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3. Säule: Privates Sparen Auf eigene Faust

28.01.2012 ·  Den größten Anteil stecken Selbständige in Immobilien. Der Rest wandert auf Sparkonten und in Sparpläne.

Von Nadine Oberhuber
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Die beliebteste Altersvorsorge der Selbständigen: selber sparen. Ihr oberstes Ziel: Das Geld sollte notfalls verfügbar sein, um Dellen im Geschäftsverlauf abfedern zu können.

Was ist das?

Einen Teil ihres Geldes legen die meisten auf Sparkonten und in Sparplänen an, dort kann man Geld einzahlen, wenn es übrig ist - und nicht, wenn ein Vertrag es fordert. Den größten Batzen stecken Selbständige in Immobilien (im Median 180.000 Euro). Einen ebenso großen Teil ihres Vermögens investieren sie in den Betrieb.

Wie geht das?

Meist haben Selbständige höhere Nettoeinkommen. Davon sparen sie im Schnitt 9 Prozent. Privat aufgebautes Vermögen verspricht bessere Renditen als die Rentenkasse, wenn die Zahl der Älteren weiter wächst, während die Zahl der Einzahler schrumpft. Der Vorteil an Sparplänen, Wertpapieren und Immobilien: Das Geld ist vererbbar. Selbständige müssen nämlich auch ihre Familien absichern, weil die Rentenkasse in ihrem Fall keine oder nur wenig Witwen- und Waisenrente zahlt.

Für wen lohnt sich das?

Privates Sparen empfiehlt sich für jeden, wenn man keine riskanten Produkte oder starren Verträge wählt. Und wenn man das Konto nicht gleich bei jedem Engpass plündert.

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Jahrgang 1973, freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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