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In der Regel älter als vierzig : 19.000 Einkommensmillionäre in Deutschland

  • Aktualisiert am

Symbol des Reichtums: Champagner Bild: dpa

19.000 Deutsche verdienten 2014 mehr als eine Million Euro. Das geht aus der Steuerstatistik hervor. Regional sind die Steuerlasten ungleich verteilt.

          Rund 19.000 Menschen in Deutschland haben vor vier Jahren Einkünfte aus Lohn und Einkommen in Höhe von mindestens einer Million Euro gehabt. Das Durchschnittseinkommen lag dabei bei 2,7 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Grundlage ist die Lohn- und Einkommensteuerstatistik aus dem Jahr 2014 - wegen der langen Fristen zur Steuerveranlagung liegen die Angaben erst jetzt vor.

          Im Vergleich zum Vorjahr 2013 stieg die Zahl der Einkommensmillionäre laut Statistik um knapp 1600. Sie erfasst die Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen. Das waren 2014 rund 40,2 Millionen. Insgesamt erzielten die 40,2 Millionen Steuerpflichtigen im Jahr 2014 Einkünfte in Höhe von 1,5 Billionen Euro, das waren 64 Milliarden Euro mehr als 2013.

          Einkommensmillionäre sind in der Regel älter als 40 Jahre. Weniger als zehn Prozent sind jünger. Allerdings wurden auch 97 Millionäre unter 20 Jahren gezählt.

          Der Steuersatz steigt mit zunehmendem Einkommen an - der Höchstsatz von 45 Prozent wurde 2014 ab knapp 251.000 Euro fällig. Diesen sogenannten Reichensteuersatz zahlten damals laut Statistik 87.000 Steuerpflichtige. Sie steuerten fast zwölf Prozent zur gesamten Steuersumme bei.

          Die von den Arbeitgebern einbehaltene Lohnsteuer summierte sich zusammen mit der von den Finanzbehörden festgesetzten Einkommensteuer für 2014 auf 260 Milliarden Euro. Gegenüber 2013 bedeutete dies eine Steigerung um 13 Milliarden Euro.

          Die Bewohner von fünf Bundesländern schultern dabei pro Kopf eine überproportional hohe Steuerlast. Bayern, Baden-Württemberger und Berliner führen rund 28 Prozent ihrer Einkünfte als Steuern ab. Bremen liegt knapp dahinter. In den östlichen Bundesländern ist die durchschnittliche Steuerbelastungsquote halb so hoch.

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