudio, das hier so viel Wind um so ein Thema gemacht wird kann ich nicht verstehen.

Heizen ist teurer
Autofahren ist teurer

Das ist bei fast allen Haushalten so. Wieso regen sich nun alle beim geringsten Posten auf ?

Verstehe ich nicht.

Wenns nach mir gehen würde müsste man 40-50cent zahlen damit mal gespart wird.

Ich benötige im ganzen Jahr nur 1600 kwh und das im EFH mit 3 Personen.

Sparen und Strom selbermachen heisst die Devise !

Gruß

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.02.2013 10:52 Uhr
Closed via SSO

Na und

Sie schrieben: "Ich treffe immer Leute die einfach kein Interesse am sparen haben. "
Na ujnd?
Geht Sie doch gar nichts an.

Und der Tonfall, der Ihnen entgegenschlägt, ist nichts im Vergleich zu den unfassbaren Zumutungen und Grenzüberschreitungen, die Sie da in ganz sanfter Miene vortragen.

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Kai Fischer

Wenig Interesse bei den meisten, aber geschimpft wird ordentlich !

Hallo,

@Martin Schmitt, nein ich bin kein Single. Das wüssten sie wenn Sie meinen Betrag gelesen hätten. Dort steht 3 Personen. Genau: Mann, Frau, Kind.

Und ja wir haben eine Espressomaschine, einen Plasmafernseher, eine permanent laufende Lüftungsanlage, sogar einen 24H laufenden Server, Gefrierschrank, Ceranfeld eben alles was man so hat. Ja auch eine Außenbeleuchtung ist vorhanden.

Was ich nur sehr oft feststelle ist das die Leute die sich über Stromkosten oder Heizkosten beschwerden zu großen Teilen Ihre Verbräuche gar nicht kennnen. Ich frage dann immer: Wie hoch ist denn Euer Jahresverbrauch ? Keine Ahnung.. Das mus ich nachschauen usw.

Dabei ist es ganz einfach, macht aber Mühe:
- Strommessgerät kaufen
- Verbraucher durchmessen
- optimieren.

Bei uns hat der Wechsel von stromfess-PC auf Apple iMac extrem was gebracht (wie Laptop). Ebenso der Kauf eines A++ Gefrierschrankes von LIDL für 179€.

Ich treffe immer Leute die einfach kein Interesse am sparen haben.

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Zukunft

Hallo Herr Büngener,

Erstens ist eine bösartige Unterstellung, Kinderlosen könne die Erde in 50 Jahren egal sein.
Selbstverständlich ist ethisches Handeln nicht (nur) von der persönlichen Lebenssituation abhängig..

Und Zweitens ist weder gesagt, daß "Umweltzerstörung" wie genau und durch welche Prozesse stattfindet, noch, welche Auswirkungen das auf den Einzelnen hat.
Und schon überhaupt nicht, wie das zu ändern ist.
Das behaupten unsere grünen Apostel zwar, aber sie haben Unrecht.

Schönes Wochenende noch,

M. Esser

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Nils Büngener

@M. Schmitt: Familien mit Kindern

trifft auch die Umweltzerstörung am härtesten. Sie sind nicht in der überlegenen Position der Kinderlosen, denen es völlig egal sein kann, ob sich die Erde in 50 Jahren noch dreht.

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Beleidigung?

Ich weiß ja wirklich nciht genau, was an dem post beleidigend gewesen sein sollte, aber sei's drum.

Verbrauchen Sie, soviel sie wollen. Es ist Ihre ganz persönliche Sache, was Sie mit Ihrem Geld machen und wie Sie ihr Leben gestalten.
Aber scheren Sie sich auch nicht um andere.

Das ist keine(!) politische Frage. Auch wenn unsere grünglaubigen Ökospießer sie nur zu gern zu einer machen wollen.
Der Blockwa... äähhh Energiebeauftrage des Viertels wurde denn ja auch schon vorgeschlagen.

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Weitere Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Closed via SSO

Strom ist kein Luxus

Warum soll der Strom teuerer sein? Der Strom gehört zum täglichen Leben. Die Stromverteuerung trifft vor allem Familien mit Kindern. Sind sie ein grüner Single?

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Kai Fischer

Antworten

@Nils Büngener

Ich glaube Ihnen

@Maximilian Esser

Sie sind beleidigend, warum ? Weil ich nur 1600 kwh im Jahr kaufe ?

@Marie Gruber

Sie beleidigen mich ebenfalls indem Sie mich als Lügner bezichtigen. Ich zahle eine Grundgebühr von 8€ im Monat, dann rechnen Sie bitte noch einmal ! Und ja, Sie dürfen sich hier entschuldigen.

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Nils Büngener

"Wieso regen sich nun alle beim geringsten Posten auf ?"

Fragen Sie das im Ernst ? Das ist politische Stimmungsmache. Vor Fukushima haben Energiepreiserhöhungen (außer beim heiligen Benzin) niemanden groß interessiert. Jedenfalls nicht im FAZ-Umfeld.

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Wolfgang Richter

Statt Umerziehung und Verzicht

Durch explodierende Strompreise werden die Träume der Grünen wahr:
Deutschland wird eine Energiespar-Diktatur und ein bevormundender Erziehungsstaat. Mit ganz viel säuerlichem Zwangs-Verzicht.
Es geht aber auch anders:
Kassieren wir doch von den Nutznießern der Energiewende eine Netz-Destabilisierungs-Abgabe für ihre Destabilisierung der Stromnetze!
Sie können diese vermeiden, wenn sie ihre Solarzellen und Windmühlen mit Akkus o.ä. puffern und ihre Zufallsenergie endlich gleichmäßig einspeisen.
Das würde aber dem Furchenadel - alias "Energiewirte" nicht passen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 12:30 Uhr
Anton Paschke

Akkus

Lieber Herr Richter, Sie machen den gleichen Fehler wie Ihre Gegner - nehmen es mit den Nullen nicht so genau. Ein paar Kilowattstunden speichern geht gut. Aber das Giga hat sechs Nullen mehr.

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Hans Otter
Hans Otter (Otterhans) - 22.02.2013 19:00 Uhr

klopfen wir den Politikern auf die Finger,

oder setzen wir sie alle unter Strom, denn diese sind die wahren Preistreiber.
Stromsparen allein löst das Problem nicht!

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 18:57 Uhr

So also wurde 20,3 Milliarden aus einem Fond an die Betreiber bezahlt

Die auf alle Verbraucher umgelegt 5,28 Cent pro kWh ausmacht.

Nicht ganz richtig, zuvor zahlt man den theoretisch ermittelten Wert , das waren 2012
3 Milliarden €.

So nun hoffe ich alle haben verstanden, dass die 5,28 Cent nichts, aber auch gar nichts mit der Stromerzeugung oder Strom zu tun hat.

Jeder wird so er will, das Problem erkennen, was die steigenden Mehrkosten angeht.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 18:35 Uhr

Warum nur verstehen die Leute das System einfach nicht ?

Der Strom aus erneuerbaren physikalisch hat Vorrang u wird immer wenn die Anlage das Widrad am Netz hängt eingespeist u zwar völlig kostenlos.

Ja kostenlos, anders als der konventionell produzierte, zum Börsenpreis nach Vertrag abgerufen.
Das ist die Grundlage.

Alle Sonnendachbetreiber u Windmüller bekommen den Betrag, der aus der Multiplikation auf ihrem Einspeisungszähler u ihrem Vertragspreis von der ersten in Betriebsetzung für 20 Jahre vereinbart wurde.

Dieses Geld "Vergütung" wird aus einem Fond bezahlt, egal wie hoch die Vergütung in Summe ist.

Diese riesige Summe in 2012; 20 Mrd€ kommt also nachher von allen Verbrauchern.

Bis dahin ist also der Erneuerbare Strom zum Null Tarif ins Netz

Nun erst viel später fragt man wie viel Strom wurde theoretisch eingespeist oder wurde auch nicht eingespeist, Der so ermittelte Wert wird nun mit dem Börsenpreis multipliziert.

Das war 2012 ~ 3 Mrd €.

Dieser nachträglich so ermittelten Betrag, der wird dann dem Fond gut gebracht.

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Kai Fischer

Strompreis wird immer steigen, ist doch logisch !

Egal was passiert, auch ohne EEG Umlage oder mit EEG-Begrenzung wird der Preis immer drastisch steigen, weil mit endlichen Resourcen operiert wird. Öl, Gas, Kohle sind endlich und daran kann man (auch der Staat) sehr sehr gut verdienen. Der letzte Liter bringt besonders viel ! Sonne und Wind sind unendlich und daran kann man nichts verdienen.

Der weltweite Kohlepreis ist allein von 1999 bis 2011 von 34 auf 106 Euro gestiegen, der Ölpreis im gleichen Zeitraum von 122 auf 592 Euro pro Tonne. Wie soll der Strompreis da gleich bleiben wenn es so weitergeht ?

Altmeier könnte auch sagen ohne Energiewende müssen alle in 20 Jahren doppelt so viel zahlen, das wäre seriös.

Wir werden es am Benzinpreis und Heizoelpreis sehen ! Ohne erneuerbare steigts der Preis eben ! Nur mit Elektroautos oder Solar und Umweltwärme kommt man aus dem Teufelskreis, das ist bei der Energiewende identisch.

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 10:54 Uhr
Kai Fischer

Aufgeben ist keine Option

Hallo Herr Esser,

Sie haben absolut Recht, z.Zt sind die Gesamtverluste hoch und die Kosten ebenso. Aber die 4 Wochen ohne Wind UND Sonne UND ohne Biogas UND ohne Pumpspeicherkraftwerke UND ohne regelbare Gaskraftwerke gibts eben nicht.

Klar werden regelbare Gaskraftwerke benötigt, aber 50% oder später 80% über Erneuerbare sind möglich. Dazu gibt es genügens professionelle Studien, das wissen Sie bestimmt !

Aufgeben angesichts heutiger Wirkungsgrade ist meiner Ansicht nach keine Option. Die nächsten 20-40 Jahre können unsere jungen "Denker" sich mal schön was ausdenken.

Ziel ist es die Klimaerwärmung zu begrenzen, stoppen können wir sie eh nicht mehr, die Folgen bezahlen kann das eh schon keiner. Sandy hat es uns gezeigt. 20 x Sandy kann keiner Bezahlen, das gibt ne Massenwanderung wie in New Orleans. Und auch in Deutschland treffen uns die Kosten, wir können nicht sagen "Ist doch egal", fragen Sie mal die Hamburger was da für Millionen für Deichbau eingesetzt werden.

Gruß

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Gut finden?

Hallo Herr Fischer,

ich habe nicht gechrieben, ich fände das "gut".

Was diese Berechungen immer gern unterschlagen, ist:
a. Das so erzeugte Methan muss zur Speicherung komprimiert werden. Das kostet weitere Prozente.
b. Der Wirkungsgrad der nachgeschalteten Verbrennung.

Künstlicher Wasserstoff ist im großen, industriellen Maßstab ohnehin ungeeignet, weil er sich nicht in der nötigen Menge dauerhaft speichern lässt. Der eignet sich nur zur geringen Beimischung.

Bleibt Methan. Wirkungsgrad ungefähr 60% bei der Erstellung, und nochmal rund 50-60% bei der Wiederverstromung, macht insgesamt ca. 2/3 Verluste.

Geht, ist aber irre teuer.

Was Goldisthal angeht:

Goldisthal liefert ungefähr 1GW.
Für 8 Stunden.
Um Deutschlands Versorgung jederzeit sicherzustellen, brauchen Sie also etwa 60 (nötige Leistung) *30 (4 Wochen) * 3 (24/8) = 5400 mal Goldisthal

Sie wollen feilschen? Nur 3 Wochen, nur 40 GW?
Macht 20*40*3= 2400 mal Goldisthal.

Viel Spaß beim Stellen der Bauanträge,

M. Esser

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Kai Fischer

Power to Gas, Wirkungsgrade konkurrenzfähig laut VDI !

Hallo Herr Esser !

Ist doch toll das Sie Power to Gas gut finden. Dazu die Meldung des VDI vom 09.03.2012:

Um 2030 mit den bis dahin verfügbaren Anlagen für Windstrom 100 GWh überschüssigen Windstrom speichern zu können, wären 4,2 Mio. leere Autobatterien von Elektroautos nötig oder zwölf Pumpspeicherkraftwerke der 1000-MW-Klasse. Erstere gibt es heute überhaupt nicht, bei den Wasseranlagen erreichen nur vier knapp diese Größe.

Die Alternative wären rund 830 dezentral aufgestellte Elektrolyseure. Die Technologie ist in der Chemieindustrie seit vielen Jahrzehnten Praxis ....

Nach den Berechnungen des DBI lassen sich heute mit Power-to-Gas bei Nutzung der Wasserstoffeinspeisung Wirkungsgrade von 69,9 % erreichen... Muss der Wasserstoff noch methanisiert werden, kommen hier noch einmal 14,2 % dazu.

Wenn der Strom aus Windkraft etwa im Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal „geparkt“ wird, beträgt der Wirkungsgrad 72,2 %, also kaum mehr als bei der H2-Variante.

Das ist nur der Anfang !

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Kunstmethan

Hallo Herr Fischer,

wenn sie ältere Posts von mir lesen, werden Sie feststellen, daß ich künstliches Methan für die einzig prinzipiell mögliche Methode halte, Energie dauerhaft zu speichern.
Sie hat neben der prinzipellen Machbarkeit auch den Charme, gleich noch das Heizproblem zu lösen und das des Individualverkehrs, weil normale Motoren damit laufen.

Sie hat nur das Problem, daß sie mit rund 2/3 Verlust verbunden ist, und hier dann mehrere hundertausend 200 meter hohe Windräder stehen, außerdem riesige Methanisierungsanlagen einer Stromaufnahme, die dem mehrfachen des aktuellen deutschen Gesamtverbauchs entspricht und der so erzeugte Strom dann 50 Cent aufwärts allein in der Produktion kostet.

Wähgrend Frankreich und alle anderen Länder mit industerieller Konkurenz ihn in Kernkraftwerken für ein Zehntel produzieren, ohne ihre Landschaft zu verschandeln und das Land unbewohnbar (alle 1000 Meter ein 200 Meter Rad bedeutet genau das!) zu machen.

Schönen Sonnntag,

M. Esser

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Kai Fischer

Ziel 2050 nicht vergessen ! Wir müssen jetzt anfangen..

Hallo Herr Esser,

Thema 3 Wochen ohne Wind:

Die Firma Audi hat am 14. Dezember 2012 die weltweite erste Anlage zur Gewinnung von synthetischem Methan aus CO2 und regenerativ erzeugtem Strom in Betrieb genommen.

Damit kann z.B. Windstrom permanent gespeichert werden und per Erdgasnetz überallhin transportiert werden.

Über variable Gaskraftwarke kann dann dieser "gespeicherte Wind und Solarstrom" in Zeiten der Flaute oder als regelenergie wieder verwendet werden.

Das sind die ersten Anlagen. Man kann es heute schon größer bauen. Bis 2050 werden wir weitere Anlagen haben.

Im übrigen gibt es noch BIoGas Kraftwerke die zusätzlich zu den normales regelbaren Gaskraftwerken "einspringen können.

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verbesserte Rotorblätter....

Nein Herr Pätzold, das liegt nicht an "verbesserten Rotorblättern", sondern daran, daß diese Räder dann extern angetrieben werden.

3 Wochen ohne Wind:? Kein Problem, stauen wir halt den Rhein von Bonn bis Basel. Koblenz und Mannheim sind sowieso häßlich.

4 Wochen ohne Wind? Kann nieeeeee passieren.

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Andreas Pätzold

"Drei Wochen im Januar windstill und bewoelkt sind moglich."

Theoretisch. Selbst bei gefühlter Windstille, d.h an den Bäumen bewegt sich kein Zweig, drehen die drei Windräder an unserem Ortsrand ihre Runden. Dank verbesserter Rotorblätter. Auch bööige Starkwinde, bei denen früher die Anlagen abgeschaltet werden mussten, sind heute nicht mehr das Problem. Anders siehts bei den sich häufenden Hitzesommern aus. Weil dann das Flusswasser zu warm wird drohen AKWs die Abschaltung.

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Anton Paschke

wer wagt gewinnt

Im Grunde haben Sie recht. Es sind aber ein paar Sachen schiefgelaufen.
1) Durch die Nullzins Politik der Notenbanken und naives EEG ist viel zu viel Geld aufs mal in Photovoltaik und Windagregate investiert worden. Uber den Bedarf hinaus.
2) Oel wird knapp, Das und Kohle reicht noch eine Weile. Das CO2 ist dann das Problem.
3) Drei Wochen im Januar windstill und bewoelkt sind moglich. Was dann?
4) Kernkraftwerke abschalten ist nicht sinnvoll. man sollte alle Moeglichkeiten nutzen

Es werden einige Milliarden abzuschreiben sein. Bei den stillgelegten Kernkraftwerken, bei den zuviel gebauten Windagregaten auch. Wegen chaotischem Vorgehen.

Beispiel Brasilien: das damals weltgroesste Wasserkraftwerk Itaipu wurde mit geborgtem Geld gebaut, fuer die vorgesehene Aluminiumhuette gab es aber kein Geld mehr (1982, sogenannte Tequilla Krise). Den Strom konnte man nicht brauchen, das Kapital nicht verzinsen. Aber was ware Brasilien heute ohne Itaipu?

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Hartmut Rencker

Sparen ohne Komfortverlust möglich

Es gibt einige wenige Todsünden. Beispiele sind der stromfressende Wäschetrockner, der für einen einzigen Gang mit Baumwollwäsche 2-4 kg Braunkohle im Kraftwerk verbraucht. Oder ein DSL-Modem, das den ganzen Tag am Netz hängt, verbraucht mehr Strom als ein moderner Kühlschrank. Aufbacken einer Miniportion im großen Backofen mit 4000 Watt Aufheizleistung gehört auch zu den modernen Sünden. Und wer weiß schon, dass ein auf Kerzenfunzel heruntergedimmter Halogendeckenfluter zum stromfressenen Heizstab wird.

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.02.2013 20:45 Uhr
Nils Büngener

Natürlich haben Sie Recht, Herr Diesing

Aber man möchte doch wenigstens formal einigermaßen korrekt beschimpft werden. Einen mutigen Umgang mit Fakten ist man hier ja gewöhnt. Die "Verordnung gegen Volksschädlinge" vom 5. September 1939 kurzerhand in die Sowjetunion zu verschieben um einem "kognitive Dissonanzen" zu unterstellen, das ist doch schon ein bisschen stark.

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Wikipedia

soll man hat allenfalls kritisch reflektierend nutzen.

Unter Stalins Säuberungen der 30er jahre war prinzipiell jeder jederzeit in Gefahr, als "Volksschädling" oder "Volksfeind" angeklagt zu werden. Dem fielen Millionen Russen in den Gulags zum Opfer.

Unter Hitler galt das so nicht, da lag der Fokus im Wesentlichen darauf, das eigene Volk gegen fremde, mehr oder weniger klar erkennbare - Juden, Zigeuner, Homosexuelle,.. - abzugrenzen.

Ich sorge mich um die erste Möglichkeit.

Danke, die Rouladen waren lecker.

M. Esser

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Nils Büngener

Dem sollten wir auf den Grund gehen

Wenn schon, denn schon. Wikipedia ist der Meinung, dass der Begriff "Volksschädling" (Ihr Kommentar v. gestern, 23:35) aus der "Kampfzeit der NSDAP" stammt und 1939 als juristischer Fachbegriff eingeführt wurde (mit Quelle belegt). Woher haben Sie denn Ihre Information ?

Hoffentlich ist Ihr Essen nicht angebrannt.

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"Volksschädling"

Hallo Herr BÜngener,

man soll ja nie schreiben, wenn gerade das Essen anzubrennen droht....

Da vergisst man doch mal eine Anmerkung:

Meine untigen Beispiele waren "peinlichbe Befragung" und "Gulag"

"Volksschädling" ist ein Begriff aus der stalinistischen Zeit der Sowjetunion.

Aber Ihre Assoziation ist schon bezeichnend. Und für Sie natürlich sehr hilfreich um kognitive Dissonanzen zu verarbeiten.

Schönen Sonntag noch,

M. Esser

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Gelassenheit?

Das finde ich jetzt aber lustig, daß von der Seite, die uns 40 Jehre lang mit ihren Emotionen zugemüllt hat jetzt, da sie sich am Ziel wähnt, "Gelassenheit" eigefordert wird.
Nichts da! Sie haben Unrecht, können Ihre Wünsche nur mit Zwang durchsetzen, und das werden wir Ihnen weiter entgegenhalten.
Wo die Denkweise sich gleicht, muß sie auch sichbar gemacht werde.

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Nils Büngener

@M. Esser: Volks-...schädling - Oha !

Jetzt kommt die Nazi-Keule. Sich über ein paar Euros so aufzuregen, finden SIe das nicht auch ein bisschen - Pardon - spießig ?

Wenn mein Vergleich ihnen nicht gefällt, nehmen Sie doch einfach das Rauchen. Dass wird ihnen in öffentlichen Räumen auch verboten, weil ein paar Spießer (die Mehrheit) glauben, das sei gesundheitschädlich. In einer Demokratie ein ganz normaler Vorgang.

Einfach etwas mehr Gelassenheit wäre schön.

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Freiheit

Wie ich schon sagte, der Phantasie der Gläubigen sind keine Grenzen gesetzt.
Nicht in den Maßnahmen und natürlich auch nicht in den Rechtfertigungen.
Ihre Behauptung, ich wolle nicht, daß "es Umweltprobleme gibt", spricht da schon Bände.
Ihre Analogie auch.
Ich bin eben ein Leugner, ein Volks- ähhh Umweltschädling, dem nur mit Zwangsmaßnahmen beizukommen ist. Da ist - früher oder später - jedes Mittel Recht.

Ihre Analogie ist im Übrigen unzutreffend. Es geht nämlich nicht um konkrete, individuelle Gefährdung.

Schlafen Sie gut,

M. Esser

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Nils Büngener

@M. Esser: Glaube

Es ist sehr deutlich geworden, dass Sie nicht wollen, dass es Umweltprobleme gibt. Ihr gutes Recht. Es gibt sicher auch ein paar Menschen, die es für ungefährlich halten, mit einem Auto ohne Bremsen herumzufahren. Das verbietet die Gesellschaft denen, weil sie nicht bereit ist, das Risiko zu tragen. Ist doch nicht so schwer zu verstehen. Ihre Freiheit endet da, wo Sie anderen schaden.

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Einbsicht

Ja, so wird es wohl sein.
Mir fehlt der wahre Glaube, die Folterwerkzeuge werden vorgezeigt.
Und wenn das nicht hilft, und ich auch bei Strompreisen von 60 Cent den Geßlerhut der ökologisch Korrekten, der einzigen Wahrheit, nicht grüßen will, werden wohl andere Saiten aufgezogen werden müssen.
Peinliche Befragung, Gulag, ... . Die Phantasie der echten Gläubigen kennt da vielfältige Möglichkeiten.

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Anton Paschke

Genau!

Und weil es Ihnen an der Lust fehlt und an der Einsicht auch, da muessen Sie halt zahlen!
Ist ja ein Statussymbol, andere die kundtun wollen, dass sie viel Geld haben kaufen einen Sportwagen oder eine Rolex.

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Closed via SSO

Todsünden

Sie sagen es.
"Sünden"
Die grüne Bewegung ist eine religiöse.

1. Ihre Vorschläge sind sehr wohl mit Komfortverlust verbunden.

2. Ich habe daher nicht die geringste Lust zu sparen. Warum sollte ich auch? Nur damit die Ökoreligiösen in ihren Himmel kommen?
Nein Danke!

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Ekke Hoffmann

Was ist die Quintessenz dieses Artikels?

Ihr müsst irgendwie mit allen möglichen Geräten Strom sparen, dann wird es in jedem haushalt billiger! Geht's noch naiver?

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 22.02.2013 16:17 Uhr

ist doch wie mit dem Wasser

wenn überall gespart wird, steigt der Preis. Sehe es auch überhaupt nicht ein, meine funktionierenden Geräte wegzuschmeißen...diese ganze Energiewende macht von vorne bis hinten überhaupt keinen Sinn und schon garnicht wenn man bedenkt, dass wir abgeschriebene AKWs besitzen, die strahlungsärmer, umweltfreundlicher und weit billiger Strom produzieren als neue Kohle.- oder Gaskraftwerke. Den extrem teuren Zufallsstrom der potemkinschen, zigtausend Windrädchen u. Solarplanels brauch kein Mensch. Die Regierung wurde für die Laufzeitverlängerung gewählt u. nichts anderes - das reinste Irrenhaus. Wo sind die Umfragen, wollt ihr den 5 fachen Strompreis, erhöhte Konsumkosen für alles mögliche, Industriestandortbachteile, höhere Sozialabgaben, zigtausend km neuer Stromautobahnen, Verschandlung der Landschaft etc. etc. ODER weiter wie gehabt mit der beschlossenen Laufzeitverlängerung ?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.02.2013 15:59 Uhr
Heinz Keizer

Mehrheit in Deutschland

die Mehrheit in Deutschland ist nicht gefragt worden. Wenn tatsächlich ein Mehrheit keine AKWs mehr will, dann nur wegen der Meinungsmache der Medien. Wenn wir die AKWs solange laufen lassen, wie es wirtschaftlich sinnvoll ist, kostet uns die Endlagerung auch nicht viel mehr, wir brauchen sie sowieso. Und wie Solaranlagen dereinst entsorgt werden müssen, weiß heute auch noch niemand. Mir passt der schnelle Umstieg auch nicht und ich werde trotzdem nicht auswandern. Finde diese Aufforderung als Frechheit.

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"Geh' doch in den Osten,

wenn's Dir hier nicht passt!"
Riefen vor 40 Jahren die Altvorderen den Protestlern entgegen.

Nun, wie es scheint hat sich nichts geändert.

Wir werden also nicht gehen, sondern weiter für unsere Rechte und Meinungen hier kämpfen, weil wir unser Land lieben.

Vielleicht so, wie es uns die Alten vorgemacht haben:
Windräder absägen, PV-Paneele mit Steinen einwerfen, Stromleitungen kappen, Transporte blockieren.

Aber nein, wir sind ja Demokraten, so was tun wir nicht.

Wir sagen folgendes:

1. Der Bau- und Abbau von Windrädern und PV-Paneelen ist teuer. Bauarbeiter schicken Rechnungen. Gesalzene!
2. Auf Sicht der nächsten 100 Jahre ist nicht absehbar, daß Windräder und PV-Paneele preislich konkurrenzfähig sind. Warum also jetzt welche bauen, die in 30 Jahren Schrott sind?
3. Speicher sind nicht ansatzweise existent. Das macht EE-endgültig zum Rohrkrepierer.
4. Die Endlagerung ist nicht teuer und bereits bezahlt, da helfen auch keine großen Jahreszahlen.

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Kai Fischer

Die Mehrheit in Deutschland will keine AKWs sondern Erneuerbare

Das ist nun mal Demokratie, die Mehrheit möchte keine AKWs mehr, sondern Erneuerbare Energien. Damit müssen Sie leben. Wenn Ihnen das nicht passt dann können Sie gerne in die USA auswandern.

Und nur die Erneuerbaren haben keine Rohstoff- und Entsorgungskosten und sind damit auf mittlere und lange Sicht die einzige Wahl und immer günstiger als immer teuer werdende Rohstoffe.

Wie viel Kosten die Endlagerung die nächsten 100.000 Jahre kostet könnte mal mal ausrechnen und per AKW Umlage transparent machen. Wäre witzig.

Gruß

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Roland Magiera

Es wird bald notwendig, zu erlernen wie man mit Stöckchen und Hölzchen ein Feuer entfacht

"Ein Singlehaushalt kann seine Stromkosten um 170 Euro drücken, so haben Ökoinstitute, Umweltbundesamt und Verbraucherschützer errechnet."

Fällt da überhaupt irgendwer der das Kindesalter verlassen hat darauf herein?
Auch noch berechnet, b e r e c h n e t. Fast könnt ich darüber lachen, wenn's nicht so bitter wär. Da wurde gar nichts errechnet, sondern das Ergebnis mit so rund 200 € vorgegeben und dann solange gebastelt, bis man es hatte. Ach wie gerne würde ich die Aug in Aug zerpflücken, träum.

Natürlich kann ich sparen, wenn ich statt eines 110 cm TV mit 400 Hz auf ein 25 cm Gerät mit 50 Hz umsteige, sparsamst koche und auch sonst am Leben spare wo es geht, logisch!

Aber wären die Sozialwissenschuftler so gütig mir zu erklären, wofür ich dann morgens noch aufstehe, mich aus dem Bette schäle, wenn ich nur noch zum Umverteilen gut sein soll, wenn die die mich für das gute soziale Gefühl arbeiten lassen selber das Zehnfache einstreichen und mich wie einen Leibeigenen behandeln?

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George Rauscher

Selten so gelacht

Wir haben vorletztes Jahr neue Haushaltsgeräte angeschafft, dabei sehr auf Energieverbrauch geachtet, und auch ein paar der hier schon angesprochenen "kleinen Helferlein" mit installiert. Tatsächlich, bei der nächsten Stromrechnung waren es über 300 Euro weniger. Gut, dafür hatten wir über 2000 Euro ausgegeben, aber das würde sich ja ausbezahlen....? Pustekuchen. Schon nächstes Jahr wird durch die Umlage die gesamte Ersparnis dahin sein, habe ich ausgerechnet.

Übrigens: Master-Slave-Steckdosen oder Leisten mit Schalter sind auch nicht immer das wahre. Ich habe bemerkt, daß der Lüsfet des Rechners immer aufjaulte, nachdem der Strom wieder eingeschaltet war. Auch der Drucker brauchte oft verdächtig lange bis er betriebsbereit war. Das Ende vom Lied:Neues Netzteil für den PC, und der Tintenverbrauch stieg enorm, weil der Drucker jedesmal nach dem Einschalten die Düsen durchpustete.

Fazit: Was theoretisch Strom spart kann ganz schön ins Geld gehen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.02.2013 21:55 Uhr
George Rauscher

Ja, Frau Gruber,

so gesehen schon. Aber ich wollte zur Abwechslung auch mal weniger bezahlen. Nun habe ich viel investiert, und bezahle trotzdem mehr und immer noch mehr. Die Tatsache, daß ich mit dem alten Kühlschrank und Herd vielleicht noch mehr zahlen müsste, tröstet mich da wenig.
Ich habe seit Jahren ständig steigende Lebenshaltungskosten, bei seit knapp 10 Jahren stagnierendem Einkommen. Ich frage mich langsam ernsthaft, warum ich mir die Plackerei noch antue. Sicher, ich habe noch einen ganz angenehmen Lebensstandard, aber ich werde nicht jünger, ich frage mich ernsthaft wie und wovon ich an meinem Lebensabend (ich bin jetzt 50) leben soll, wenn es langsam zum Luxus wird, am Computer zu sitzen und dabei Licht und Stereoanlage anzuhaben.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 19:05 Uhr

Unsinn weil heute aus der selben Menge Kohle 5 mal mehr Strom erzeugt wird.

Nein der Strom wird billiger nur das EEG wird als Aufschlag zusätzlich bezahlt.

Kohlekraftwerke arbeiteten mal mit Wirkungsgraden um 25 % heute sind 45 % drin oder noch weit mehr wenn als Heizkraftwerk betrieben.

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Kai Fischer

Es wird eh alles teurer hat nichts mit EE zu tun

Auch wenn die EEG Umlage nicht mehr steigt wird der Strompreis steigen, darauf können Sie wetten, das war nämlich schon immer so auch ohne EEG.

Der weltweite Kohlepreis ist allein von 1999 bis 2011 von 34 auf 106 Euro gestiegen, der Ölpreis im gleichen zeitraum von 122 auf 592 Euro pro Tonne. Wie soll der Strompreis da gleich bleiben wenn es so weitergeht ?

Altmeier könnte auch sagen ohne Energiewende müssen alle in 20 Jahren doppelt so viel zahlen, das wäre seriös.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 22.02.2013 16:29 Uhr

Tatsächlich, bei der nächsten Stromrechnung waren es über 300 Euro weniger.

Ihr Schluss ist falsch.

Mit einem um ~ 1250 kWh geringen Verbrauch sparen Sie bei 12 % teurem Strom jährlich
360 €

Das heißt die 2000 Euro sind noch schneller wie eingespart.

OK

Sie reduzierten den Verbrauch in kWh und je teurer der Strom wird um so höher ist ihre Ersparnis .

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Kai Fischer

Strom selber machen ohne EEG wenn Balkon nach Süden !

Hallo Leute,

dank inzwischen günstigen Solarmodulen kann jeder seinen "Grundverbrauch" durch ein oder zwei Module am Balkon abdecken. Im Modul integriert sind bereits Wechselrichter und wenn gewünscht Batterie. Einfach Modul dranhängen, Stecker in Steckdose und sparen.

1 Modul Beispielsweise von Minijoule kostet ca. 450-500 Euro und spart jährlich ca. 160-180 kwh und kann in eine andere Wohnung mitgenommen werden.

Amortisiert sich ohne EEG in ca. 10 Jahren und spart SOFORT !

Wer nen Carport/Dach hat, einfach mehr Module nehmen.

Das EEG ist dafür nicht notwendig, kein Paperkram, Solarstrom konkurenzlos billig mit 11ct die kwh ! Einfach machen !

Gruß

Kai

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19.02.2013, 15:02 Uhr

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