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Medienschau GM baut mehr Autos

General Motors schraubt angesichts eines von der Abwrackprämie ausgelösten Verkaufssprungs seine Produktion in diesem Jahr nach oben. Der Computerkonzern Hewlett-Packard wird von der schwachen Wirtschaft gebremst. Die hoch verschuldete Schaeffler Gruppe hat sich mit Banken auf ein Finanzierungskonzept verständigt.

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GM profitiert von Abwrackprämie und baut mehr Autos

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Der amerikanische Autobauer General Motors schraubt angesichts eines von der Abwrackprämie ausgelösten Verkaufssprungs seine Produktion in diesem Jahr nach oben. Im dritten und vierten Quartal sollen 60.000 Fahrzeuge mehr als geplant montiert werden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Erreichen will die frühere Opel-Mutter dies durch zusätzliche Überstunden und Sonderschichten in mehreren Werken in Nordamerika. Vor wenigen Tagen erst hatte Rivale Ford wegen des Erfolgs der Abwrackprämie seine Produktion angehoben. Die amerikanischen Regierung steuert bis zu 4500 Dollar für den Tausch eines alten Wagens in ein umweltfreundlicheres Modell bei. (Reuters)

Banken geben Schaeffler Zeit

Der hoch verschuldeten Schaeffler Gruppe ist ein Befreiungsschlag gelungen. Das Unternehmen hat sich nach eigenen Angaben vom Dienstag mit den fünf Konsortialbanken auf ein grundsätzliches Finanzierungskonzept über rund 12 Milliarden Euro verständigt. Damit sei die Finanzierung für die nächsten Jahre nachhaltig gesichert. Zudem solle Schaeffler eine „kapitalmarktorientierte Struktur“ erhalten. Schaeffler-Finanzvorstand Klaus Rosenfeld erklärte: „Wir haben mit der Einigung über das Finanzierungskonzept einen zentralen Meilenstein erreicht, um die Schaeffler-Gruppe in den nächsten Jahren erfolgreich weiter zu entwickeln.“ Das Konzept erfülle „eine weitere wichtige Voraussetzung für eine mögliche Zusammenführung der Schaeffler Gruppe mit der Continental AG“. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, könnte die Fusion der operativen Geschäfte in etwa zwölf Monaten erfolgen. Die Schaeffler-Gruppe wird laut einem Zeitungsbericht einen großen Teil ihrer Schulden in eine neue Holding auslagern und damit das Haupthindernis für eine Fusion mit Continental beseitigen. Die Einigung mit den Gläubigerbanken sehe vor, dass auf der Holding Kredite über rund fünf Milliarden Euro lasten werden, erfuhr die Tageszeitung „Die Welt“ (Mittwochausgabe) aus Finanzkreisen. Die restlichen sieben Milliarden Euro Schulden sollen auf die operative Gesellschaft übergehen. (AP / dpa-AFX)

Finanzinvestor KKR - Klima für Börsengänge verbessert sich

Pläne für Börsengänge stoßen nach Einschätzung des Finanzinvestors KKR seit einigen Monaten wieder auf größere Gegenliebe. Im Vergleich zum ersten Quartal habe sich die grundsätzliche Einstellung zu IPOs deutlich verbessert, teilte die Beteiligungsfirma am Dienstag mit. Der Markt beginne damit, sich wieder zu öffnen. Kreisen zufolge plant KKR, noch vor Jahresende den Discounter Dollar General an die Börse zu bringen. Auch ein IPO der Krankenhausfirma HCA werde in Erwägung gezogen. KKR selbst wollte eigentlich 2007 an die Börse gehen, geriet aber in den Strudel der Finanzkrise und ließ die Pläne wieder fallen. Mittlerweile hat die Firma diese über eine komplexe Verschmelzung mit der Fondstochter KPE aber wieder aufgegriffen. Die Zusammenlegung wird für den 1. Oktober erwartet. (Reuters)

Apple zieht sich vom regulierten Markt in Frankfurt zurück

Der amerikanische Computer- und iPhone-Hersteller Apple zieht sich von der Börse Frankfurt zurück. Das Unternehmens aus dem kalifornischen Cupertino hat nach eigenen Angaben vom Mittwoch den Widerruf der Zulassung seiner Aktien zum regulierten Markt (General Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse beantragt. Die Apple Inc geht davon aus, dass diese Notierung zum Jahresende eingestellt wird, nannte aber keinen Grund für den Rückzug. Die Apple-Aktie bleibt am Nasdaq Global Select Market zum Börsenhandel zugelassen und kann damit auch künftig im Freiverkehr verschiedener deutscher Wertpapierbörsen gehandelt werden. (DowJones)

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