21.07.2012 · Die Altersvorsorge von 17 Millionen Deutschen ist bedroht: Die Pensionskassen können nur noch Anleihen mit niedrigen Zinsen aufnehmen. Der darauf folgende Anlagennotstand lässt die Renten schrumpfen.
Von Dennis KremerRichtlinien für Lesermeinungen
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INFO: Um wessen Interessen geht es hier?
Der Versicherungsindustrie passt "Solvency II" nicht, denn
dieses Reformpaket erhöht (sehr vereinfacht gesagt) die
Eigenkapitalanforderungen der Versicherer, ähnlich wie es bei den
Banken ja auch gemacht werden soll, um sowohl die Finanzunternehmen als
auch das Gesamtsystem krisenfester zu machen. Das passt den Versicherern
natürlich gar nicht: sie wollen keine zusätzliche Regulierung,
die ihre Spekulationsmöglichkeiten einschränkt.
Daher werden jetzt Argumente produziert und vermittelt über das
Netzwerk der Miet- Raffelhüschens in geeigneten Medien platziert,
um Stimmung zu erzeugen und "Solvency II" noch zu verhindern.
Ein Argument war immer: "Das geht zu Lasten der deutschen
Volkswirtschaft, denn wir können nicht mehr so gut in deutsche
Aktien investieren!"; aber kaum ein Argument "knallt"
natürlich besser als "Das geht zu Lasten der deutschen
Betriebsrente! Gefahr! Gefahr!"
Ängste beim "kleinen Mann" schüren- eine ganz
klassische Lobbyismus-Strategie der Versicherungsindustrie.
Raffelhüschen, der Versicherungsvertreter mit Professorentitel
Man muss nicht weit gehen um zu sehen was rauskommt wenn Betriebsrenten
ihre Gelder spekulativ anlegen: ein kurzer Besuch auf der Insel genügt.
Altersarmut ist in England ein grosses Thema, viele Fonds sind gecrasht.
Wäre uns übrigens auch passiert wenn der Bund nicht bei der
Hypo Real Estate eingesprungen wäre...
Raffelhüschen versucht wie üblich der Versicherungsindustrie
Gelder zuzuschustern, dafür wird er als Lobbyist schliesslich
bezahlt. Diverse Modelle wie zB Lebensversicherungen funktionieren in
Niedrigzinsphasen schlecht bis gar nicht, also sollen die
Anlagerichtlinien liberalisiert werden, das Risiko übernimmt am
Ende nach Möglichkeit der Steuerzahler.
Für die Betriebsrenten setzt sich Raffelhüschen nur ein weil
er damit die Sozen und die Gewerkschaften kriegen will.
Hypo Real Estate
Ich weiß nicht ob es so gut war die HRE zu halten. Allein für den Verlust 2011 mussten Steuerzahler ca. 10 Mrd. Euro nachschiessen. Danke das ich jetzt mit meinem Geld anderer Renten finanzieren darf.
So funktioniert die Eurorettung
Wir subventionieren unsere Exporte in die südlichen Euroländer
mit unserer künftigen Altersversorgung über
Target2-Gelddruckerei und Financial Repression (Zinsen unterhalb
Inflationsrate). Diese subventionierten Exporte machen dort die
Produktion platt und verhindern - je länger sie stattfinden, desto
nachhaltiger - dass die Länder wieder wirtschaftlich auf die Beine
kommen und ihre Schulden bei uns tilgen können.
Diesen Teufelskreis werden wir nur durchbrechen, indem wir die Eurozone
in funktionierende Bestandteile zerlegen (z.B. stabiler Nordeuro,
weicher Südeuro und Drachme) oder ganz und gar zu nationalen
Währungen zurückkehren. Jedes Jahr, das wir länger an den
GIPS-Staaten im Euro festhalten, wird unsere künftige
Altersversorgung wertloser.
Rein technisch wären auch andere Lösungen, z.B. Anlage in
Aktien, Immobilien oder eine breite weltweite Streuung denkbar - aber
darauf kommt es volkswirtschaftlich nicht an, denn es muss ja eine
Gegenposition für den Target2-Saldo geben.
Betriebsrente wird ohnehin fuer immer weniger Menschen ein Standbein
Seit Jahren vollzieht sich auf dem Arbeitsmarkt stillschweigend eine Veraenderung hin zu mehr Teilzeit-, Kurzzeit-, Projekt- und anderen Beschaeftigungsarten. Unsere Absicherungssysteme sind dagegen alle noch auf die altbewaehrte lebenslange Beschaeftigung ausgerichtet. Weniger Stammbelegschaften bekommen weniger Betriebsrentenzusagen. Insoweit loest sich das Problem auf laengere Sicht ohnehin. Das Problem besteht noch darin die bestehenden Zusagen der heute ueber 50jaehrigen abzusichern. Das Problem wird sich auf die Dauer "biologisch" loesen. In den letzten 30 Jahren hat sich die zu erwartende Altersversorgung fuer die jeweiligen "Anwaerter" unter 60 immer mehr verschlechtert. Wie will man jungen Menschen auch heute noch klar machen, dass sie fuer das Alter vorsorgen muessen, wenn ihnen vor Augen gefuehrt wird, dass bei Eintritt des Ernstfalles in vielleicht 40 Jahren alles Makulatur sein wird.
Irgendwann, wenn sich der Nebel der Propaganda lichtet und die Tatsachen nicht mehr zu ignorieren oder verniedlichen sind, werden auch die Bürger verstehen, was die Euro-"Rettungspolitik" für sie bedeutet. Nur wird es dann zu spät sein und Merkel wird im unverdienten Ruhestand sein.
statt in solche schlecht rentierlichen Anlagen zu investieren, sollte in
die Realwirtschaft investiert werden. Zum Beispiel in Energieprojekte
oder Infrastruktur, oder Aktien solider Unternehmen.
Die Anleihemärkte sind in einer "Bubble"-Phase, da die
Notenbanken zu viel Unterstützung leisten. Dies ist "financial repression".
Es scheinen viele Finanzmanager nicht den Anforderungen gewachsen....
Also der Euro ist seit der Eurokrise eine schwache Währung
geworden. Wenn man sich die letzten 3 Jahre anschaut, so konnte man
sogar nur durch Währungsgewinne mit dem Thailändischen Bath
12% und mehr Gewinn machen. Beim Südkorea Won, Vietnamesischen Dong
und vielen anderen Währungen sah dies ähnlich aus! Wenn man
nur einen Tagesgeldzinssatz in den jeweiligen Währungen betrachtet
danns ind das fast 5% p.a.. - Man bedenke bitte das dort die Zinsen noch
höher als 1% sind und dies nur die konservative Geldanlage ist. -
Mit Immobilien sind 8% p.a. möglich und mit Aktien und co ist alles
möglich. ;)
Dies zeigt mir mal wieder das man sein Geld selbst verwalten sollte,
insofern man auch nur etwas Ahnung hat!
@Marcus B.
Es ist nicht unseriös zu betonen das man gerade Altersvorsorge
nicht nur in der eigenen lokalen Währung betreiben sollte! Gerade
in Zeiten der Umwälzung sollte man möglichst breit anlegen und
auch in viele andere geeignete Währungen. Und das Rentenfonds und
co schon seit geraumer Zeit in den Immobilienmarkt vorrücken, das
merkt man nciht nur an den aktuellen Immobilienpreisen, sondern auch an
diversen Artikeln.
Weiter konnte man vor 2-3 Jahren als kluger Anleger zu mindest als sog.
Profi erkennen das der Euro durch die Schuldenkrise und alleine schon
durch Vertragsbrüche aufweichen wird und eine Währung die
Vertrauen verliert, die verliert nun einmal auch an Wert. Das ist keine
Hexenkunst, das ist logischer Menschenverstand bzw. einfach nur Logik,
siehe Mathe. ;)
Hinterher kann man immer schlau reden…
Was Sie uns hier verkaufen wollen ist schlicht unseriös, denn aus
den tollen Gewinnen in der Vergangenheit erhalte ich keinerlei
Information für die Zukunft. Sollen zudem die Deutschen für
ihre Altersvorsorge nun zu Währungsspekulanten mutieren?
.
Der Artikel handelt vom Niedergang einer ehemals lukrativen und
verlässlichen (!!!) Art der Vorsorge - also bzgl letzterem das
Gegenteil von dem was Sie vorschlagen. Denn falls der deflatorische
Kollaps in den USA oder Europa stattfindet (und das Schuldenkartenhaus
bröselt schon ganz schön bedenklich), wird es gerade auch die
exotischen Märkte hinwegfegen.
.
Es gibt also keine verlässlichen Investments mehr, da das System
als ganzes wankt. Das ist das Dilemma, über das man nicht
hinwegsehen kann.
man schaue sich unser sozialversicherungssystem und das politische system über die letzten 30 bis 40 jahre kritisch an! erinnern sie ein relevantes problem (kranken-, renten-, pflegeversicherung, demographischer wandel, euro etc. etc), welches von unseren politbeamten nachhaltig gelöst wurde? außer dem regelmäßigem anstieg der diäten und beamtenbesoldung und -pensionen wurde kein problem gelöst, nur neue geschaffen. wer dann in ein von der politik geschaffenes system (betriebsrenten, riester, rürup) investiert, ist mit dem klammerbeutel gepudert!
nicht der Versicherungstyp gefährdet die Renten, sondern das Geld verbrennengeben
durch die Rettungsschirme ist Ursache für die geringeren
Rentenerwartungen. Und zwar für die gesetzliche Rentenversicherung,
die ja auf dem Umlageverfahren basiert, genauso wie für die private
kapitalgedeckte Pensionskasse.
Bei der Pensionskasse sind es die niedrigeren bzw. in Zukunft negativen
Renditen. Bei der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung
sind es in Zukunft 4-6%ige Inflationsraten, während die Renten nur
mit ca. 1-2% pro Jahr steigen werden.
Das sollten mal die Kommentatoren hier berücksichtigen, die Prof.
Raffelhüschen dummes Zeug vorwerfen.
Die Renten werden sinken, gemessen an der Kaufkraft. Aber ganz
unabhängig von dem Finanzierungstyp.
Die industrielle Zivilisation ist kein Perpetuum mobile
Ich war stets davon überzeugt, dass die moderne industrielle
Zivilisation und ihr schuldbasiertes Fiatgeldsystem keine nachhaltigen
Erscheinungen sein können. Alle Berechnungen der Rentenversicherer
beruhen aber auf der Annahme, die Zukunft sei planbar weil das
industrielle Fiatgeldsystem ein Perpetuum mobile und exponentielles
Wachstum für alle kommenden Zeiten möglich ist, was extrem
unrealistisch ist.
Nach meinen Berechnungen wird die industrielle Zivilisation bereits um
das Jahr 2025 für alle kommenden Zeiten beendet sein. In Fiatgeld
abgeschlossenen Verträge werden deshalb schon sehr bald nicht mehr
erfüllbar sein. Die gegenwärtige ökonomische Krise ist
weitaus mehr als eine bloß vorübergehende Erscheinung,
sondern wird das Tor in ein neues rückentwickeltes Zeitalter
öffnen. Bald werden daher wir wieder unversichert wie unsere
Vorfahren leben müssen. Hierdurch wird die Menschheit
zurückkehren in den Urzustand ihrer biologischen und sozialen
Existenz auf diesem Planeten.
@ Herr Pätzold @ Herr Walther
Herr Walther,
Ihre Prognosen hören sich so finster an. Aber was wäre wenn es
so eintritt? Die Welt geht dann auch nicht unter. Der Großteil der
Welt lebt in Volskwirtschaften wo es Aufschwünge und
Abschwünge gibt. Auch die Fixierung auf künftige
Renteneinkünfte halte ich für sehr kindisch, da wie sie
richtig sagen Dauerwachstum irgendwann an sein Ende kommt.
Trotzdem deshalb vom biologischen Urzustand zu reden halte ich für
übertrieben. Das Leben wird lebenswert bleiben.
@ Herr Pätzold: ;-)
Laut den Mayas wird der Weltuntergang in ca. 5 Monaten eintreten
...wir werde also nie feststellen ob Sie mit Ihren Berechnungen richtig liegen.
Ah, endlich einer der's begriffen hat!
Gratulation! Sie gehören zu den wenigen, die begriffen haben dass
wir es nicht mit einer
- Bankenkrise
- Staatschuldenkrise
- Immobilienkrise
zu zun haben sondern schlichtweg mit einer Systemkrise der
Marktwirtschaft (um das Wort "Kapitalismus" nicht zu
bemühen) die so nicht weiterhin funktionieren kann.
Wir haben fast weltweit gesättigte Märkte. Weitere Nachfrage
kann schon seit Jahren nur noch durch Schulden machen stimmuliert werden
(siehe zuletzt die "Abwrackprämie", welche eine nur
notdürftig kaschierte Subvention an die deutsche Automobilindustrie
war). Selbst die Euroeinführung war nichts anderes als eine
Subvention für die Industrien der entwickelten Euroländer.
Erst dadurch konnten sich die Bevölkerung der südlichen
Länder die "Nordprodukte" leisten. Die Absatzmärkte
waren erstmal gesichert. Auf Kosten der Steuerzahler, welche jetzt
zunehmend für die Rechnungen aufkommen müssen.
1989 haben wir den Untergang des Kommunismus erlebt. Was erleben wir 2019?
BASIS-Zinspromille sind Menschheitswille und ein Effekt des Epochenwechsels
Im Rahmen der Euro-Rettung wird es zum weltindustriellen Epochenwechsel
unter die Ordnung des KREATIVEN Evolutionspfades kommen - und dann wird
jedem klar sein, dass die BASIS-Zinsen für risikofreie
Staatsanleihen im unteren Promillebereich verharren werden.
Das 2%Wachstumszwang-Régime der KAPITALSTOCK-Maximierer ist am
Ende seines Macht- und Fortschrittsanspruchs angelangt.
Das evolutionsprozess-theoretische Wissen über die Systemkrise des
weltindustriellen Fortschrittsprojekts und über die nachfolgende
Ordnung sollte man sich schnellstens aneignen. Wer es vor den anderen
tut, kann sich viel Kummer ersparen.
Brutalst moegliche Konsequenzen
Um in der Wortwahl eines so hoch verdienten CDU-Mannes zu bleiben....wer immer auch seinen Ruhestand Kapital basiert vor sich hat - und wie bei einem berufsstaendischen Versorgungswerk mit zWangsmitgliedschaft auch keine Wahl hatte - und darueber hinaus gar privat versichert ist, sollte sich vorbereiten|: Aufenthaltsrecht und Krankenversicherung in einem aussereuropaeischen Land sichern.Sprache beherrschen. Und dann auf und davon. Denn hier ist Altersarmut trotz noch so intensiver GEldaufwendungen fuer einen Nichtbanker auf dieser Basis leider mehr als absehbar.Ein grosser Dank an die Regierung! Wer versteht von denen eigentlich wirklich, was da wirtschaftlich laeuft? Bedeutet Politik fuer diese Koepfe immer nur Opportunistischen Populismus pur? Weiss ein Herr Gabriel wirklich, was der Bankrott von schlimmen Banken, auf denen Miliarden Pensionsgeldern leider liegen, fuer millionen Bundesbuerger Bedeuten kann? Lasst es uns bitte schnell hinter uns bringen...
Alternative Erneuerbare Energien
Der Anlagennotstand der Lebensversicherer und Pensionskassen ist nicht
erst seit gestern bekannt. Schon seit einiger Zeit investieren
Versicherer wie die Allianz und Münchner Rück u.a, die auch
das Kapital von Pensionskassen managen, in Erneuerbare Energien.
"Welche Vorteile haben Investitionen in erneuerbare Energien
gegenüber Aktien oder Anleihen?
"Sie bieten für traditionell konservative Anleger wie
Lebensversicherer attraktive Renditen sowie Diversifikationseffekte bei
vergleichsweise geringem Risiko. Die lange Lebensdauer der
Windkraftanlagen und Solarparks und die kalkulierten stabilen
Zahlungsströmen passen sehr gut zu den längerfristigen
Verbindlichkeiten aus den Versicherungsverträge unserer Kunden."
Allianz Vorstand Dr. Maximilian Zimmerer in einem Interview, Quelle:
Webseite Die Welt.
Wie sagte schon Norbert Blüm: "Eins ist sicher, meine (fette) Pension!"
Außerdem wird das Geld für den "notleidenten"
ClubMed benötigt.
Da müssen die "Betriebsrentner" eben aus
"Solidarität" verzichten.
Und die Pfandbriefe werden abgeschafft.
dass alle die, welche einen uneingeschränkten Zugriff zu ihrer Altersversorgung haben, an derer Finanzierung sie zu 0% beteiligt waren = Pensionäre, die von der Politik eingeforderte Solidarität üben und folglich einen Solizuschlag von mind. 5% an die Renten- und Versorgungskassen leisten. Man stelle sich vor: Die Rentner haben Rücklagen gebildet, die wegen fehlerhafter Politik zunehmend schwinden. Die Staatsbediensteten erhalten Pensionen, welche über Bundesanleihen (Schulden) von Gläubigern (Schweiz, China, VAE ect.) bezahlt werden. Über ein geteiltes Gesundheiswesen (Kasse, Privat) regen sich alle Sozilisten auf, über den zweitgeteilten Anspruch auf Altersbezüge (Renten/Pensionen) schweigen sie. Es wird Zeit, dass man sich wehrt.
Rentner, Sparer und Versicherte zahlen die Zeche.
Die Niedrigstzinspolitik der EZB hat nicht nur ihre goldenen Seiten
für dadurch begünstigte Schuldenstaaten, für Risikobanken
und für alle, die aus günstigen Kreditaufnahmen Vorteile
ziehen können. Auf der anderen Seite werden nämlich Rentner,
Sparer und Versicherte über
beide Ohren gehauen, weil ihre auf bisherigen Konsumverzicht und auf vertrauensvolle
Solidität gegründete Zukunftsplanung nicht mehr aufgeht, wenn
Inflationsraten höher sind
als gängige Zinsen und der Staat zu allem Überdruss
womöglich auch noch Steuern auf Renten sowie die nominellen
Scheinerträge für sich abzweigt. Die von der EZB zinspolitisch
geförderten umverteilungswütigen Staaten werden
unersättlich bleiben und beim fiskalen
Zugriff auf private Vermögen immer noch weniger Rücksicht an
den Tag legen. Da haben
Rentner, Sparer und Versicherte als auserkorene Opfer schon heute
schlechte Karten.
Ihre Situation wird desperat, wenn Inflation und Fiskus in Zukunft gar
noch stärker zubeißen.
Wo bleiben hier die Retter?
Es ist hier bereits im Forum erwähnt worden, dennoch kann man es
nicht häufig genug erwähnen:
Der Mann ist kein "Rentenexperte", sonder
Versicherungslobbyist der Privatwirtschaft. Es wäre schön,
wenn sich das auch einmal bei den Journalisten rumsprechen würde.
Ihn zu zitieren ist selbstverständlich legitim. Dann muss man
allerdings auch seinen Interessenhintergrund im Artikel deutlich machen,
und ihn nicht noch als "Rentenexperten" vorstellen, was eine
gewisse objektive Wissenschaftlichkeit suggeriert.
Nicht nur wegen der niedrigen Zinsen, lauert Gefahr.......
Die Gefahr liegt nicht nur in den niedrigen Zinsen begründet,
sondern auch in den Abschreibungen die auf die maroden
Südeuropäischen Staatsanleihen vorzunehmen sind. Dabei kommt
auch noch der Schuldenschnitt von Griechenland dazu .
Ein Ende dieser Kapitalvernichtung ist auch nicht in Sicht, wie in den
letzten Tagen in Spanien zu sehen war..
Man sollte die Politiker in Berlin alle zum Teufel jagen und zwar
sofort,
Wir sprechen hier nicht von Beamten und Politikern! Die haben ohne jegliche Vorsoge oder Fürsorge aber in einem bürgerverachtenden Selbstbedienungssystem die eigene Altersabsicherung so zementiert, dass man sich nur noch angewidert abwenden kann. Eingreifen geht wohl nicht ohne ganz gewaltige Maßnahmen.
@ Heiko Gebhardt Ausgerechnet Raffelhüschen
Sie haben zwar mit dem was sie über den General Vertreter der
privaten Zusatz-Altersvorsorge Werbe Abteilung betrifft völlig
recht, aber....
Was haben sie denn geglaubt, was die Politik unserer Regierungen beim
Umgang mit der Bankenkrise für Folgen haben würde? Meinen sie
unsere Politiker bezahlen die Folgenkosten ihrer Politik aus der eigenen Tasche?
Nein, es werden diejenigen sein, die das alles verursacht haben. Die
Bürger/Wähler/Steuerzahler, die seit 30 Jahren diese Art von
Politiker wählt.
Dennis Kremer Jahrgang 1979. Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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