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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Medienschau Finanzkrisen-Opfer prüfen Klagen gegen Goldman

 ·  Daimler erzielt einen Milliardengewinn, ebenso die Citigroup. Auch IBM, Novartis und MTU Aero Engines steigern den Gewinn. Bauer kürzt dagegen die Dividende. EADS bietet offenbar allein für die Tankflugzeuge der Air Force und die GSW darf an die Börse.

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Unternehmen

Daimler mit Milliardengewinn

Daimler hat im ersten Quartal einen operativen Milliardengewinn eingefahren und seine Prognose für die Kernsparte Mercedes-Benz Cars nahezu verdoppelt. Im Quartal sei der Betriebsgewinn (Ebit) inklusive Sondereffekte auf 1,2 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montagabend überraschend mit. Ein Jahr zuvor war noch ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro angefallen. In der Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars erwarte der Konzern im Gesamtjahr nun ein Ebit von 2,5 bis drei Milliarden Euro - verglichen mit einer früheren Ebit-Prognose von 1,5 Milliarden Euro.

Negative Sondereffekte seien dabei in den Geschäftsfeldern Daimler Trucks und Daimler Financial Services entstanden. „Das Ergebnis aus dem Verkauf der Tata-Beteiligung und die Belastung durch die EADS bewegen sich in einer ähnlichen Größenordnung“, hieß es in der knappen Pressemitteilung. Weitere Stellungnahmen waren beim Unternehmen zunächst nicht zu erhalten. Die endgültigen Zahlen zum ersten Quartal und eine Prognose für den Gesamtkonzern will Daimler am 27. April veröffentlichen. (Reuters)

MTU Aero Engines steigert trotz Umsatzrückgang Nettogewinn

MTU Aero Engines hat im ersten Quartal 2010 trotz eines rückläufigen Umsatzes den Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter um 5,2 Prozent auf 32,6 Millionen Euro gesteigert. Dies liege vor allem am verbesserten Finanzergebnis, sagte eine MTU-Sprecherin am Dienstag Dow Jones Newswires auf Anfrage. Dieses sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund von Devisenbestandsbewertungen um 55 Prozent gestiegen.
Das Unternehmen bekräftigte den Ausblick auf das laufende Jahr. Es werde weiter mit einer im Vergleich zu 2009 stabilen Entwicklung gerechnet, teilte der Triebwerkshersteller am Dienstag bei der Vorlage der Erstquartalszahlen mit. Umsatz, bereinigtes Ebit und Jahresüberschuss sollen sich auf den Vorjahresniveaus von 2,6 Milliarden, 292 Millionen beziehungsweise 141 Millionen Euro bewegen. (Dow Jones)

EADS bietet allein für amerikanische Tanker-Ausschreibung

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS will sich Kreisen zufolge allein um den milliardenschweren Tankflugzeug-Auftrag der amerikanischen Luftwaffe bewerben. EADS könne noch in dieser Woche ein Gebot abgeben, vielleicht sogar am Dienstag.

Den Kreisen zufolge wird EADS in seinem Kampf gegen Boeing von einem großen Team aus Lieferanten unterstützt. Dazu gehörten General Electric, Honeywell und Rockwell Collins. Ein Sprecher von EADS in den Vereinigten Staaten wollte zu den Aussagen keine Stellung nehmen. (Reuters)

Citigroup überrascht mit Milliardengewinn

Die in der Finanzkrise schwer gebeutelte amerikanische Großbank Citigroup schreibt wieder Milliardengewinne. Im ersten Quartal fuhr das drittgrößte amerikanische Geldhaus einen Überschuss von 4,4 Milliarden Dollar ein, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Verlust von knapp einer Milliarde zu Buche gestanden hatte. Die langfristigen Aussichten für die ehemals größte Bank der Welt seien „glänzend“. Gleichzeitig warnte Pandit aber vor zu viel Euphorie.

An der Börse kam der überraschend hohe Gewinn gut an. Analysten hatten lediglich mit einer schwarzen Null beim Ergebnis gerechnet. Die Citi-Aktie legte vier Prozent zu. Citigroup-Chef Pandit geht davon aus, dass die Verwerfungen an den Finanzmärkten überstanden sind. „Ich denke, dass die Krise vorüber ist“, sagte er im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Dienstag.

Mit ein Grund für den kräftigen Ergebnisanstieg der Citi im ersten Quartal war ein Rückgang der Risikovorsorge für faule Kredite um knapp 16 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar. In nahezu allen Kreditportfolios sei eine Verbesserung zu erkennen, teilte die Citi mit. Die Citigroup profitierte zum Jahresauftakt zudem von gestiegenen Erträgen sowie geringeren Kosten. Auch neue Regeln zur Bilanzierung gaben dem Ergebnis - wie dem anderer Banken - einen Schub. (Reuters)

Bauer kürzt nach Gewinneinbruch Dividende

Der Tiefbauspezialist Bauer hat im Krisenjahr 2009 vor allem den Nachfrageeinbruch nach Baumaschinen zu spüren bekommen. Der operative Gewinn habe sich mit 84,4 Millionen Euro nahezu halbiert, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag im bayerischen Schrobenhausen mit. 2008 hatte Bauer noch 167,5 Millionen Euro ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 80,4 Millionen Euro gerechnet. Unter dem Strich verdiente Bauer vor Minderheiten mit 42,0 Millionen Euro 60,9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Umsatz schrumpfte um 15,1 Prozent auf 1,097 Milliarden Euro und die Gesamtkonzernleistung sank um 16,3 Prozent auf 1,278 Milliarden Euro. Für das Jahr 2009 will das Unternehmen eine Dividende in Höhe von 0,60 Euro je Aktie zahlen. Im Vorjahr waren es 1,00 Euro je Anteilsschein. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Bauer eine Gesamtkonzernleistung auf Höhe des Vorjahres. Das Nachsteuerergebnis soll bei 40 Millionen Euro liegen. (dpa-AFX)

Novartis steigert Gewinn

Der schweizerische Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal 2010 dank positiver Wechselkurseffekte, neuer Produkten und einer starken Nachfrage nach Grippeimpfstoffen Erlöse und Ergebnis deutlich gesteigert. Der Nettoumsatz erhöhte sich um 25 Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar, wie Novartis am Dienstag mitteilte. Analysten hatten Erlöse von 11,24 Milliarden Dollar erwartet. Der Nettogewinn stieg um 49 Prozent auf 2,95 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,42 Milliarden Dollar. Auf Basis konstanter
Wechselkurse legte der Nettogewinn um 41 Prozent zu.

Die deutliche Umsatz- und Gewinnerhöhung führte Novartis auf die Verjüngung des Portfolios zurück, die die positive Dynamik im ersten Quartal unterstützt habe. Neu eingeführte Produkte trugen laut Novartis 1,9 Milliarden Dollar zum Nettoumsatz bei, der Influenza-A/H1N1-Pandemieimpfstoffe trug 1,1 Milliarden Dollar bei. (Dow Jones)

IBM sieht sich nach dem ersten Quartal wieder mehr auf Wachstumskurs

Der IT-Konzern IBM hat im ersten Quartal vor allem dank der wieder anziehenden Nachfrage aus Schwellenländern und nach Softwarelösungen seinen Gewinn um 13 Prozent gesteigert. Das Nettoergebnis legte auf 2,6 (2,3) Milliarden Dollar oder 1,97 (1,70) Dollar je Aktie zu, wie IBM am Montag mitteilte. Der Konzern übertraf damit die Prognosen der Analysten an Wall Street, die lediglich mit 1,93 Dollar je Aktie gerechnet hatten.

Angesichts der Erholung bei den Technologieausgaben der Kunden erhöhte der Spezialist für Informationstechnologie seine Prognose für das Gesamtjahr. Die aktuelle
Geschäftsentwicklung zu Beginn des zweiten Quartals verlaufe gut. Für das Gesamtjahr kündigte IBM daher ein Ergebnis je Aktie von 11,20 Dollar an, nachdem der Konzern hier bislang nur mindestens 11 Dollar in Aussicht gestellt hatte. (Dow Jones)

Finanzkrisen-Opfer prüfen Klagen gegen Goldman

Die Klage der amerikanischen Börsenaufsicht SEC gegen Goldman Sachs ruft nun auch die Verlierer der Finanzkrise in Deutschland auf den Plan. Die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB prüft die Möglichkeit einer Klage gegen den Investmentriesen. Vertreter der Bundesregierung sprachen sich für Schadenersatzklagen gegen Banken aus, die den
Niedergang der IKB beschleunigt hatten. Die Deutsche Bank hat ähnliche Papiere konstruiert wie Goldman Sachs. Ein Interessenkonflikt wie beim amerikanischen Rivalen ist bei ihr Aufsichtskreisen zufolge aber vorerst nicht zu erkennen.

Einem amerikanischen Fernsehbericht zufolge hat ein Beteiligter an dem angeblichen Betrug gegenüber Ermittlern ausgesagt, es habe nur ein Geschäft in dieser speziellen Art gegeben. Weitere Versuche seien gescheitert, sagte er laut CNBC.

Die SEC-Klage dürfte nun aber auch den Befürwortern einer strengeren Kontrolle der Finanzmärkte Auftrieb geben. amerikanischen Präsident Barack Obama wird am Donnerstag in New York eine Rede über seine Pläne halten, kündigte Robert Gibbs, Sprecher des Präsidialamtes, an. (Reuters)

Palm muss weitere Rückschläge einstecken

Den verlustreichen Smartphone-Hersteller Palm trifft es knüppeldick. Ein wichtiger Manager verlässt das Unternehmen und offenbar hat die Elektronikkette Radioshack die Smartphones von Palm aus dem Sortiment genommen hat. Am Montag fiel der Aktienkurs um 12 Prozent.

Palm hatte in einer Mitteilung an die amerikanischen Börsenaufsicht SEC wissen lassen, dass Michael Abbott das Unternehmen Ende der Woche verlässt. Abbott war für Software und Services zuständig. Das von ihm mitverantwortete neue Betriebssystem WebOS gilt als einer der wertvollsten Pfründe des Unternehmens und macht es auch für Käufer attraktiv.

In den vergangenen Tagen war die Aktie kräftig gestiegen, weil sich hartnäckig Spekulationen halten, dass etwa der taiwanesische Rivale HTC oder der chinesische Computerhersteller Lenovo zuschlagen könnten, um ihr eigenes Smartphone-Geschäft auszubauen. Lenovo stellte erst am Montag seine ehrgeizigen Pläne im Mobilfunk vor.

Nun wird Palm offenbar auch noch von der Elektronikkette Radioshack aus dem Sortiment genommen. In mehreren Filialen und auch im Webshop sind die Smartphones nicht mehr zu bekommen, fand das „Wall Street Journal“ heraus. Die Geräte lagen zuletzt wie Blei in den Regalen der Händler. Selbst neue Modelle wie das Pre mit seinem berührungsempfindlichen Bildschirm fielen bei der Kundschaft durch. (dpa)

GSW darf an die Börse

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat am Montag dem geplanten Börsengang der GSW Immobilien AG zugestimmt. Mit den Stimmen von SPD, Linken und FDP erlaubte das Landesparlament den Eigentümern, mehr als 50 Prozent der Anteile an den Kapitalmärkten anzubieten.

Das Unternehmen bewirtschaftet in der Hauptstadt 70.000 Wohnungen. Die Goldman-Sachs-Tochter Whitehall und der Finanzinvestor Cerberus hatten die einst größte landeseigene Wohnungsbaugesellschaft vor sechs Jahren gekauft.

Die GSW- Eigentümer überweisen im Gegenzug 30 Millionen Euro an das Land und machten Zusagen: 100 Millionen Euro aus dem Verkaufserlös fließen in das Eigenkapital der GSW. Der Unions-Baupolitiker Manuel Heide warf Whitehall und Cerberus vor, schon nach 2004 ihre Zusagen nicht eingehalten zu haben. Die neuen Vereinbarungen seien reine Absichtserklärungen und juristisch nicht durchsetzbar.

Senator Nußbaum übte deutliche Kritik an den GSW-Eigentümern: „Diese Leute haben sich bis 2009 ungefähr 447 Millionen Euro Gewinne ausschütten lassen, die das Eigenkapital belastet haben.“ Durch das Ja zum Börsengang wahre das Land aber einen gewissen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens. (dpa-AFX)

Infineon-Abspaltung Lantiq auf Börsenkurs

Die Infineon-Abspaltung Lantiq macht sich Gedanken über einen Gang an die Börse. „Ein IPO in überschaubarer Zeit ist vorstellbar“, sagte Lantiq-Chef Christian Wolff dem „Handelsblatt“ (Dienstag). Infineon hatte im vergangenen Sommer sein Geschäft mit Chips für die Festnetz-Kommunikation an den Finanzinvestor Golden Gate Capital verkauft.

Das Geschäft läuft dem Unternehmen zufolge derzeit so gut, dass Lantiq gar nicht so viel liefern kann, wie die Kunden bestellen. Für eine Emission gebe es aber noch keinen Zeitplan.

Das Münchener Unternehmen liefert Halbleiter rund um die Festnetz-Kommunikation. Abnehmer sind große Netzausrüster wie Alcatel-Lucent, Ericsson, Nokia Siemens Networks oder Huawei. Die Chips werden aber auch in Geräte eingebaut, wie sie Privatleute fürs WLan zuhause einsetzen, etwa in die populäre Fritzbox von AVM. (dpa-AFX)

Procter & Gamble erhöht Quartalsdividende

Der amerikanischen Konsumgüterkonzern Procter & Gamble erhöht die Quartalsdividende deutlich. Die Ausschüttung steige um 9,5 Prozent auf 0,4818 Dollar je Anteilschein, teilte das Unternehmen am Montag in Cincinnati mit. (dpa-AFX)

General Motors zahlt Schulden schneller zurück

Der erst im vergangenen Jahr der Insolvenz entronnene Autohersteller General Motors will nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ vom Montag seine Schulden beim Steuerzahler schneller begleichen als geplant. Die verbliebenen 4,7 Milliarden Dollar sollen demnach noch vor der selbst gesetzten Frist im Juni an die Staatskasse zurückfließen.

Die Rückzahlung der Schulden beim Staat hat für Whitacre höchste Priorität. Er gilt als Voraussetzung dafür, dass GM wieder an die Börse gehen kann. Im Zuge der Insolvenz war das Unternehmen mehrheitlich an die Vereinigten Staaten gefallen (dpa-AFX)

Früherer Lehman-Chef Richard Fuld gibt sich ahnungslos über Bilanztricks

Der ehemalige Chef der untergegangenen amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers will von Bilanztricks in seinem Haus bis zuletzt nichts gewusst haben. „Ich habe überhaupt keine Erinnerung jedweder Art daran, in meiner Zeit als Lehman-Chef etwas über Repo-105-Transaktionen gehört zu haben“, heißt es in einer Stellungnahme von Richard Fuld. Ein 2200 Seiten starker Bericht eines Sonderermittlers, der Gegenteiliges nahelegt, verdrehe die Fakten.

Sonderermittler Anton Valukas hatte die letzten Monate im Leben von Lehman Brothers akribisch nachgezeichnet. Bei seinen Recherchen war er auf einen Bilanztrick namens „Repo 105“ gestoßen. Mit diesem schönte die Investmentbank kurz vor ihrer Pleite im September 2008 ihre Bücher. (dpa)



Wirtschaftsnachrichten

EZB sieht große Risiken für Bankensystem

Das Bankensystem der Eurozone ist trotz der im Jahr 2009 erzielten Gewinne nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) großen Risiken ausgesetzt. Steigende Kreditausfälle dürften die Bankgewinne für geraume Zeit belasten, schreibt die EZB in ihrem am Montag veröffentlichten Jahresbericht. Zudem dürften die Zinseinnahmen der Banken bei einer flacheren Zinsstrukturkurve fallen.

Die Notenbank stellt die Nachhaltigkeit der jüngsten Erholung der Bankenprofitabilität in Frage. Das sehr günstige Umfeld für Investmentbanken werde nicht fortbestehen, falls sich die Finanzmärkte wieder normalisierten. Weitere Belastungen dürften durch Rückführung der Regierungshilfen entstehen.

Sollten die Stützungsmaßnahmen zu früh zurückgeführt werden, könnten einige Banken verwundbar für externe Schocks werden, schreibt die EZB. Andererseits sieht die EZB eine Gefahr für den Wettbewerb, falls die Unterstützung zu lange in Kraft bleiben sollte. Zudem könnten Banken ermutigt werden, erneut zu riskante Geschäfte einzugehen. (dpa-AFX)

Obama drückt bei Finanzmarktreform aufs Tempo

Nach dem Betrugsfall bei der Großbank Goldman Sachs macht Präsident Obama Druck bei der Reform der Finanzmärkte. Obama werde am Donnerstag in New York eine Rede über das Gesetzesvorhaben zu halten, sagte Robert Gibbs, Sprecher des Präsidialamtes, am Montag. Er werde die Amerikaner daran erinnern, was auf dem Spiel stehe, wenn es nicht zu einer starken Wall-Street-Reform komme. Der Präsident werde den Senat zu schnellem Handeln aufrufen. Der Vorsitzende des Bankenausschusses in der Kammer, Christopher Dodd, kündigte an, der Senat könne am Mittwoch mit der Debatte über die Finanzreform beginnen.

Dodd will seinen Entwurf noch diese Woche an das Gesamtgremium überweisen. Er habe am Wochenende mit dem zuständigen Ausschuss darüber beraten, wie eine Einigung über die Regulierung des 450 Milliarden Dollar schweren Derivate-Handels aussehen
könnte, sagte der einflussreiche Demokrat weiter. Sein Vorschlag für die künftige Kontrolle der Finanzmärkte hätte nach seinen Worten die die Goldman-Affäre verhindert.

Nach der Gesundheitsreform ist die Finanzmarktreform Obamas wichtigstes innenpolitisches Vorhaben. Sie soll Verwerfungen an den Finanzmärkten wie nach dem Kollaps der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers 2007 künftig verhindern. Die Reform sieht auch vor, komplexe Finanzprodukte wie verbriefte Hypothekenkredite (CDO) stärker zu regulieren. Diese sollen dann über Börsen, andere elektronische Plattformen oder zumindest Abwicklungshäuser ablaufen. (Reuters)

Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Dow Jones.

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