10.11.2009 · Gagfah sieht sich auf Kurs zu den Jahreszielen, Qiagen, Tognum und Rational übertreffen die Ewartungen. Patrizia Immobilien kommt nicht aus den roten Zahlen, ein missglücktes Projekt am Golf lässt den Bilfinger-Gewinn einbrechen, die Risikovorsorge belastet die Aareal Bank.
Unternehmen
Heidelberger Druck rutscht immer tiefer in die roten Zahlen
Der Maschinenbauer Heidelberger Druck rutscht wegen der schleppenden Nachfrage nach Bogendruckmaschinen immer tiefer in die roten Zahlen. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (31. März) verringerte sich der Umsatz nochmals um 2,9 Prozent auf 499 Millionen Euro, wie der weltgrößte Anbieter von Druckmaschinen für Verpackungen, Bücher und Kalender am Dienstag mitteilte. Im gleichen Ausmaß habe auch der Auftragseingang auf 534 Millionen Euro abgenommen.
Der operative Verlust habe sich ohne die Kosten für den Konzernumbau und die Stellenstreichungen auf 65 von 63 Millionen Euro vor Jahresfrist erhöht. Nach Steuern sei ein Verlust von 78 Millionen Euro (Vorjahr: minus 69 Millionen Euro) angefallen.
„Bei den Auftragseingängen sehen wir mittlerweile eine Bodenbildung, ohne jedoch im laufenden Geschäftsjahr von einer deutlichen Erholung in den Folgequartalen auszugehen“, zog Vorstandschef Bernhard Schreier Bilanz nach der ersten
Geschäftsjahreshälfte. (Reuters)
Missglücktes Projekt am Golf lässt Bilfinger-Gewinn einbrechen
Rückstellungen von 80 Millionen Euro für ein missglücktes Bauprojekt in Katar haben den Gewinn von Bilfinger Berger im dritten Quartal einbrechen lassen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag nur noch bei 21 (Vorjahr: 93) Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Mannheim mitteilte. Damit übertraf Bilfinger Berger aber die Analystenerwartungen, die nur bei 12,5 Millionen Euro gelegen hatten. Die Leistung blieb mit 2,74 (2,90) Milliarden Euro hinter dem Vorjahreswert zurück, war aber ebenfalls höher als von den Experten erwartet.
Bilfinger Berger bestätigte die Erwartung, bei einer Leistung von mehr als zehn Milliarden Euro im Gesamtjahr ein Ebit von 210 bis 230 (298) Millionen Euro zu erwirtschaften. Der Konzerngewinn soll bei 110 bis 120 (200) Millionen Euro liegen. Nach neun Monaten hat Bilfinger Berger einen Nettogewinn von 72 Millionen Euro erreicht.
Der Bau- und Dienstleistungskonzern will sich künftig mehr auf sein Dienstleistungsgeschäft konzentrieren. Dazu soll das Baugeschäft mit einer Leistung von sechs Milliarden Euro im vergangenen Jahr mittelfristig auf zwei Milliarden Euro reduziert werden. Für die australischen Bauaktivitäten mit einer Leistung von rund 2,6 Milliarden Euro im laufenden Jahr prüft Bilfinger Berger einen Börsengang. (Reuters, dpa-AFX)
Tognum übertrifft Gewinnerwartungen
Der Motorenbauer Tognum hat im dritten Geschäftsquartal die Gewinnerwartungen des Finanzmarkt trotz hoher Umsatzeinbußen übertroffen. Der Überschuss sei in den Monaten Juli bis September um 76 Prozent auf 16,5 Millionen Euro gesunken, teilte der Konzern am Dienstag in Friedrichshafen am Bodensee mit. Von Reuters befragte Analysten hatten Tognum im Schnitt hingegen lediglich einen Nachsteuergewinn von neun Millionen Euro zugetraut. Das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis vor Steuern fiel mit 32,9 Millionen Euro (minus 73 Prozent) ebenfalls besser als erwartet aus.
Mit dem um ein Drittel auf 526 Millionen Euro geschrumpften Umsatz verfehlte der Motorenbauer allerdings die Erwartungen, da die Finanzexperten im Schnitt mit Erlösen von 563 Millionen Euro gerechnet hatten. Nach Abschluss der ersten drei Geschäftsquartale bekräftigte das Unternehmen seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 und erwartet ein „starkes viertes Quartal“. (Reuters)
Risikovorsorge belastet Aareal Bank
Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank hat im dritten Quartal die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Vor Steuern verdiente das Unternehmen von Juli bis September 25 Millionen Euro und damit knapp 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Aareal Bank am Dienstag mitteilte. Hauptgrund dafür war eine fast doppelt so hohe Kreditrisikovorsorge von 36 Millionen Euro. Vorstandschef Wolf Schumacher bekräftigte dennoch die Prognosen der Bank für das laufende Jahr. (Reuters)
Gagfah auf Kurs zu Jahrszielen
Das Immobilienunternehmen Gagfah sieht sich auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 91,3 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 56,6 Millionen Euro, wie Gagfah am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Die so genannten Funds from Operations (FFO) stieg von 0,17 auf 0,20 Euro je Aktie. Die Kenngröße FFO ist laut Gagfah eine geeignete Kenngröße zur Darstellung der Entwicklung des operativen Geschäfts von Immobilienunternehmen. Dabei wird der Überschuss um den Gewinn oder Verlust aus Verkäufen sowie Abschreibungen auf Immobilien bereinigt. Den Anteilseignern soll eine Quartalsdividende von 0,20 Euro je Aktie gezahlt werden. Gagfah halte weiterhin Kurs auf die Ziele für das Gesamtjahr, sagte Vorstandschef William Joseph Brennan. Er kündigte zudem weitere Kostensenkungen für das vierte Quartal und das kommende Jahr an. (dpa-AFX)
Qiagen mit mehr Gewinn als erwartet
Der Biotechzulieferer Qiagen bleibt dank der hohen Nachfrage nach Tests zum Nachweise von Schweinegrippe und Gebärmutterhalskrebs auf Wachstumskurs. Im dritten Quartal steigerte Qiagen den Angaben zufolge den Gewinn auf bereinigter Basis um über ein Fünftel auf 53,5 Millionen Dollar. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent 259,7 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr hob Schatz die Prognose minimal an und rechnet nun mit einem bereinigten Ergebnis pro Aktie von 0,88 bis 0,90 Dollar. Bislang wurden 0,86 bis 0,90 Dollar in Aussicht gestellt.
2010 rechnet der Konzern außerdem mit positiven Effekten aus den Konjunkturprogrammen, von denen Mittel in die Forschung fließen. Mit den Quartalszahlen teilte Qiagen am Montag gleichzeitig mit, dass es die SABiosciences Corporation für 90 Millionen Dollar erwerben wird. Das Unternehmen befinde sich in Privatbesitz und sei auf die Entwicklung und Herstellung PCR-basierter Testpanels für gesamte Krankheitsbilder und biologische Signalwege spezialisiert. (Reuters)
Rational übertrifft Analystenerwartungen
Der Großküchenzulieferer Rational hat im dritten Quartal seinen Umsatzrückgang verlangsamt und beim Ergebnis deutlich besser als im Vorjahresquartal und als von Analysten erwartet abgeschnitten. Wie der MDax-Konzern mit Sitz in Landsberg am Dienstag mitteilte, ging der Umsatz um 3 Prozent auf 78,7 (Vorjahr: 81,2) Millionen Euro zurück, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs hingegen um 28 Prozent auf 25,4 (19,9) Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis der Rational AG stieg von Juli bis September ebenfalls um 28 Prozent auf 25,2 (19,8) Millionen Euro. Je Aktie belief sich das Ergebnis auf 1,65 (1,29) Euro.
Mit den Drittquartalszahlen übertraf Rational die Erwartung der Analysten. Sie hatten lediglich mit einem Umsatz von 76 Millionen Euro und einem Ebit von 19 Millionen Euro gerechnet. (Dow Jones)
Umsatzsprung hilft Patrizia Immobilien nicht aus roten Zahlen
Die Immobilienfirma Patrizia steckt trotz eines Umsatzanstiegs weiter in den roten Zahlen. Der Fehlbetrag weitete sich im dritten Quartal binnen Jahresfrist nach Patrizia-Angaben vom Dienstag auf 2,2 von 0,6 Millionen Euro aus. Vor allem die Belastungen aus Zinsgeschäften von 4,3 Millionen Euro hätten negativ zu Buche geschlagen. Mit diesen Geschäften begrenzt die im Kleinwerteindex SDax gelistete Firma unter anderem die Zinslast für ihre Schulden von knapp 1,1 Milliarden Euro Ende September.
Der Umsatz schnellte im abgelaufenen Vierteljahr um 31 Prozent auf 62,1 Millionen Euro nach oben. Grund sei die starke Nachfrage von Privatpersonen: Die Zahl der Wohnungs-Einzelverkäufe habe sich auf 216 von 83 im Vorjahreszeitraum vervielfacht.
Allerdings blieben die Verkäufe an institutionelle Investoren, die viele Wohnungen auf einen Schlag übernehmen, abgesehen von zwei kleinen Geschäften mit jeweils 30 bis 40 Einheiten weiterhin aus. Mit einigen Interessenten werde derzeit verhandelt und
bis Jahresende sollte der eine oder andere Blockverkauf noch über die Bühne gehen. Für das Gesamtjahr erwartet Patrizia weiterhin ein positives operatives Ergebnis. In den ersten neun Monaten lag diese Kennziffer bei Minus 2,9 Millionen Euro. (Reuters)
Pfleiderer verkleinert Vorstand
Der Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer verkleinert seinen Vorstand. Der für Technik und Operations/Werke zuständige Robert Hopperdietzel verlasse das Gremium zum 15. November, teilte das Unternehmen am Montag in Neumarkt mit. Seine Aufgaben werden künftig durch die anderen Vorstandsmitglieder wahrgenommen. Pfleiderer will durch den Umbau der gesamten Organisationsstruktur, zu der auch die Vorstandsverkleinerung zählt, Kosten in zweistelliger Millionenhöhe einsparen. (dpa-AFX)
PC-Chipumsätze steigen im dritten Quartal auf 7,4 Milliarden Dollar
Die PC-Chipumsätze sind im dritten Quartal einer Studie zufolge gegenüber dem Vorquartal deutlich angezogen. Wie die IT-Markforschunggesellschaft International Data Corp (IDC) am Montag mitteilte, sind die Umsätze für PC-Chips um mehr als 14 Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar gegenüber dem zweiten Quartal gestiegen. Die weltweiten Auslieferungen von PC-Chips stiegen im Berichtszeitraum um 23 Prozent. IDC erhöhte seine Prognose hinsichtlich der Chipauslieferungen auf über 300 Millionen Stück in diesem Jahr. Dies entspricht einer Steigerung von 1,5 Prozent gegenüber 2008. (Dow Jones)
Brüssel gegen Sun-Übernahme durch Oracle
Die EU-Kommission hat sich offiziell gegen die Übernahme des Server-Spezialisten Sun Microsystems durch den Software-Riesen Oracle gestellt. Die Kommission befürchte vor allem einen Rückschlag für den Wettbewerb im Datenbanken-Bereich. Die Brüsseler Behörde sieht den Wettbewerb vor allem dadurch bedroht, dass Oracle mit der Übernahme auch die Software MySQL bekommt. Oracle hat nun Zeit bis Mitte Januar, die Bedenken auszuräumen. Das Unternehmen betont, dass MySQL eine quelloffene Software sei und deshalb von niemandem kontrolliert werden könne. Außerdem gebe es im Datenbanken-Markt weltweit mindestens acht starke Wettbewerber, darunter auch IBM und Microsoft. (dpa)
Julius Bär mit abgeschwächten Mittelzuflüssen
Beim Schweizer Vermögensverwalter Julius Bär halten die Mittelzuflüsse wenn auch in abgeschwächtem Umfang an. Gestützt von einem verbesserten Marktumfeld und Zuflüssen aus allen Region wuchsen die verwalteten Vermögen per Ende Oktober im Vergleich zum Jahresende 2008 um 17 Prozent auf rund 150 Milliarden Franken, teilte die Bank am Dienstag mit. Die gesamthaft betreuten Kundenvermögen, die auch die Custody-Gelder enthalten, stiegen auf 234 Milliarden Franken.
Seit Jahresmitte hätten sich die Zuwachsraten allerdings abgeschwächt. Das angespannte regulatorische Umfeld in einigen europäischen Ländern habe einige Kunden veranlasst, ihre Vermögen zu verlagern. Zudem habe das Unternehmen einen schrittweisen Rückzug aus dem Geschäft mit amerikanischen Kunden begonnen. (Reuters)
Google erwirbt Online-Werbeunternehmen AdMob für 750 Millionen Dollar
Der Internet-Konzern Google kauft den amerikanischen Technologieanbieter für Online-Werbung auf mobilen Geräten, AdMob. Der Kaufpreis liege bei 750 Millionen Dollar, die Google in eigenen Aktien bezahle. (dpa-AFX)
Electronic Arts fährt Verlust ein und streicht Stellen
Der Videospiele-Hersteller Electronic Arts (EA) kommt nicht aus den roten Zahlen heraus und will rund 1500 Stellen streichen. Zudem solle im Kampf gegen den Abwärtstrend die Produktpalette verkleinert werden, teilte der Produzent des Rennspiels „Need for Speed“ am Montag nach amerikanischen Börsenschluss mit. An der Wall Street kamen die Kürzungspläne gut an: Die Aktien des Konzerns stiegen nachbörslich um 3,2 Prozent.
Im zweiten Quartal betrug das Minus unter dem Strich 391 Millionen Dollar oder 1,21 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum lag der Verlust bei 310 Millionen Dollar. Ohne Sonderposten verdiente EA sechs Cent je Aktie und lag damit einen Cent unter den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz fiel um zwölf Prozent auf 788 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn ohne Sonderposten von 70 Cent bis einem Dollar je Anteilsschein.
Electronic Arts teilte zudem mit, die privat geführte Firma Playfish für 275 Millionen Dollar zu übernehmen und damit seine Präsenz am wachsenden Markt für elektronische Gesellschaftsspiele steigern zu wollen. (Reuters)
Sprint Nextel streicht bis zu 2500 Stellen
Das amerikanische Mobilfunkunternehmen Sprint Nextel streicht nach tiefroten Quartalszahlen 2000 bis 2500 Stellen. Dadurch sollen pro Jahr mindestens 350 Millionen Dollar eingespart werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Viele der Arbeitsplätze sollen bereits zum 31. Dezember abgebaut werden. Das Unternehmen hatte nach früheren Verlusten bereits den Abbau von 8000 Arbeitsplätzen eingeleitet. Sprint beschäftigt laut amerikanischen Medien derzeit noch rund 42.000 Menschen.
Die Nummer drei auf dem amerikanischen Mobilfunkmarkt hatte vor wenigen Tagen einen Quartalsverlust von 478 Millionen Dollar vorgelegt. Der Mobilfunker verliert immer mehr Kunden an die Konkurrenz. Im abgelaufenen Quartal kündigten rund eine halbe Million Sprint-Nutzer ihre Verträge - insgesamt kommt Sprint so noch auf 48,3 Millionen Mobilfunk-Kunden. (dpa)
9 von 10 Großbanken haben Stresstest-Kapitalziele erreicht
Neun von zehn amerikanischen Großbanken haben nach Angaben der amerikanischen Notenbank Fed die nach dem sogenannten Stresstest im Mai vorgegebenen Ziele zur Aufstockung ihres Kapitals erreicht oder sogar übertroffen. Insgesamt hätten sich die Banken 77 Milliarden Dollar beschafft, obwohl die Behörden nur die Aufnahme von 74,6 Milliarden Dollar gefordert hatten, erklärte die amerikanischen Notenbank Federal Reserve am Montag. Einziger Nachzügler ist demzufolge der Autofinanzierer GMAC Financial Services, der sich derzeit um eine erneute Geldspritze bemüht. (Reuters)
MBIA verringert Verlust
Der amerikanische Anleiheversicherer MBIA hat im dritten Quartal einen geringeren Verlust verbucht als vor Jahresfrist. Er betrug in den drei Monaten bis September 727,8 Millionen Dollar oder 3,50 Dollar je Aktie, wie das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mitteilte. 2008 lag der Nettoverlust im dritten Quartal noch bei 806,5 Millionen Dollar. Die Aktien des Unternehmen stürzten nach Vorlage der Zahlen im nachbörslichen Handel trotzdem kurzzeitig mehr als 17 Prozent ab und lagen später 14,6 Prozent im Minus. (Reuters)
Wirtschaft
Japans Leistungsbilanzüberschuss im September leicht gestiegen
Der Überschuss in der japanischen Leistungsbilanz ist im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozent auf 1,568 Billionen Yen gestiegen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 2,1 Prozent erwartet. Im August war der Überschuss um 10,4 Prozent auf 1,171 Billionen Yen geklettert, wie das Finanzministerium am Dienstag berichtete. Die Exporte fielen um 32,1 Prozent zum Vorjahr auf 4,776 Bill Yen, die Importe gingen um 37,7 Prozent auf 4,176 Billionen Yen zurück. (Dow Jones)
Schäuble bremst Bundesbank bei Aufsichtsreform
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant einem Zeitungsbericht zufolge keine schnelle Reform der Finanzaufsicht. „Das Thema steht nicht oben auf der Agenda des Ministers“, erfuhr das Handelsblatt (HB - Dienstagausgabe) aus Kreisen des Finanzministeriums. Bereits nach dem Treffen der G-20-Finanzminister am vergangenen Wochenende im schottischen St. Andrews hatte Schäuble die Hoffnung gedämpft, dass die Strukturen der nationalen Aufsicht bereits bald geändert würden.
Bundesbankpräsident Axel Weber dringt indes auf eine zügige Aufsichtsreform. Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und FDP darauf verständigt, die Bankenaufsicht bei der Bundesbank zusammenzuführen und dabei die rechtliche Unabhängigkeit der Zentralbank zu garantieren. Einen Zeitpunkt für eine solche Reform hat die neue Regierung bisher nicht genannt. (Dow Jones)
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.947,17 | −0,61% |
| EUR/USD | 1,3195 | −0,67% |
| Rohöl Brent Crude | 117,61 $ | −0,91% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |