Home
http://www.faz.net/-hbv-71i8w
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Altersvorsorge Betriebsrente ist in Gefahr

 ·  Die Altersvorsorge von 17 Millionen Deutschen ist bedroht: Die Pensionskassen können nur noch Anleihen mit niedrigen Zinsen aufnehmen. Der darauf folgende Anlagennotstand lässt die Renten schrumpfen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (67)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
antonio brettschneider

INFO: Um wessen Interessen geht es hier?

Der Versicherungsindustrie passt "Solvency II" nicht, denn dieses Reformpaket erhöht (sehr vereinfacht gesagt) die Eigenkapitalanforderungen der Versicherer, ähnlich wie es bei den Banken ja auch gemacht werden soll, um sowohl die Finanzunternehmen als auch das Gesamtsystem krisenfester zu machen. Das passt den Versicherern natürlich gar nicht: sie wollen keine zusätzliche Regulierung, die ihre Spekulationsmöglichkeiten einschränkt.

Daher werden jetzt Argumente produziert und vermittelt über das Netzwerk der Miet- Raffelhüschens in geeigneten Medien platziert, um Stimmung zu erzeugen und "Solvency II" noch zu verhindern.

Ein Argument war immer: "Das geht zu Lasten der deutschen Volkswirtschaft, denn wir können nicht mehr so gut in deutsche Aktien investieren!"; aber kaum ein Argument "knallt" natürlich besser als "Das geht zu Lasten der deutschen Betriebsrente! Gefahr! Gefahr!"

Ängste beim "kleinen Mann" schüren- eine ganz klassische Lobbyismus-Strategie der Versicherungsindustrie.

Empfehlen
Edgar Fässler
Edgar Fässler (lmxlmx) - 22.07.2012 22:56 Uhr

Raffelhüschen, der Versicherungsvertreter mit Professorentitel

Man muss nicht weit gehen um zu sehen was rauskommt wenn Betriebsrenten ihre Gelder spekulativ anlegen: ein kurzer Besuch auf der Insel genügt.
Altersarmut ist in England ein grosses Thema, viele Fonds sind gecrasht.
Wäre uns übrigens auch passiert wenn der Bund nicht bei der Hypo Real Estate eingesprungen wäre...
Raffelhüschen versucht wie üblich der Versicherungsindustrie Gelder zuzuschustern, dafür wird er als Lobbyist schliesslich bezahlt. Diverse Modelle wie zB Lebensversicherungen funktionieren in Niedrigzinsphasen schlecht bis gar nicht, also sollen die Anlagerichtlinien liberalisiert werden, das Risiko übernimmt am Ende nach Möglichkeit der Steuerzahler.

Für die Betriebsrenten setzt sich Raffelhüschen nur ein weil er damit die Sozen und die Gewerkschaften kriegen will.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 20:26 Uhr
Danielo Rowe

Hypo Real Estate

Ich weiß nicht ob es so gut war die HRE zu halten. Allein für den Verlust 2011 mussten Steuerzahler ca. 10 Mrd. Euro nachschiessen. Danke das ich jetzt mit meinem Geld anderer Renten finanzieren darf.

Empfehlen
Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 22.07.2012 22:30 Uhr

So funktioniert die Eurorettung

Wir subventionieren unsere Exporte in die südlichen Euroländer mit unserer künftigen Altersversorgung über Target2-Gelddruckerei und Financial Repression (Zinsen unterhalb Inflationsrate). Diese subventionierten Exporte machen dort die Produktion platt und verhindern - je länger sie stattfinden, desto nachhaltiger - dass die Länder wieder wirtschaftlich auf die Beine kommen und ihre Schulden bei uns tilgen können.

Diesen Teufelskreis werden wir nur durchbrechen, indem wir die Eurozone in funktionierende Bestandteile zerlegen (z.B. stabiler Nordeuro, weicher Südeuro und Drachme) oder ganz und gar zu nationalen Währungen zurückkehren. Jedes Jahr, das wir länger an den GIPS-Staaten im Euro festhalten, wird unsere künftige Altersversorgung wertloser.

Rein technisch wären auch andere Lösungen, z.B. Anlage in Aktien, Immobilien oder eine breite weltweite Streuung denkbar - aber darauf kommt es volkswirtschaftlich nicht an, denn es muss ja eine Gegenposition für den Target2-Saldo geben.

Empfehlen
Harald Sulzmann

Betriebsrente wird ohnehin fuer immer weniger Menschen ein Standbein

Seit Jahren vollzieht sich auf dem Arbeitsmarkt stillschweigend eine Veraenderung hin zu mehr Teilzeit-, Kurzzeit-, Projekt- und anderen Beschaeftigungsarten. Unsere Absicherungssysteme sind dagegen alle noch auf die altbewaehrte lebenslange Beschaeftigung ausgerichtet. Weniger Stammbelegschaften bekommen weniger Betriebsrentenzusagen. Insoweit loest sich das Problem auf laengere Sicht ohnehin. Das Problem besteht noch darin die bestehenden Zusagen der heute ueber 50jaehrigen abzusichern. Das Problem wird sich auf die Dauer "biologisch" loesen. In den letzten 30 Jahren hat sich die zu erwartende Altersversorgung fuer die jeweiligen "Anwaerter" unter 60 immer mehr verschlechtert. Wie will man jungen Menschen auch heute noch klar machen, dass sie fuer das Alter vorsorgen muessen, wenn ihnen vor Augen gefuehrt wird, dass bei Eintritt des Ernstfalles in vielleicht 40 Jahren alles Makulatur sein wird.

Empfehlen
Carlos Anton

Langsam dämmert es dem Michel

Irgendwann, wenn sich der Nebel der Propaganda lichtet und die Tatsachen nicht mehr zu ignorieren oder verniedlichen sind, werden auch die Bürger verstehen, was die Euro-"Rettungspolitik" für sie bedeutet. Nur wird es dann zu spät sein und Merkel wird im unverdienten Ruhestand sein.

Empfehlen
Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 22.07.2012 18:45 Uhr

Falsche Anlagepolitik

statt in solche schlecht rentierlichen Anlagen zu investieren, sollte in die Realwirtschaft investiert werden. Zum Beispiel in Energieprojekte oder Infrastruktur, oder Aktien solider Unternehmen.

Die Anleihemärkte sind in einer "Bubble"-Phase, da die Notenbanken zu viel Unterstützung leisten. Dies ist "financial repression".

Es scheinen viele Finanzmanager nicht den Anforderungen gewachsen....

Empfehlen
Thomas Weber

Wo liegt das Problem?

Also der Euro ist seit der Eurokrise eine schwache Währung geworden. Wenn man sich die letzten 3 Jahre anschaut, so konnte man sogar nur durch Währungsgewinne mit dem Thailändischen Bath 12% und mehr Gewinn machen. Beim Südkorea Won, Vietnamesischen Dong und vielen anderen Währungen sah dies ähnlich aus! Wenn man nur einen Tagesgeldzinssatz in den jeweiligen Währungen betrachtet danns ind das fast 5% p.a.. - Man bedenke bitte das dort die Zinsen noch höher als 1% sind und dies nur die konservative Geldanlage ist. - Mit Immobilien sind 8% p.a. möglich und mit Aktien und co ist alles möglich. ;)

Dies zeigt mir mal wieder das man sein Geld selbst verwalten sollte, insofern man auch nur etwas Ahnung hat!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 12:57 Uhr
Thomas Weber

@Marcus B.

Es ist nicht unseriös zu betonen das man gerade Altersvorsorge nicht nur in der eigenen lokalen Währung betreiben sollte! Gerade in Zeiten der Umwälzung sollte man möglichst breit anlegen und auch in viele andere geeignete Währungen. Und das Rentenfonds und co schon seit geraumer Zeit in den Immobilienmarkt vorrücken, das merkt man nciht nur an den aktuellen Immobilienpreisen, sondern auch an diversen Artikeln.

Weiter konnte man vor 2-3 Jahren als kluger Anleger zu mindest als sog. Profi erkennen das der Euro durch die Schuldenkrise und alleine schon durch Vertragsbrüche aufweichen wird und eine Währung die Vertrauen verliert, die verliert nun einmal auch an Wert. Das ist keine Hexenkunst, das ist logischer Menschenverstand bzw. einfach nur Logik, siehe Mathe. ;)

Empfehlen
Marcus Baumgärtner

Hinterher kann man immer schlau reden…

Was Sie uns hier verkaufen wollen ist schlicht unseriös, denn aus den tollen Gewinnen in der Vergangenheit erhalte ich keinerlei Information für die Zukunft. Sollen zudem die Deutschen für ihre Altersvorsorge nun zu Währungsspekulanten mutieren?
.
Der Artikel handelt vom Niedergang einer ehemals lukrativen und verlässlichen (!!!) Art der Vorsorge - also bzgl letzterem das Gegenteil von dem was Sie vorschlagen. Denn falls der deflatorische Kollaps in den USA oder Europa stattfindet (und das Schuldenkartenhaus bröselt schon ganz schön bedenklich), wird es gerade auch die exotischen Märkte hinwegfegen.
.
Es gibt also keine verlässlichen Investments mehr, da das System als ganzes wankt. Das ist das Dilemma, über das man nicht hinwegsehen kann.

Empfehlen
klaus roesecke
klaus roesecke (klaro67) - 22.07.2012 13:57 Uhr

Wen wundert es?

man schaue sich unser sozialversicherungssystem und das politische system über die letzten 30 bis 40 jahre kritisch an! erinnern sie ein relevantes problem (kranken-, renten-, pflegeversicherung, demographischer wandel, euro etc. etc), welches von unseren politbeamten nachhaltig gelöst wurde? außer dem regelmäßigem anstieg der diäten und beamtenbesoldung und -pensionen wurde kein problem gelöst, nur neue geschaffen. wer dann in ein von der politik geschaffenes system (betriebsrenten, riester, rürup) investiert, ist mit dem klammerbeutel gepudert!

Empfehlen
Paul Banaschak

nicht der Versicherungstyp gefährdet die Renten, sondern das Geld verbrennengeben

durch die Rettungsschirme ist Ursache für die geringeren Rentenerwartungen. Und zwar für die gesetzliche Rentenversicherung, die ja auf dem Umlageverfahren basiert, genauso wie für die private kapitalgedeckte Pensionskasse.
Bei der Pensionskasse sind es die niedrigeren bzw. in Zukunft negativen Renditen. Bei der umlagefinanzierten gesetzlichen Rentenversicherung sind es in Zukunft 4-6%ige Inflationsraten, während die Renten nur mit ca. 1-2% pro Jahr steigen werden.
Das sollten mal die Kommentatoren hier berücksichtigen, die Prof. Raffelhüschen dummes Zeug vorwerfen.
Die Renten werden sinken, gemessen an der Kaufkraft. Aber ganz unabhängig von dem Finanzierungstyp.

Empfehlen
Bernd Walther

Die industrielle Zivilisation ist kein Perpetuum mobile

Ich war stets davon überzeugt, dass die moderne industrielle Zivilisation und ihr schuldbasiertes Fiatgeldsystem keine nachhaltigen Erscheinungen sein können. Alle Berechnungen der Rentenversicherer beruhen aber auf der Annahme, die Zukunft sei planbar weil das industrielle Fiatgeldsystem ein Perpetuum mobile und exponentielles Wachstum für alle kommenden Zeiten möglich ist, was extrem unrealistisch ist.

Nach meinen Berechnungen wird die industrielle Zivilisation bereits um das Jahr 2025 für alle kommenden Zeiten beendet sein. In Fiatgeld abgeschlossenen Verträge werden deshalb schon sehr bald nicht mehr erfüllbar sein. Die gegenwärtige ökonomische Krise ist weitaus mehr als eine bloß vorübergehende Erscheinung, sondern wird das Tor in ein neues rückentwickeltes Zeitalter öffnen. Bald werden daher wir wieder unversichert wie unsere Vorfahren leben müssen. Hierdurch wird die Menschheit zurückkehren in den Urzustand ihrer biologischen und sozialen Existenz auf diesem Planeten.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.07.2012 09:27 Uhr
Johannes Grün
Johannes Grün (ppjjll) - 23.07.2012 09:27 Uhr

@ Herr Pätzold @ Herr Walther

Herr Walther,

Ihre Prognosen hören sich so finster an. Aber was wäre wenn es so eintritt? Die Welt geht dann auch nicht unter. Der Großteil der Welt lebt in Volskwirtschaften wo es Aufschwünge und Abschwünge gibt. Auch die Fixierung auf künftige Renteneinkünfte halte ich für sehr kindisch, da wie sie richtig sagen Dauerwachstum irgendwann an sein Ende kommt.

Trotzdem deshalb vom biologischen Urzustand zu reden halte ich für übertrieben. Das Leben wird lebenswert bleiben.

@ Herr Pätzold: ;-)

Empfehlen
Andreas Pätzold

Laut den Mayas wird der Weltuntergang in ca. 5 Monaten eintreten

...wir werde also nie feststellen ob Sie mit Ihren Berechnungen richtig liegen.

Empfehlen
Klaus Behnde
Klaus Behnde (KBehnde) - 22.07.2012 20:02 Uhr

Ah, endlich einer der's begriffen hat!

Gratulation! Sie gehören zu den wenigen, die begriffen haben dass wir es nicht mit einer

- Bankenkrise
- Staatschuldenkrise
- Immobilienkrise

zu zun haben sondern schlichtweg mit einer Systemkrise der Marktwirtschaft (um das Wort "Kapitalismus" nicht zu bemühen) die so nicht weiterhin funktionieren kann.

Wir haben fast weltweit gesättigte Märkte. Weitere Nachfrage kann schon seit Jahren nur noch durch Schulden machen stimmuliert werden (siehe zuletzt die "Abwrackprämie", welche eine nur notdürftig kaschierte Subvention an die deutsche Automobilindustrie war). Selbst die Euroeinführung war nichts anderes als eine Subvention für die Industrien der entwickelten Euroländer. Erst dadurch konnten sich die Bevölkerung der südlichen Länder die "Nordprodukte" leisten. Die Absatzmärkte waren erstmal gesichert. Auf Kosten der Steuerzahler, welche jetzt zunehmend für die Rechnungen aufkommen müssen.

1989 haben wir den Untergang des Kommunismus erlebt. Was erleben wir 2019?

Empfehlen
Rüdiger Kalupner

BASIS-Zinspromille sind Menschheitswille und ein Effekt des Epochenwechsels

Im Rahmen der Euro-Rettung wird es zum weltindustriellen Epochenwechsel unter die Ordnung des KREATIVEN Evolutionspfades kommen - und dann wird jedem klar sein, dass die BASIS-Zinsen für risikofreie Staatsanleihen im unteren Promillebereich verharren werden.

Das 2%Wachstumszwang-Régime der KAPITALSTOCK-Maximierer ist am Ende seines Macht- und Fortschrittsanspruchs angelangt.

Das evolutionsprozess-theoretische Wissen über die Systemkrise des weltindustriellen Fortschrittsprojekts und über die nachfolgende Ordnung sollte man sich schnellstens aneignen. Wer es vor den anderen tut, kann sich viel Kummer ersparen.

Empfehlen
Christian Floto

Brutalst moegliche Konsequenzen

Um in der Wortwahl eines so hoch verdienten CDU-Mannes zu bleiben....wer immer auch seinen Ruhestand Kapital basiert vor sich hat - und wie bei einem berufsstaendischen Versorgungswerk mit zWangsmitgliedschaft auch keine Wahl hatte - und darueber hinaus gar privat versichert ist, sollte sich vorbereiten|: Aufenthaltsrecht und Krankenversicherung in einem aussereuropaeischen Land sichern.Sprache beherrschen. Und dann auf und davon. Denn hier ist Altersarmut trotz noch so intensiver GEldaufwendungen fuer einen Nichtbanker auf dieser Basis leider mehr als absehbar.Ein grosser Dank an die Regierung! Wer versteht von denen eigentlich wirklich, was da wirtschaftlich laeuft? Bedeutet Politik fuer diese Koepfe immer nur Opportunistischen Populismus pur? Weiss ein Herr Gabriel wirklich, was der Bankrott von schlimmen Banken, auf denen Miliarden Pensionsgeldern leider liegen, fuer millionen Bundesbuerger Bedeuten kann? Lasst es uns bitte schnell hinter uns bringen...

Empfehlen
Andreas Pätzold

Alternative Erneuerbare Energien

Der Anlagennotstand der Lebensversicherer und Pensionskassen ist nicht erst seit gestern bekannt. Schon seit einiger Zeit investieren Versicherer wie die Allianz und Münchner Rück u.a, die auch das Kapital von Pensionskassen managen, in Erneuerbare Energien.

"Welche Vorteile haben Investitionen in erneuerbare Energien gegenüber Aktien oder Anleihen?

"Sie bieten für traditionell konservative Anleger wie Lebensversicherer attraktive Renditen sowie Diversifikationseffekte bei vergleichsweise geringem Risiko. Die lange Lebensdauer der Windkraftanlagen und Solarparks und die kalkulierten stabilen Zahlungsströmen passen sehr gut zu den längerfristigen Verbindlichkeiten aus den Versicherungsverträge unserer Kunden."
Allianz Vorstand Dr. Maximilian Zimmerer in einem Interview, Quelle: Webseite Die Welt.

Empfehlen
Teito Klein

Betriebsrente

Wie sagte schon Norbert Blüm: "Eins ist sicher, meine (fette) Pension!"
Außerdem wird das Geld für den "notleidenten" ClubMed benötigt.
Da müssen die "Betriebsrentner" eben aus "Solidarität" verzichten.
Und die Pfandbriefe werden abgeschafft.

Empfehlen
Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 22.07.2012 10:08 Uhr

Ja, es ist höchste Zeit

dass alle die, welche einen uneingeschränkten Zugriff zu ihrer Altersversorgung haben, an derer Finanzierung sie zu 0% beteiligt waren = Pensionäre, die von der Politik eingeforderte Solidarität üben und folglich einen Solizuschlag von mind. 5% an die Renten- und Versorgungskassen leisten. Man stelle sich vor: Die Rentner haben Rücklagen gebildet, die wegen fehlerhafter Politik zunehmend schwinden. Die Staatsbediensteten erhalten Pensionen, welche über Bundesanleihen (Schulden) von Gläubigern (Schweiz, China, VAE ect.) bezahlt werden. Über ein geteiltes Gesundheiswesen (Kasse, Privat) regen sich alle Sozilisten auf, über den zweitgeteilten Anspruch auf Altersbezüge (Renten/Pensionen) schweigen sie. Es wird Zeit, dass man sich wehrt.

Empfehlen
Hans Edelmann

Rentner, Sparer und Versicherte zahlen die Zeche.

Die Niedrigstzinspolitik der EZB hat nicht nur ihre goldenen Seiten für dadurch begünstigte Schuldenstaaten, für Risikobanken und für alle, die aus günstigen Kreditaufnahmen Vorteile
ziehen können. Auf der anderen Seite werden nämlich Rentner, Sparer und Versicherte über
beide Ohren gehauen, weil ihre auf bisherigen Konsumverzicht und auf vertrauensvolle
Solidität gegründete Zukunftsplanung nicht mehr aufgeht, wenn Inflationsraten höher sind
als gängige Zinsen und der Staat zu allem Überdruss womöglich auch noch Steuern auf Renten sowie die nominellen Scheinerträge für sich abzweigt. Die von der EZB zinspolitisch geförderten umverteilungswütigen Staaten werden unersättlich bleiben und beim fiskalen
Zugriff auf private Vermögen immer noch weniger Rücksicht an den Tag legen. Da haben
Rentner, Sparer und Versicherte als auserkorene Opfer schon heute schlechte Karten.
Ihre Situation wird desperat, wenn Inflation und Fiskus in Zukunft gar noch stärker zubeißen.
Wo bleiben hier die Retter?

Empfehlen
Andreas Neubert

Rentenexperte Raffelhüschen?

Es ist hier bereits im Forum erwähnt worden, dennoch kann man es nicht häufig genug erwähnen:

Der Mann ist kein "Rentenexperte", sonder Versicherungslobbyist der Privatwirtschaft. Es wäre schön, wenn sich das auch einmal bei den Journalisten rumsprechen würde. Ihn zu zitieren ist selbstverständlich legitim. Dann muss man allerdings auch seinen Interessenhintergrund im Artikel deutlich machen, und ihn nicht noch als "Rentenexperten" vorstellen, was eine gewisse objektive Wissenschaftlichkeit suggeriert.

Empfehlen
Siegfried Kellner

Nicht nur wegen der niedrigen Zinsen, lauert Gefahr.......

Die Gefahr liegt nicht nur in den niedrigen Zinsen begründet, sondern auch in den Abschreibungen die auf die maroden Südeuropäischen Staatsanleihen vorzunehmen sind. Dabei kommt auch noch der Schuldenschnitt von Griechenland dazu .

Ein Ende dieser Kapitalvernichtung ist auch nicht in Sicht, wie in den letzten Tagen in Spanien zu sehen war..

Man sollte die Politiker in Berlin alle zum Teufel jagen und zwar sofort,

Empfehlen
Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 22.07.2012 01:35 Uhr

Ganz klar

Wir sprechen hier nicht von Beamten und Politikern! Die haben ohne jegliche Vorsoge oder Fürsorge aber in einem bürgerverachtenden Selbstbedienungssystem die eigene Altersabsicherung so zementiert, dass man sich nur noch angewidert abwenden kann. Eingreifen geht wohl nicht ohne ganz gewaltige Maßnahmen.

Empfehlen
Tyler Durden Volland

@ Heiko Gebhardt Ausgerechnet Raffelhüschen

Sie haben zwar mit dem was sie über den General Vertreter der privaten Zusatz-Altersvorsorge Werbe Abteilung betrifft völlig recht, aber....

Was haben sie denn geglaubt, was die Politik unserer Regierungen beim Umgang mit der Bankenkrise für Folgen haben würde? Meinen sie unsere Politiker bezahlen die Folgenkosten ihrer Politik aus der eigenen Tasche?

Nein, es werden diejenigen sein, die das alles verursacht haben. Die Bürger/Wähler/Steuerzahler, die seit 30 Jahren diese Art von Politiker wählt.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1979. Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Jüngste Beiträge

Zinsen