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Freitag, 17. Februar 2012
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Medienschau Henkel streicht 3000 Stellen

27.02.2008 ·  Henkel erwartet 2008 organisches Wachstum von 3 Prozent bis 4 Prozent Fondsgesellschaft der Allianz erhöht Neugeschäft auf 15 Milliarden Euro Altana kann Zukäufe über 1 Milliarden Euro stemmen - Frankfurter Allgemeine ZeitungBlackstone prüft Aufstockung bei Deutscher Telekom - FTD Siemens plant weitere Stellenausgliederung - Münchner Merkur RWE-Chef Großmann warnt vor mehrtägigen Stromausfällen - Bild Holcim steigert Gewinn und Umsatz - Ausblick positiv Bouygues: Nettogewinn 2007 um 32 Prozent auf 1,376 Milliarden Euro gestiegen Versatel-EbitDA fällt 2007 bei steigenden Umsätzen Blackstone meldet Interesse an Evonik an - FTD'HB': Zeitungsverlage wollen PIN-Töchter zurückkaufen Aegon steigt in türkischen Markt ein - Kauf von Ankara Emeklilik Presse/Fusionspoker in amerikanischen Luftfahrt: Delta sieht Bedingungen nicht erfüllt Lanxess zeigt sich offen für Einstieg asiatischer StaatsfondsPresse: Siemens will weitere 300 Arbeitsplätze ausgliedern Merck & Co. zahlt Quartalsdividende von 38 amerikanischen Cent je Anteilschein Europäische Bank für Wiederaufbau ist führungslos RWE-Chef kauft weitere AktienWirtschaftsmeldungen KREDITVERKÄUFE - PRIVATE EQUITY - TELEKOMMUNIKATION - MINDESTLOHN -

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Unternehmensmeldungen

Henkel erwartet 2008 organisches Wachstum von 3 Prozent bis 4 Prozent

Die Henkel KGaA will den Umsatz aus eigener Kraft im laufenden Jahr um 3 Prozent bis 4 Prozent erhöhen. Das betriebliche Ergebnis, bereinigt um Wechselkursschwankungen solle stärker zulegen, ebenso das Ergebnis je Vorzugsaktie, teilte der Konsumgüterkonzern bei der Vorlage des Jahresergebnisses mit.

Henkel reagiert mit Stellenabbau auf steigende Kosten

Düsseldorf - Der Konsumgüterkonzern Henkel startet ungeachtet eines Rekordgewinns im Jahr 2007 ein massives Programm zum Abbau von Stellen. Bis 2011 sollen weltweit rund 3000 der etwa 53.000 Arbeitsplätze wegfallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit. Henkel reagiere mit dem Sparprogramm auf steigenden Wettbewerbsdruck und steigende Rohstoffkosten. Um den größten Zukauf der Unternehmensgeschichte - die Übernahme von Geschäften des Konkurrenten National Starch - zu finanzieren, leitete Henkel einen Verkaufsprozess für eine zumindest teilweise Veräußerung seiner rund 2,5 Milliarden Euro teuren amerikanischen Beteiligung Ecolab ein. „Wir (..) sichern aus einer Position der Stärke die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, betonte der scheidende Konzern-Chef Ulrich Lehner. Für das weltweite Programm sollen den Angaben zufolge noch in diesem Jahr rund 500 Millionen Euro investiert werden. Ab 2011 sollen die Maßnahmen dann jährliche Einsparungen von etwa 150 Millionen Euro abwerfen. Der Stellenabbau solle“sozialverträglich erfolgen“, versprach Lehner. Henkel hatte bereits 2004 ein Sparprogramm eingeleitet, durch das rund 2500 Stellen wegfielen. Steigende Rohstoffkosten hatten dem Hersteller von Pritt, Pattex und Persil nun schon seit Monaten Sorge bereitet. Zudem arbeiten Rivalen wie Procter& Gamble oder L'Oreal profitabler als der Düsseldorfer Konzern. Henkel versucht deshalb, die operative Umsatzrendite auf zwölf Prozent zu steigern. 2007 lag diese Kennziffer mit 10,3 Prozent aber noch weit entfernt von dieser Marke. (Reuters)

Fondsgesellschaft der Allianz erhöht Neugeschäft auf 15 Milliarden Euro

Die Fondsgesellschaft Allianz Global Investors (AllianzGI) hat ihr Mittelaufkommen 2007 auf 15 (8,9) Milliarden Euro erhöht. Im vergangenen Jahr wies die Fondsgesellschaft insgesamt 290,4 Milliarden Euro an Anlagegeldern aus. Davon seien 110 Milliarden Euro auf Spezialfonds, 73,5 Milliarden Euro auf Publikumsfonds und 107 Milliarden Euro auf Freie Assets entfallen.

Altana kann Zukäufe über 1 Milliarden Euro stemmen - Frankfurter Allgemeine Zeitung

FRANKFURT - Bei der Altana AG, Wesel, stehen die Zeichen auf Expansion. Auch eine wirklich große Akquisition, die über die üblichen kleineren Zukäufe zur Arrondierung oder regionalen Erweiterung der bestehenden Geschäfte hinausgehen würde, schloss Matthias Wolfgruber in einem Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung - Mittwochausgabe) nicht aus. Wie der Vorstandsvorsitzende des nach der Abspaltung der Pharmasparte ausschließlich auf die Spezialchemie konzentrierten Unternehmens weiter sagte, besitzt das Unternehmen den nötigen finanziellen Spielraum, einen mehr als 1 Milliarden Euro schweren Zukauf zu stemmen. Zu den möglichen Optionen gehört auch der Einstieg in ein völlig neues Geschäft, das die vorhandenen vier Unternehmenssäulen um eine weitere ergänzen könnte. Allerdings verwies Wolfgruber auf die sehr strengen Investitionskriterien seines Hauses: „Es kommen nur Spezialitätengeschäfte in wachstumsstarken Nischenmärkten in Frage, in denen Altana die Chance auf Marktführerschaft hat.“ Auch müsse ein Neuzugang spätestens im zweiten Folgejahr positiv zum Ergebnis beitragen. Eine Verwässerung der robusten Ergebnissituation dürfe jedenfalls nicht eintreten. Ein gutes Beispiel liefert nach seinen Worten die bisher größte Akquisition in der Firmengeschichte: Im Jahr 2005 hatte Altana mit dem damals 630 Millionen Euro teuren Erwerb des Fürther Pigmentspezialisten Eckart einen kräftigen Wachstumssprung gemacht. Diesen Zukauf im Volumen zu übertreffen, traut man sich in Wesel ohne weiteres zu. „Wir haben nicht nur die Mittel dazu, sondern auch die Kompetenz und die Leute.“ (Dow Jones)

Blackstone prüft Aufstockung bei Deutscher Telekom - FTD

Die Private-Equity-Gesellschaft Blackstone prüft die Aufstockung ihrer Beteiligung bei der Deutschen Telekom AG. „Wenn der Preis stimmt, könnten wir überlegen, unseren Anteil an der Telekom zu erhöhen“, sagte Präsident Hamilton James beim Branchentreffen Superreturn. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“.

Siemens plant weitere Stellenausgliederung - Münchner Merkur

Die Siemens AG will einem Zeitungsbericht zufolge weitere 300 Arbeitsplätze in Deutschland ausgliedern. In der Siemens-Division Industry Solutions (I & S) zeichne sich der Verkauf eines Geschäftsteils mit rund 300 Mitarbeitern in Deutschland ab, schreibt die Zeitung „Münchner Merkur“ unter Berufung auf Belegschaftskreise.

RWE-Chef Großmann warnt vor mehrtägigen Stromausfällen - Bild

Der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann warnt vor Engpässen bei der Energieversorgung in diesem Sommer. Er befürchte mehrtägige Stromausfälle, sollten die Monate heiß und trocken werden, sagte Großmann der „Bild“-Zeitung. „In ganz Europa wird Strom knapp, weil Kraftwerke fehlen“, zitiert die Nachrichtenagentur ddp den Manager.

Holcim steigert Gewinn und Umsatz - Ausblick positiv

JONA - Der Zementhersteller Holcim hat im Geschäftsjahr 2007 die Rekordfahrt fortgesetzt. Der Nettoverkaufsertrag legte um 12,9 Prozent auf 27,052 Milliarden Franken (VJ 23,969 Milliarden) zu. Gleichzeitig stieg der betriebliche EbitDA um 13,9 Prozent auf 6,930 (6,086) Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Betriebsgewinn stieg um 14,6 Prozent auf 5,024 (4,385) Milliarden Franken und der Konzerngewinn nach Minderheitsanteilen (inkl. Gewinns aus Verkauf Südafrika-Tochter) um 83,7 Prozent auf 3,865 (2,104) Milliarden Franken. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 3,30 Franken nach 2,00 Franken im Vorjahr erhalten. (dpa-AFX)

Bouygues: Nettogewinn 2007 um 32 Prozent auf 1,376 Milliarden Euro gestiegen

PARIS - Der französische Mischkonzern Bouygues hat seinen Überschuss im vergangenen Jahr um 32 Prozent auf 1,376 Milliarden Euro gesteigert und damit die Erwartungen erfüllt. Aufgrund der guten Entwicklung sei eine Anhebung der Dividende um 25 Prozent auf 1,50 Euro je Aktie geplant, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. Die von der Finanznachrichtenagentur Thomson Financial befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 1,374 Milliarden gerechnet. Im laufenden Jahr geht Bouygues von einem verlangsamten Wachstum aus. Der Umsatz werde voraussichtlich nur um neun Prozent steigen, hieß es. Im vergangenen Jahr waren die Erlöse noch um rund zwölf Prozent auf 29,613 Milliarden geklettert. (dpa-AFX)

Versatel-EbitDA fällt 2007 bei steigenden Umsätzen

DÜSSELDORF - Die Versatel AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihren Umsatz erwartungsgemäß gesteigert und ihr EbitDA-Ziel leicht übertroffen. Die Düsseldorfer Telefongesellschaft bezifferte den Umsatz 2007 am Mittwoch auf 700,6 (Vorjahr: 666,2) Millionen Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten im Mittel mit 696,9 Millionen Euro gerechnet. Das Unternehmen selbst hatte Erlöse von 690 Millionen und 700 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Das bereinigte EbitDA fiel dagegen auf 191 (211,8) Millionen Euro. Damit übertraf das TecDax-Unternehmen leicht die eigene Vorgabe sowie die Analystenprognose, die beide bei rund 190 Millionen Euro gelegen hatten. Den Rückgang des EbitDA um rund 10 Prozent gegenüber dem bereinigten Pro-forma-EbitDA des Vorjahres begründete Versatel mit dem „massiven Preisverfall im Privat- und Geschäftskundensegment“. (Dow Jones)

Blackstone meldet Interesse an Evonik an - FTD

HAMBURG - Kurz vor Beginn des Verkaufsprozesses beim Mischkonzern Evonik hat ein erster Finanzinvestor auch öffentlich Interesse bekundet. „Eine Evonik-Beteiligung wäre für Blackstone interessant“, zitiert die „Financial Times Deutschland“ (FTD - Mittwochausgabe) Aussagen des Blackstone-Partners David Blitzer beim Branchentreff Superreturn. „Wir würden darauf achten, dass unser Einfluss als Investor durch die Führungsstruktur garantiert ist.“ Evonik will in einigen Wochen beginnen, mit Investoren über den Verkauf von rund einem Viertel seiner Anteile zu verhandeln. Das Unternehmen hat inzwischen eine Liste von einem halben bis einem Dutzend Gesellschaften erstellt, die es als geeignete Verhandlungspartner ansieht. Blitzers einschränkende Bemerkung steht stellvertretend für die Frage, die alle Interessenten stellen - ob sie mit einem Minderheitsanteil ausreichend die Strategie des Mischkonzerns mit den drei Sparten Chemie, Energie und Immobilien beeinflussen können. Evonik war aus dem alten Ruhrkohlekonzern RAG hervor gegangen. Die RAG-Stiftung soll dauerhaft eine Sperrminorität halten. Das dürfte abschreckend auf Investoren wie zum Beispiel KKR wirken, die bekannt dafür sind, operativ durchzugreifen. Außer KKR wurden in der Vergangenheit Bain Capital und CVC als Interessenten gehandelt. CVC hat Chemie-Expertise durch sein Engagement in der Druckfarbenindustrie, wo der Investor aus mehreren Zukäufen einen der Weltmarktführer geschmiedet hat. KKR ist an der Chemiefirma Rockwood beteiligt. (Dow Jones)

'HB': Zeitungsverlage wollen PIN-Töchter zurückkaufen

DÜSSELDORF - Mehrere Zeitungsverlage und Pressegrossisten prüfen nach Pressebericht den Rückkauf ihrer in der PIN Group aufgegangenen ehemaligen Briefdienste. Damit rücke eine Zerschlagung des angeschlagenen Post-Konkurrenten immer näher, schreibt das Handelsblatt (HB/Mittwochausgabe) unter Berufung auf Branchenkreise. Die PIN Group ist ein Bündnis von Briefdiensten verschiedener Zeitungsverlage. Die Einführung des Mindestlohnes für Briefträger hatte das in Dutzende Regionalgesellschaften zersplitterte Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. PIN gehört neben der niederländischen TNT zu den größten Konkurrenten der Deutsche Post und beschäftigt in seinen 91 Niederlassungen gut 9.000 Mitarbeiter. Die Verlagsgesellschaft Madsack (“Hannoversche Allgemeine“) soll laut „HB“ an der PIN Mail Hannover (Citypost) Interesse haben, der Mittelbayerische Verlag an der Citymail Regensburg und die Holtzbrinck-Tochter Mainpost an der Würzburger Mainpost Logistik. Auch Axel Springer (“Bild“, „Die Welt“) wird als Interessent genannt und prüft danach einen Rückkauf der Punkt Direkt in Hamburg, um sie für die Zustellung von Anzeigen- und Wochenblättern zu nutzen. Pressegrossist Trunk aus München will laut „Handelsblatt“ die PIN München zurückkaufen. Dagegen hat die Essener WAZ-Gruppe (“Westdeutsche Allgemeine Zeitung“) nach den Informationen des „HB“ kein Interesse an der Pin-Insolvenzmasse. Sie hatte bereits Ende 2007 die ehemalige Tochter WPS zurückgekauft, um die sogenannte „letzte Meile“ zum Briefkasten selbst zu kontrollieren. Die WAZ blieb aber Minderheitsgesellschafter bei Pin. Die WAZ zählt neben Springer und der Verlagsgruppe Holtzbrinck (“Handelsblatt“, „Zeit“) zu den Gründern des Post-Konkurrenten. (dpa-AFX)

Aegon steigt in türkischen Markt ein - Kauf von Ankara Emeklilik

AMSTERDAM - Der niederländische Versicherer Aegon übernimmt den türkischen Wettbewerber Ankara Emeklilik. Dies sei der erste Schritt in den türkischen Markt der Lebensversicherungen und Pensionsfonds, teilte Aegon am Dienstag mit. Ankara Emeklilik hat 54.000 Pensionsfonds-Kunden und verwaltet Vermögen von 35 Millionen Euro. Einen Kaufpreis nannten die Niederländer nicht. (dpa-AFX)

Presse/Fusionspoker in amerikanischen Luftfahrt: Delta sieht Bedingungen nicht erfüllt

NEW YORK - Die Fusionsverhandlungen der beiden großen amerikanischen Fluggesellschaften Delta und Northwest sind Presseberichten zufolge ernsthaft ins Stocken geraten. Die Delta-Spitze informierte ihre Belegschaft am Dienstag laut amerikanischen Medien, dass derzeit keine „mögliche Transaktion alle geforderten Prinzipien“ berücksichtige. Delta werde daher weiter eigenständig bleiben, bis allen diesen Bedingungen erfüllt seien, zitierte das „Wall Street Journal“ ein internes Schreiben an die Mitarbeiter. Hintergrund sind bislang ungelöste Streitpunkte zwischen den Piloten der Fluggesellschaften. (dpa-AFX)

Lanxess zeigt sich offen für Einstieg asiatischer Staatsfonds

FRANKFURT - Der Chemiekonzern LANXESS zeigt sich offen für den Einstieg einer asiatischen Staatsholding als Anteilseigner. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass asiatische Staatsfonds mit hoher Reputation sich bei der Lanxess-Aktie engagieren“, sagte Vorstandschef Axel Heitmann der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung/Mittwochausgabe). „Ich habe auf höchster politischer Ebene auch über dieses Thema gesprochen.“ (dpa-AFX)

Presse: Siemens will weitere 300 Arbeitsplätze ausgliedern

MÜNCHEN - Beim Technologiekonzern Siemens zeichnet sich nach einem Pressebericht eine weitere Verlagerung von Arbeitsplätzen ab. Siemens verhandelt nach einem Bericht des „Münchner Merkur“ (Mittwochausgabe) mit dem Essener Baukonzern HOCHTIEF über die Ausgliederung der Abteilung SCS, die unter anderem für die Wartung von Fernmelde- und Rechenzentren im Konzern zuständig ist. Die Zeitung beruft sich bei ihren Informationen auf Belegschaftskreise. Ein Siemens-Sprecher lehnte einen Kommentar ab. (dpa-AFX)

ALTANA schließt große Zukäufe nicht aus

FRANKFURT - Der Spezialchemiekonzern ALTANA will expandieren und schließt dabei auch große Zukäufe nicht aus. Das Unternehmen besitze den nötigen finanziellen Spielraum, einen mehr als eine Milliarde Euro schweren Zukauf zu stemmen, sagte ALTANA-Chef Matthias Wolfgruber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe). Zu den möglichen Optionen gehöre auch der Einstieg in ein völlig neues Geschäft, das die vorhandenen vier Unternehmenssäulen um eine weitere ergänzen könnte. (dpa-AFX)

Merck & Co. zahlt Quartalsdividende von 38 amerikanischen Cent je Anteilschein

WHITEHOUSE STATION - Der amerikanischen Pharmakonzern Merck & Co. zahlt seinen Aktionären für das abgelaufene Quartal eine Dividende von 38 amerikanischen Cent je Anteilschein. Die Ausschüttung erfolge am 1. April, teilte das Unternehmen am Dienstag in Whitehouse Station mit. (dpa-AFX)

Europäische Bank für Wiederaufbau ist führungslos

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) braucht einen neuen Chef: Der Franzose Jean Lemierre steht nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung. Als Nachfolger ist bislang nur ein Kandidat im Gespräch. (www.handelsblatt.de)

RWE-Chef kauft weitere Aktien

RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann hat schon zum dritten Mal in seiner jungen Amtszeit Aktien des eigenen Konzerns gekauft. Mehr als zwei Millionen Euro gab der Manager aus. Der RWE-Kurs hatte in den vergangenen Tagen nach einer enttäuschenden Jahresbilanz nachgegeben. (www.manager-magazin.de)

Wirtschaftsmeldungen

KREDITVERKÄUFE - Die Aufkäufer von Immobilienkrediten geraten stärker unter Druck. Das Oberlandesgericht München hat in einem Grundsatzurteil einer Tochterfirma des Finanzinvestors Lone Star schwere Pflichtverletzungen im Umgang mit einem Kreditnehmer bescheinigt. Die Bundesregierung will ihre Pläne zum Schutz der Kreditnehmer verschärfen. (Süddeutsche Zeitung S. 19)

PRIVATE EQUITY - Die Private-Equity-Branche erwartet eine Pleitewelle. Wegen der Überhitzung der Kreditmärkte glaubt die Branche, dass etliche Unternehmen in ihrer Hand die Schulden nicht mehr werden bedienen können. (FTD S. 15)

TELEKOMMUNIKATION - Deutschlands oberster Regulierer Matthias Kurth wird bei der Neugestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die EU-Telekommärkte eine Schlüsselrolle spielen. Der Chef der Bundesnetzagentur soll 2009 gleichzeitig Vorsitzender der European Regulators Group werden, heißt es aus Branchenkreisen. (Handelsblatt S. 3)

MINDESTLOHN - Bundesarbeitsminister Olaf Scholz wirbt um Anträge für Mindestlohn. Weil bisher nur die Zeitarbeit einen Antrag auf Aufnahme ins Entsendegesetz gestellt hat, fordert Scholz weitere Branchen auf nachzuziehen. (FTD S. 11)

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters, dpa-AFX.

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