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Altersvorsorge Die betriebliche Altersversorgung wird beliebter

 ·  Immer mehr Arbeitnehmer nennen die betriebliche Altersversorgung als wichtigste Einkommensquelle im Ruhestand. Doch eine Entgeltumwandlung lohnt sich nicht für alle Arbeitnehmer. Viele Anbieter bieten schwache Rendite.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)
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Lieschen Müller

Betriebsrente? Welche Firma besteht heute noch über Jahrzehnte?

Betriebsrente - was ist, wenn der Betrieb Konkurs anmeldet? Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Zum einen hat man angeblich erst ab einer bestimmten Beitragszeig Anspruch, z.B. 5 Jahren und der Betrieb behält die eigentlich für die soziale Absicherung des Arbeitnehmers eingezahlten Beiträge selbst ein. Bei einem Konkurs geht man auch leer aus, es ist nicht so, dass man versucht zumindest die eingezahlten Sozialbeiträge dem Arbeitnehmer zurück zu zahlen und das deutsche Rentenamt macht diesbezüglich auch keinen Finger krumm. Die erwarten, dass man sich selbst darum kümmert?! Obwohl da Hunderte von kommunkationsstarken Renten-Fachleuten in Berlin sitzen muss der kleine Mann/Frau sich selbst darum kümmern. Warum darf man nicht die Expertise dieser Fachleute in Anspruch nehmen. Wobei, genau genommen, müssten bei Konkurs die Beiträge ohne großen Kommentar zurück an den Einzahler fliessen.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 02.01.2013 14:11 Uhr

Wieder neue Opfer.

Solange diese Produkte hauptsächlich auf "sicheren" Anleihen basieren, kann man diese Produkte in der Pfeife rauchen. Sie sind das Papier nicht wert, auf dem sie stehen.

Die Experten mögen vielleicht ausgerechnet haben, dass es die Gehaltsumwandlung lohnt, sie vergleichen eine Betriebsrentner mit jemanden, der gar keine Altersvorsorge betreibt. Wenn man auf die Umwandlung von 150 € monatlich verzichtet, heißt es doch nicht, dass die 150 € auf den Kopf gekloppt werden. Wer mit den 150 € einen ETF-Fonds speist, sollte besser dran sein. Außerdem kann man die Fonds-Anteile jederzeit verkaufen, wenn es einen zu bunt wird oder wenn man Eigenkapital benötigt (z. B. Hausbau).

Die Leute haben aus Riester anscheinend nichts gelernt.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 02.01.2013 11:22 Uhr

Staatlicher Raubzug

Seit die SPD mit den Grünen zusammen im Jahre 2004 die Einkünfte aus der betrieblichen Altersversicherung für gesetzlich Versicherte Sozialversicherungspflichtig machte, lohnt sich diese Altersversorgung nicht mehr. Dieser Raubzug hat auch dazu geführt dass sich die SPD für mich als wählbare Partei seit dem ausgeschlossen hat. Man kann diesem Raubzug nur entkommen wenn man zum Renteneintritt das Land verlässt.

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Marcel Meier

Zu Recht beliebt!

Gerne dürfen alle die Vorredner die bAV schlecht reden. Lassen Sie das Sparen in Gänze und hoffen gerne auf die gesetzliche Rentenversicherung oder eine Grundsicherung.
Lachhaft!

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 01.01.2013 21:05 Uhr

PR-Artikel der Versicherungen....

"...Hauptquelle ihrer Alterseinkünfte. 26 Prozent der Arbeitnehmer unter 25 Jahren nennen inzwischen die betriebliche Altersversorgung als wichtigste Einkommensquelle im Ruhestand.."

1. Wer hat was genau gefragt und die Umfrage bezahlt?
2. Wer soll den Blödsinn glauben?
3. Welcher Prozentsatz, wie viele Betriebe/Arbeitnehmer bieten/haben die "Möglichkeiten"?

"...Faustregeln halten, wenn sie sich zu einer Entgeltumwandlung entschließen: Auch ohne Steuer- und Sozialversicherungseffekte müsse die monatliche Garantierente so hoch sein, dass bis zum Alter von 85 Jahren mindestens die eingezahlten Beiträge wieder ausgezahlt würden. Mit 90 Jahren sollte die Rendite mindestens 1 % betragen, mit 95 Jahren mindestens 2%."

Ja, so alt müsste man werden......
...und was ist mit der nächsten "systemrelevaten" Finanzkrise?
Nur die GRV bietet Sicherheit im Alter.

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Hans Maier

Betrug durch den Staat bei Versicherungen.

Betrug durch den Staat bei Versicherungen.
Bis 2004 war die Direktversicherung eine übliche Altersabsicherung. 2004 beschlossen SPD und Grüne dass rückwirkend Sozialabgaben auf Versicherungsleistungen zu zahlen sind. Dies bedeutet dass bei einem Rentenkapital von 60 000 Euro ungefähr 9 000 Euro an Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen sind. Durch die Rückwirkung auch auf Versicherungen vor 2004 hatten die Versicherten keine Möglichkeit diesem staatlichen Betrug zu entkommen. Dazu kommen noch Steuern von 4 bis 5 000 Euro.
Da platzt jede Renditerechnung.
Das ist SPD/Grüne Sozialpolitik.
Allianz und Politik haben wie üblich gut zusammengearbeitet, die Medien haben dazu geschwiegen.
Dies bedeutet: eine heutige Zusage über steuer- oder krankenversicherungsfreie Auszahlung ist nicht sicher.
Falls SPD/Grüne wieder drankommen ist eine rückwirkend Kapitalsteuer auf unsere Renten wahrscheinlich.
Ich kann vor Gehaltsumwandlung nur warnen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.01.2013 21:23 Uhr
Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 01.01.2013 21:23 Uhr

Gleichheitsgrundsatz wurde vollzogen

"...2004 beschlossen SPD und Grüne dass rückwirkend Sozialabgaben auf Versicherungsleistungen zu zahlen sind...."

Dieses war steuerlich auch nur gerecht, gegenüber jenen Arbeitnehmern, die zur GRV einzahlen. Schröder/Fischer haben viel sozialen Unfrieden gestiftet und sehr viele handwerkliche Fehler, aber aus Versehen auch einiges richtig gemacht.

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01.01.2013, 17:40 Uhr

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