05.02.2008 · Microsoft unterstreicht Nutzen einer Yahoo!-ÜbernahmePrivate-Equity-Gesellschaften nicht an Yahoo! interessiertToyota profitiert im 3Q von höherem Absatz in SchwellenländernViele Aufträge für Heidelberger DruckmaschinenOracle findet angeblich neue Rechtsverstöße durch SAPMAN schließt 2007 deutlich besser als erwartet ab Virgin legt Rettungsplan für Northern Rock vor'WSJ': US-Börsenaufsicht untersucht Vorgänge bei Societe GeneraleGagfah-Finanzchef Löffler hat das Unternehmen verlassenAmerican Airlines steigert im Januar Auslastung - Kapazität sinktMurdochs News Corp. mit stagnierendem Gewinn - Filmgeschäft lahmtPRESSESPIEGEL/Unternehmen (Dow Jones)PRESSESPIEGEL/News im Web (Dow Jones)PRESSESPIEGEL: Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen (vwd)
Unternehmensmeldungen
Microsoft unterstreicht Nutzen einer Yahoo!-Übernahme
Der amerikanischen Softwarekonzern Microsoft hat abermals den Nutzen der angepeilten Yahoo!-Übernahme unterstrichen. Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer sagte am Montag anlässlich eines Zwischenberichtes zur Unternehmensstrategie, Yahoo! habe zusätzliche Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, die für Microsoft zur Verbesserung des Geschäfts im Bereich Internet notwendig seien. „Wir müssten wie verrückt Neuerungen einführen, um ohne Yahoo! die Marktposition zu bekommen, die wir wollen“, fügte er hinzu. Die Microsoft Corp mit Sitz in Redmond hatte am Freitag dem Internetunternehmen Yahoo! eine Übernahme für rund 44,6 Milliarden Dollar vorgeschlagen. Yahoo! hat das Angebot aber als unerbeten bezeichnet. Ballmer sieht seine Offerte dagegen als „großzügig“. Als weitere Vorteile nannte Ballmer eine verbesserte operative Entwicklung bei Microsoft und eine Erweiterung der Geschäftsbasis. Seiner Ansicht nach wird Yahoo! das Übernahmeangebot annehmen. Google-Vorstandschef Eric Schmidt soll Yahoo!-Vorstandschef Jerry Yang unterdessen Unterstützung gegen das unerwünschte Gebot von Microsoft angeboten haben, wie das „Wall Street Journal“ am Montag geschrieben hatte. Es gelte aber als unwahrscheinlich, dass Google - im Internetgeschäft Erzrivale von Microsoft - selbst für Yahoo! bieten will, weil dies wohl kartellrechtlich bedenklich sei. (Dow Jones)
Private-Equity-Gesellschaften nicht an Yahoo! interessiert
Ein rivalisierendes Gebot einer Private-Equity-Gesellschaft für das Internetunternehmen Yahoo! halten Experten für sehr unwahrscheinlich. Eine Bietergruppe oder ein Einzelinvestor könnten das Angebot von Microsoft nicht toppen, sagte ein Private-Equity-Investor am Montagabend. Zudem gebe es für andere Bieter keine Synergien bei einer Übernahme. Am Freitag hatte der amerikanischen Softwarekonzern Microsoft ein Angebot von 44,6 Milliarden Dollar für Yahoo! gemacht. „Ich glaube nicht, dass sich die Beteiligungsgesellschaften hier mit Google und Microsoft spielen wollen“, sagte er weiter. Mit einer Übernahme von Yahoo! versucht Microsoft, die Vormachtstellung der Google Inc im Bereich Onlinewerbung zu brechen. Der Onlinewerbemarkt erreichte 2007 ein Marktvolumen von über 40 Milliarden Dollar. Eine Übernahme von Yahoo! wäre für Microsoft der teuersten Einkauf der Firmengeschichte. Microsoft will 31 Dollar je Yahoo!-Aktie in eigenen Papieren und in bar zu zahlen. In einigen Internetblogs wurde in den vergangenen Tagen spekuliert, ob Private-Equity-Unternehmen ein Gebot für Yahoo! erwägen. Allerdings dürfte es angesichts der Kreditkrise und den Finanzmarktturbulenzen so gut wie unmöglich sein, eine Summe in der Größenordnung der Microsoft-Offerte zu besorgen. „Der Markt ist für Geschäfte über 5 Milliarden Dollar dicht, und 10 Milliarden Dollar kann man so gut wie vergessen“, sagte der Investor. (Dow Jones)
Toyota profitiert im 3Q von höherem Absatz in Schwellenländern
Die Toyota Motor Corp hat ihr Nettoergebnis im dritten Quartal um 7,5 Prozent auf 458,67 (426,77) Milliarden Yen gesteigert. Ein höherer Absatz in Schwellenländern und kostensparende Maßnahmen hätten Folgen des gestiegenen Yens und einer schwächeren Automobilnachfrage in den Vereinigten Staaten ausgeglichen, teilte der Fahrzeughersteller aus Toyota City am Dienstag mit. Das operative Ergebnis kletterte um 4,7 Prozent auf 601,56 (574,79) Milliarden Yen: Dies entsprach den Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten, die eine Spanne zwischen 599 Milliarden Yen und 620 Milliarden Yen angegeben hatten. Der Umsatz erhöhte sich in dem am 31. Dezember beendeten Quartal um 9,2 Prozent auf 6,710 (6,147) Bill Yen. Für das im März endende Geschäftsjahr beließ Japans größter Automobilhersteller gemessen am Umsatzvolumen die Prognose unverändert bei einen Nettoergebnis von 1,700 Bill Yen, einem operativen Ergebnis von 2,300 Bill Yen und einem Umsatz von 25,500 Bill Yen. (vwd)
MAN schließt 2007 deutlich besser als erwartet ab
MÜNCHEN - Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbauer MAN hat im Schlussquartal dank des Booms am Lkw-Markt stärker als erwartet zugelegt. Die eigenen Jahresziele wurden deutlich übertroffen. Im Vergleich zu 2006 sei der Umsatz im Gesamtjahr um 19 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit 14,964 Milliarden Euro gerechnet, das Unternehmen selbst rund 15 Milliarden Euro angepeilt. (dpa-AFX)
Oracle findet angeblich neue Rechtsverstöße durch SAP
REDWOOD CITY Die Oracle Corp hat angeblich weitere Urheberrechtsverletzungen des Konkurrenten SAP AG entdeckt. Dabei handelt es sich um andere mutmaßliche Verstöße als die, gegen die das amerikanischen Unternehmen im vergangenen Jahr Klage gegen SAP eingereicht hatte, wie aus in der vergangenen Woche von Oracle eingereichten gerichtlichen Dokumenten hervorgeht. Im März hatte Oracle SAP und deren amerikanischen Tochter TomorrowNow Inc vor einem Bezirksgericht in San Francisco verklagt: Der amerikanischen Konzern warf dem Walldorfer Softwarehaus vor, urheberrechtlich geschützte Dateien von Oracle-Servern heruntergeladen zu haben. Oracle mit Sitz in Redwood City erwägt den eingereichten Dokumenten zufolge eine zusätzliche Beschwerde, die die neuen Beanstandungen enthalten soll. Zudem will sie aufgrund der neuesten Entwicklungen eine Verlängerung der Ermittlungsphase gegen SAP erreichen. Eine Oracle-Sprecherin wollte keinen Kommentar abgeben. Bei SAP war unmittelbar kein Sprecher für eine Stellungnahme zu erreichen. In den bei Gericht eingereichten Dokumenten heißt es von SAP, Oracle habe die angeblich neuen Vorwürfe in keinster Weise erläutert. Auch wehrt sich das Unternehmen gegen eine Ausweitung der Ermittlungsphase. Im Juli vergangenen Jahres hatte SAP mitgeteilt, einige Mitarbeiter von TomorrowNow seien wegen „unangemessener Downloads“ entlassen worden.(Dow Jones)
Viele Aufträge für Heidelberger Druckmaschinen
Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat für die ersten neun Monate (1. April bis 31. Dezember 2007) des Geschäftsjahres 2007/2008 einen Umsatz von 2,568 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,589 Milliarden Euro) nahezu auf dem hohen Niveau des Vorjahres erreicht. Währungsbereinigt wurde der Umsatz um 2 Prozent gesteigert. Die Auftragseingänge betrugen nach neun Monaten 2,824 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,913 Milliarden Euro). Der Erfolg der traditionellen Herbst-Open-Houses, die im Oktober und November an verschiedenen Vertriebsstandorten in Deutschland stattfanden, hat dazu beigetragen, dass die Heidelberg Gruppe allein im dritten Quartal Auftragseingänge in Höhe von 958 Millionen Euro erzielen konnte. Damit war das Quartal beim Auftragseingang das bisher stärkste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs, der Vorjahreswert wurde um 4 Prozent übertroffen. Aufgrund des Volumens der Auftragseingänge im dritten Quartal ist der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2007 gegenüber dem Vorquartal leicht auf 1,196 Milliarden Euro angestiegen (Vorquartal: 1,184 Milliarden Euro). „Aufgrund des Geschäftsverlaufes der vergangenen Monate und trotz der jüngsten Entwicklungen in den Vereinigten Staaten werden wir voraussichtlich im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz des Vorjahres in Höhe von rund 3,8 Milliarden Euro erreichen und ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ausweisen, das über dem bereinigten Vorjahreswert von rund 300 Millionen Euro liegen wird“, sagte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. (ots)
Virgin legt Rettungsplan für Northern Rock vor
LONDON - Die an einer Übernahme von Northern Rock interessierte Virgin-Gruppe um Milliardär Richard Branson hat einen Rettungsplan für die schwer angeschlagene britische Bank vorgelegt. Ein von der Virgin Group geführtes Konsortium sei bereit, Northern Rock mit frischem Kapital in Höhe von 1,25 Milliarden britischen Pfund zu versorgen, teilte Virgin am Montag mit. 500 Millionen Pfund sollen dabei über eine Kapitalerhöhung gestemmt werden. Virgin will Northern Rock unter der eigenen Marke als „Virgin Bank“ weiterführen. (dpa-AFX)
'WSJ': amerikanischen Börsenaufsicht untersucht Vorgänge bei Societe Generale
NEW YORK - Die amerikanischen Börsenaufsicht hat nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ eine Untersuchung der Aktienverkäufe von Topmanagern im Skandal bei der französischen Großbank Societe Generale eingeleitet. Im Visier stünden führende Manager des Kreditinstitutes sowie Verwaltungsratsmitglied Robert Day, Präsident der amerikanischen Investmentfirma Trust Company of the West (TCW), und zwei mit ihm verbundene Stiftungen, berichtete das Blatt am Montag mit Berufung auf Informationen aus dem Umkreis der Untersuchungen. Day und weitere Manager sollen vor Bekanntwerden des Skandals und des Sturzfluges des Aktienkurses große Aktienpakete verkauft haben. (dpa-AFX)
Gagfah-Finanzchef Löffler hat das Unternehmen verlassen
HAMBURG/LUXEMBURG - Bei der Wohnungsgesellschaft Gagfah ist der bisherige Finanzchef des Unternehmens gegangen. Entsprechende Informationen der „Financial Times Deutschland“ (Dienstagausgabe) bestätigte Gagfah auf Nachfrage. Finanzchef Martin Löffler, 46, hat die größte börsennotierte Wohnungsgesellschaft Deutschlands am 31. Januar verlassen. Vorstandschef Burkhard Drescher habe übergangsweise Löfflers Ressort übernommen, teilte Gagfah mit. (dpa-AFX)
American Airlines steigert im Januar Auslastung - Kapazität sinkt
FORT WORTH - Die amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines hat im Januar die Auslastung bei sinkenden Kapazitäten gesteigert. Der Ladefaktor sei zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,3 Prozentpunkte auf 76,6 Prozent geklettert, teilte die AMR-Tochter am Montag in Fort Worth mit. Die Kapazität fiel im selben Zeitraum um 1,5 Prozent. (dpa-AFX)
Murdochs News Corp. mit stagnierendem Gewinn - Filmgeschäft lahmt
NEW YORK - Die vom Medienmogul Rupert Murdoch kontrollierte News Corporation hat in ihrem zweiten Geschäftsquartal wegen eines schwächeren Filmgeschäfts den Gewinn kaum steigern können. Bei den Fernsehsendern dagegen verdiente der Konzern auch durch höhere Werbeeinnahmen besser als ein Jahr zuvor. (dpa-AFX)
PRESSESPIEGEL/Unternehmen (Dow Jones)
GAGFAH - Der Immobilienkonzern Gagfah hat seinen Finanzvorstand ausgetauscht. Entsprechende Informationen bestätigte die Gagfah SA aus Luxemburg auf Nachfrage. Der 46-jährige Finanzvorstand Martin Löffler hat die größte börsennotierte Wohnungsgesellschaft Deutschlands bereits am 31. Januar verlassen. Vorstandschef Burkhard Drescher übernehme übergangsweise Löfflers Ressort, teilte Gagfah mit. (FTD S. 2)
HSH NORDBANK - Der HSH Nordbank ist in der anhaltenden Finanzmarktkrise ein Befreiungsschlag gelungen. Die Landesbank verkaufte ein Portfolio mit Immobilienkrediten im Volumen von 7,6 Milliarden Euro in drei verschiedenen Tranchen. Käufer seien die Hypo Real Estate Holding AG mit 2,6 Milliarden Euro, die französische BNP Paribas SA mit 2 Milliarden Euro und die amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers Holdings mit 3 Milliarden Euro, sagten an der Transaktion Beteiligte. (Handelsblatt S. 21)
DEbitEL - Debitel hübscht sich für Investoren auf. Der Mobilfunkdienstleister will binnen Jahresfrist in einem attraktiven Zustand für Investoren sein, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Oliver Steil. (FTD S. 4)
LRP - Die geplante Einverleibung der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) in die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) bringt Kostensynergien im mittleren zweistelligen Millionenbereich mit sich. Rheinland-Pfalz Finanzminister Ingolf Deubel spricht von 40 Millionen Euro. (FTD S. 16)
GAZ DE FRANCE - Gaz de France steht vor dem Einstieg bei Nabucco. Die 5 Milliarden Euro teure Erdgaspipeline Nabucco soll nach dem Einstieg von RWE noch einen siebten Partner bekommen. Man führe bereits „konkrete Gespräche“, sagte Nabucco-Projektleiter Reinhard Mitschek in Wien. (FTD S. 8)
ALITALIA - Die italienische Regionalfluggesellschaft Air One drängt mit aller Gewalt zurück ins Rennen um Alitalia. Die kleine Airline aus den Abruzzen will ein neues, verbindliches Gebot für die zum Verkauf stehende Staatsfluggesellschaft vorlegen - obwohl sie aus dem Bieterkreis ausgeschlossen worden war. (FTD S. 7/Handelsblatt S. 15)
PRESSESPIEGEL/News im Web (Dow Jones)
DEbitEL PLANT BÖRSENREIFE ZUM JAHRESWECHSEL: Binnen eines Jahres soll der Mobilfunk-Dienstleister Debitel wieder für Investoren attraktiv sein. Der neue Vorstandschef Oliver Steil kündigte im FTD-Interview an, bereits zum Jahreswechsel werde der seit Jahren schwächelnde Mobilfunkanbieter so fit sein, dass er entweder verkauft oder an die Börse gebracht werden könne. www.ftd.de
SNS BANK BEREITET COVERED BOND VOR: Am europäischen Covered-Bond-Markt steht das nächste Debüt an. In den Niederlanden ist die SNS Bank in den Startlöchern. In Abhängigkeit der Marktbedingungen könnten die Bücher schon recht bald geöffnet werden. SNS ist nach ABN Amro und der Achmea Hypotheekbank der dritte Covered-Bond-Emittent aus den Niederlanden. SNS will sich regelmäßig bei den Investoren blicken lassen. „Ein bis zwei Benchmarks pro Jahr sind geplant“, sagt Henk Kroeze, Chief Financial Officer (CFO) der SNS Bank, im Interview mit der „Börsen-Zeitung“. www.boersen-zeitung.com
NEUER MANN FÜRS MARKETING BEI ROLLS-ROYCE: Im vergangenen Jahr konnte Rolls-Royce seinen Absatz weltweit um 25 Prozent steigern. Auch in diesem Jahr will die BMW-Tochter mehr Luxuskarossen verkaufen. Helfen soll dabei der neue Marketingchef Graham Lenden, der sich vorher lange Jahre bei Aston Martin seine Meriten verdient hat. www.manager-magazin.de
Wirtschaftsmeldungen
PRESSESPIEGEL: Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen (vwd)
PENSIONSFONDS - Pensionsfonds sollen in ganz Europa einheitlich beaufsichtigt werden und zwar ähnlich wie Versicherungsunternehmen. „Wir werden voraussichtlich im Frühjahr dieses Jahres auf europäischer Ebene mit den Vorbereitungen beginnen, sobald wir ein Mandat von der EU-Kommission erhalten“, sagte der Vorsitzende des zuständigen Beratungsgremiums für die EU-Kommission, Thomas Steffen. (Handelsblatt S. 23)
ARBEITSLOSE - Die Jobcenter greifen härter gegen arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger durch. Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Sanktionen um 58 Prozent an. (Die Welt S. 1)
CHEMIEBRANCHE - Die Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat Forderungen zurückgewiesen, angesichts von Börsenturbulenzen und wachsenden Konjunktursorgen tarifpolitisch zurückzustecken. „Ich verstehe ja, dass die Arbeitgeber händeringend nach Argumenten gegen unsere Tarifforderung suchen“, sagte IG-BCE-Chef Hubertus Schmoldt. (Handelsblatt S. 3)
WINDENERGIE - Sachsen-Anhalt sieht sich gezwungen, die Erzeugung von Windstrom zu drosseln, falls die Kosten für erneuerbare Energien nicht sinken. Bisher trügen die privaten und gewerblichen Verbraucher in den ostdeutschen Netzgebieten die zusätzlichen Belastungen weitgehend allein, sagte der Wirtschaftsminister des Landes, Reiner Haseloff. Er fordert eine Umlage für die Netzkosten. (Frankfurter Allgemeine Zeitung S. 9)
STEUERN - Die CDU will den Wahlkampf 2009 mit dem Versprechen einer Steuerreform führen. Dafür haben sich die Experten der Partei über erste Ziele verständigt. So soll der Eingangssteuersatz auf 12 Prozent von 15 Prozent sinken, der Steuerfreibetrag für Erwachsene soll um rund 300 Euro auf 8.000 Euro steigen. (Die Welt S. 11)
ERBSCHAFTSTEUER - Der Widerstand der Familienunternehmen gegen die geplante Reform der Erbschaftsteuer wächst. Kurz vor Beginn der parlamentarischen Beratungen über den Gesetzentwurf schlagen Wirtschaftsverbände und betroffene Unternehmer auf breiter Front Alarm. (Handelsblatt S. 1)
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.264,38 | −0,26% |
| FAZ-INDEX | 1.364,39 | −0,33% |
| TecDAX | 751,01 | −0,01% |
| MDAX | 10.147,80 | −0,59% |
| SDAX | 4.823,45 | +0,10% |
| REX | 437,51 | +0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.118,94 | +0,13% |
| F.A.Z. EURO | 68,54 | −0,23% |
| Dow Jones | 12.439,00 | +0,15% |
| Nasdaq 100 | 2.528,57 | −0,35% |
| S&P500 | 1.313,32 | −1,43% |
| Nikkei225 | 8.542,73 | −1,05% |
| EUR/USD | 1,2366 | −0,03% |
| Rohöl Brent Crude | 101,98 $ | −1,23% |
| Gold | 1.540,00 $ | 0,00% |
| Bund Future | 145,97 € | +0,34% |