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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Denkfehler, die uns Geld kosten (2) Der Anker hält die Preise fest

 ·  Wer im Laden zuerst das teuerste Produkt sieht, zahlt am Ende mehr als nötig. Das nutzen Verkäufer aus.

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Klaus K. E. Wagner

Der Kurz vor der Emeritierung stehende Prof. an der psychologischen Fakultät...

120313mo1720

...an der Heinrich-Heine-Universität sagte, der wenig gelittene, und ich erinnere. Sie mögen mir verzeihen, wenn ich das nicht genau wort wörtlich hinbekomme, doch immerhin....

"Wir wir eindeutig in hundertTausend gefälschten Studien eindeutig festgestellt haben, ist das so!"

Und ich, damals einige Jahre jünger, habe selber an den Studien der vornehmlich Novizinnen teilgenommen. Die habe ich mächtig am Ring durch die Arena geführt.
Gemein, gelle?

Nee, die sollten watt vom praktischen Leben kennen lernen.

Zwei, drei Tage später habe ich sie dann "aufgeklärt".

Alles Liebe oder WATT "man" nur sieht, wenn EBBE ist,
Doch hingucken muß schon jeder selber.
Ihr mit- und neben-MENSCH, vorallem MENSCH
Klaus K. Wagner

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Frederik Becker

Von Obdachlosen Ausgenutzt

Neulich kam einer bei mir an:
"Kannst du mir 10.000€ geben?"
Ich: "Nein"
Er: "Dann vielleicht 50 Cent?"

Bei mir hat es nicht funktioniert. Aber bei vielen anderen um mich herum....

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Daniel Hein

Ein kleiner Vorgriff auf den Inhalt dieser Kolumne:

Die beiden bisher erschienenen Beiträge dieser Kolumne könnten dem Buch "Die Kunst des klaren Denkens" von Rolf Dobelli entnommen worden sein. Mein Tipp: Sie wird ca. 1 Jahr lang dauern, Themen wie die "Swimmer's body Illusion" oder den "Omission Bias" aufgreifen und 52 Beiträge umfassen - gerne lasse ich mich jedoch eines Besseren belehren!

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Joachim Frei
Joachim Frei (j.frei) - 12.02.2012 22:46 Uhr

Dieses Spiel

funkioniert auch sehr gut an der Boerse! ;)

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 12.02.2012 12:48 Uhr

Da passt direkt ein uralter Witz:

Sagt der HNO-Arzt zu seinem schlecht hörenden Patienten: "So, für die Behandlung bekomme ich jetzt 400 EURO." Daraufhin der Patient: "Waaas? 1.200 Euro, sooooo teuer?" Der Arzt: "Nein, nein, es sind nur 800 Euro." Patient: "Ach so, ich dachte schon ....."

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 12.02.2012 12:39 Uhr

Zumindest wenn sie Psychologiestudenten fragen die sich gerne für solche Tests zur Verfügung stellen

Ich Frage mich ob mit Studenten der Naturwissenschaften das gleiche Ergebnis erzielt wird.
Diese Problematik ist aber unter den Leuten die gerne Studien machen und veröffentlichen aber bekannt. Der Grund warum man trotzdem gerne Studien macht und veröffentlicht hängt mit der
Bezahlung der Profesoren zusammen. Mehr Studien, mehr Veröffentlichungen, mehr Geld.
Das muß nicht heißen das die Ergebnise Falsch sind erklärt aber warum man über jeden Mist Studien macht. Meine Beahauptung muß aber nicht Stimmen ich kann sie leider nicht überprüfen weil mir kein Professor ehrlich sagt das er Studien macht weil er Geld dafür bekommt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.02.2012 10:29 Uhr
Hartmut Jacques

Dem ist nichts hinzuzufügen

Nur mit solchen Beliebigkeits-Studien können die Fakultäten das Geld für ihre wirklichen Anliegen beschaffen. Leider verkaufen sie dann und wann auch dafür ihre Seele.
Das ist kein Vorwurf gegen diese Prof´s, im Gegenteil. für sie ist es schlichte Notwehr.

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Andreas Neubert

Diesen Effekt macht man sich übrigens ...

... auch bei einem sogenannten "Decoy" (Köder) zu nutze. Das ist ein Produkt, welches man nur aufgrund seines hohen Preises dem Kunden im Geschäft anbietet. Das Produkt soll gar nicht so sehr gekauft werden, es soll die billigeren Varianten nur preiswerter erscheinen lassen. Viele Menschen kaufen auch grundsätzlich nicht das teuerste, sondern etwas aus dem mittleren Preissegment.

Die Beispiele in dieser Reihe sind übrigens aus dem Buch "Die Kunst des klaren Denkens: 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen" von Rolf Dobelli. Gute Lektüre. Obwohl einem die meisten Denkfehler bekannt sind, denkt man oft einfach nicht dran.

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Paul Banaschak

ja, und dann gab es doch dieses Experiment mit Cola nach einem Kinofilm

nur dass die eine Gruppe den Film mit der versteckten Werbung in einem heissen Kino bei sehr hohen Temperaturen sass. Dass diese Gruppe also mehr Cola bestellt hat, war auch ohne die nicht wahrnehmbaren eingeblendeten Spots klar.
Ich suche eine Objektiv für meine Kamera. Und dort gibt es auch sehr unterschiedliche Preise. Die hängen aber von der Anzahl der Linsen in dem Objektiv ab. Je mehr und bessere, desto teurer. Das hat aber nichts mit Werbung oder sonstwas zu tun. Und ich schaue im Internet, wo es das am günstigsten gibt.
Aber nicht nur wo, sondern auch bei wem, wie z.B. bei unseren USA-Flügen im April. Da habe ich auch nicht das billigste Angebot genommen, weil ich keine Überraschung erleben will, am Abflugtag. Ich habe da auch im Internet nach den verschiedenen Bewertungen für diese Vermittler gesucht und dann etwas mehr gezahlt. Aber mit Ltour haben wir bisher nie schlechte Erfahrungen gemacht.

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günther reichert

Der Fluch der höheren Zahl als Anker und der ungestrafte Mißbrauch,wo es keine Korrektur gibt.

Der Fluch der höheren Zahl als Anker wirkt sich auch z.B.auf die Gehälter oder Pensionen von Betriebsapothekern in Leitungen bei großen DAX-Unternehmen aus.Die durchschnittlichen hohen speziellen Renditen zwischen 20u30 %,die sich aus irgendwelchen betriebswirtschaftlichen Rechnungen ergeben,wirken sich auf die Ansprüche dieses Personenkreises aus.Es wäre an der Zeit wirklich zu prüfen,ob dieser Personenkreis von Pharmazeuten in Großunternehmen Gehälter bezieht,die m.W. in Richtung des Gehaltes der Bundeskanzlerin gehen(einschließlich auch bei Pensionen).Der Personenkreis empfindet es aufgrund der Renditen in Pharmaunternehmen als selbstverständlich,dass ihre Ansprüche gerecht sind.Dabei ist es nur der Ankereffekt.-Zudem ist mir nicht zu Ohren gekommen,dass Pharmazeuten in DAX-Unternehmen die großen Erfinder neuer Produkte sind.Es geht hier nicht um eine Neiddiskussion anzuheizen,sondern auch auf der anderen Seite die Kosten für für(besonders ältere)Patienten zu betrachten,

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.02.2012 10:50 Uhr
gisbert heimes

"Was nichts kostet, ist nichts"

benennt sich das Phänomen des 'Ankereffektes' im Volksmund. Ob es um Vorstände von DAX-Unternehmen, um Bundesligatrainer oder um die First Lady geht ;-).

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 11.02.2012 19:30 Uhr

Mit eigenem Startpreis ins Geschäft gehen

und dem Verkäufer gleich klar machen, dass dieser Trick durchschaut wurde. Dann ist nämlich erst mal der Verkäufer gefragt, seine "fehlerhafte" Beratung auszubügeln.

Merke: auch Psychotricks können nach hinten losgehen...

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Jahrgang 1981, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft Online.

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