01.01.2013 · Immer mehr Arbeitnehmer nennen die betriebliche Altersversorgung als wichtigste Einkommensquelle im Ruhestand. Doch eine Entgeltumwandlung lohnt sich nicht für alle Arbeitnehmer. Viele Anbieter bieten schwache Rendite.
Von Philipp KrohnRichtlinien für Lesermeinungen
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Betriebsrente? Welche Firma besteht heute noch über Jahrzehnte?
Betriebsrente - was ist, wenn der Betrieb Konkurs anmeldet? Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Zum einen hat man angeblich erst ab einer bestimmten Beitragszeig Anspruch, z.B. 5 Jahren und der Betrieb behält die eigentlich für die soziale Absicherung des Arbeitnehmers eingezahlten Beiträge selbst ein. Bei einem Konkurs geht man auch leer aus, es ist nicht so, dass man versucht zumindest die eingezahlten Sozialbeiträge dem Arbeitnehmer zurück zu zahlen und das deutsche Rentenamt macht diesbezüglich auch keinen Finger krumm. Die erwarten, dass man sich selbst darum kümmert?! Obwohl da Hunderte von kommunkationsstarken Renten-Fachleuten in Berlin sitzen muss der kleine Mann/Frau sich selbst darum kümmern. Warum darf man nicht die Expertise dieser Fachleute in Anspruch nehmen. Wobei, genau genommen, müssten bei Konkurs die Beiträge ohne großen Kommentar zurück an den Einzahler fliessen.
Solange diese Produkte hauptsächlich auf "sicheren"
Anleihen basieren, kann man diese Produkte in der Pfeife rauchen. Sie
sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.
Die Experten mögen vielleicht ausgerechnet haben, dass es die
Gehaltsumwandlung lohnt, sie vergleichen eine Betriebsrentner mit
jemanden, der gar keine Altersvorsorge betreibt. Wenn man auf die
Umwandlung von 150 € monatlich verzichtet, heißt es doch
nicht, dass die 150 € auf den Kopf gekloppt werden. Wer mit den 150
€ einen ETF-Fonds speist, sollte besser dran sein. Außerdem
kann man die Fonds-Anteile jederzeit verkaufen, wenn es einen zu bunt
wird oder wenn man Eigenkapital benötigt (z. B. Hausbau).
Die Leute haben aus Riester anscheinend nichts gelernt.
Seit die SPD mit den Grünen zusammen im Jahre 2004 die Einkünfte aus der betrieblichen Altersversicherung für gesetzlich Versicherte Sozialversicherungspflichtig machte, lohnt sich diese Altersversorgung nicht mehr. Dieser Raubzug hat auch dazu geführt dass sich die SPD für mich als wählbare Partei seit dem ausgeschlossen hat. Man kann diesem Raubzug nur entkommen wenn man zum Renteneintritt das Land verlässt.
Gerne dürfen alle die Vorredner die bAV schlecht reden. Lassen Sie
das Sparen in Gänze und hoffen gerne auf die gesetzliche
Rentenversicherung oder eine Grundsicherung.
Lachhaft!
PR-Artikel der Versicherungen....
"...Hauptquelle ihrer Alterseinkünfte. 26 Prozent der
Arbeitnehmer unter 25 Jahren nennen inzwischen die betriebliche
Altersversorgung als wichtigste Einkommensquelle im Ruhestand.."
1. Wer hat was genau gefragt und die Umfrage bezahlt?
2. Wer soll den Blödsinn glauben?
3. Welcher Prozentsatz, wie viele Betriebe/Arbeitnehmer bieten/haben die "Möglichkeiten"?
"...Faustregeln halten, wenn sie sich zu einer Entgeltumwandlung
entschließen: Auch ohne Steuer- und Sozialversicherungseffekte
müsse die monatliche Garantierente so hoch sein, dass bis zum Alter
von 85 Jahren mindestens die eingezahlten Beiträge wieder
ausgezahlt würden. Mit 90 Jahren sollte die Rendite mindestens 1 %
betragen, mit 95 Jahren mindestens 2%."
Ja, so alt müsste man werden......
...und was ist mit der nächsten "systemrelevaten" Finanzkrise?
Nur die GRV bietet Sicherheit im Alter.
Betrug durch den Staat bei Versicherungen.
Betrug durch den Staat bei Versicherungen.
Bis 2004 war die Direktversicherung eine übliche Altersabsicherung.
2004 beschlossen SPD und Grüne dass rückwirkend Sozialabgaben
auf Versicherungsleistungen zu zahlen sind. Dies bedeutet dass bei einem
Rentenkapital von 60 000 Euro ungefähr 9 000 Euro an Kranken- und
Pflegeversicherung zu zahlen sind. Durch die Rückwirkung auch auf
Versicherungen vor 2004 hatten die Versicherten keine Möglichkeit
diesem staatlichen Betrug zu entkommen. Dazu kommen noch Steuern von 4
bis 5 000 Euro.
Da platzt jede Renditerechnung.
Das ist SPD/Grüne Sozialpolitik.
Allianz und Politik haben wie üblich gut zusammengearbeitet, die
Medien haben dazu geschwiegen.
Dies bedeutet: eine heutige Zusage über steuer- oder
krankenversicherungsfreie Auszahlung ist nicht sicher.
Falls SPD/Grüne wieder drankommen ist eine rückwirkend
Kapitalsteuer auf unsere Renten wahrscheinlich.
Ich kann vor Gehaltsumwandlung nur warnen.
Gleichheitsgrundsatz wurde vollzogen
"...2004 beschlossen SPD und Grüne dass rückwirkend
Sozialabgaben auf Versicherungsleistungen zu zahlen sind...."
Dieses war steuerlich auch nur gerecht, gegenüber jenen
Arbeitnehmern, die zur GRV einzahlen. Schröder/Fischer haben viel
sozialen Unfrieden gestiftet und sehr viele handwerkliche Fehler, aber
aus Versehen auch einiges richtig gemacht.