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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Medienschau Amerikaner sollen nie wieder Geiseln der Banken werden

 ·  Google wächst Börsianern nicht schnell genug, Sony Ericsson fährt weiteren Verlust ein, American Express: Gewinnsprung wegen Basiseffekt, AMD rechnet mit Umsatzrückgang, EADS will ein Sechstel der A400M-Mehrkosten tragen - La Tribune, Toyota ruft 2,3 Millionen Fahrzeuge zurück, Continental und Southwest übertreffen Erwartungen, Kreise - Rusal nimmt bei Börsengang 2,24 Milliarden Dollar ein, Air France-KLM will Kosten senken - Les Echos, HSH-Trusts von JC Flowers insolvent, Book-to-Bill-Ratio sinkt, BoE/Tucker: „Schattenbanken“ sollten Bankregeln unterliegen, Weltbank erlässt Haiti für fünf Jahre Schuldendienst

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Unternehmen

Google wächst Börsianern nicht schnell genug

Google ist trotz eines kräftigen Gewinnanstiegs hinter den Hoffnungen der Börsianer an der Wall Street zurückgeblieben. Der umstrittene Internetgigant verdiente zwar im vergangenen Vierteljahr in gewohnter Manier unerwartet viel. Einige Branchenexperten zeigten sich jedoch unzufrieden mit dem Tempo des Umsatzwachstums und bemängelten zudem Anzeichen für eine Steigerung der Ausgaben. Die Aktie fiel deshalb am Donnerstag nachbörslich um vier Prozent. Unterm Strich verdiente der Suchmaschinenbetreiber 1,97 Milliarden Dollar nach 382,4 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, als Investitionen bei AOL und Clearwire den Gewinn schmälerten. Ohne Sonderposten betrug der Gewinn je Aktie 6,79 Dollar. Analysten waren hier im Schnitt von 6,48 Dollar ausgegangen. Der Umsatz stieg um 17 Prozent auf 6,67 Milliarden Dollar. „Die Erwartungen erhöhten sich vor der Bekanntgabe der Ergebnisse“, erklärte Analyst Martin Pyykkonen von Janco Partners die Börsenreaktion. „Sie haben fundamental gute Zahlen geliefert, aber auch nichts Überwältigendes.“ Auf den Google-Aktien lastete in den vergangenen Tagen auch der Ärger in China, wo das Unternehmen nach einem Hacker-Angriff möglicherweise seine Tätigkeit einstellen will. Konzernchef Eric Schmidt erklärte hierzu lediglich, Google werde voraussichtlich ziemlich bald Änderungen vornehmen. Er äußerte sich dennoch sehr zuversichtlich zur Geschäftsentwicklung im neuen Jahr: „Wir sehen das Internet zu Jahresanfang äußerst optimistisch und werden weiter sehr viel Geld in technologische Innovationen investieren.“ Davon würden nicht nur die Google-Nutzer und -Kunden profitieren, sondern das Internet insgesamt. Google peile weiterhin etwa eine Übernahme pro Monat an. Das schnellste Umsatzwachstum verspricht sich Schmidt jedoch von mobilen Internetanwendungen. (Reuters)

Sony Ericsson fährt weiteren Verlust ein

Der Handyhersteller Sony Ericsson leidet nach wie vor unter der Flaute am Handymarkt. Das Gemeinschaftsunternehmen von LM Ericsson und Sony verkaufte im Schlussquartal mit 14,6 Millionen rund 40 Prozent weniger Handys als im Vorjahr. Der Umsatz brach in der gleichen Größenordnung auf 1,75 Milliarden Euro ein, wie Sony Ericsson am Freitag in Stockholm mitteilte. Unterm Strich erlitt das Unternehmen einen Verlust von 167 Millionen Euro. Der laufende Umbau des Unternehmens kostete Sony Ericsson allein 150 Millionen Euro. Den durchschnittlichen Verkaufspreis für seine Handys konnte Sony Ericsson mit 120 Euro allerdings dank seiner neuen Smartphones gegenüber dem Vorjahr stabil halten. Für das laufende Jahr hofft der Sony Ericsson auf ein leichtes Wachstum am Handymarkt. 2009 waren die Handyverkäufe aller Hersteller weltweit nach Einschätzung des Unternehmens um etwa acht Prozent geschrumpft. (dpa-AFX)

American Express: Gewinnsprung wegen Basiseffekt

Der größte amerikanische Kreditkartenanbieter American Express hat dank des verstärkten Einsatzes seiner Karten und geringerer Kreditausfälle zum Jahresschluss deutlich mehr verdient. Der Überschuss habe sich im vierten Quartal auf 716 Millionen Dollar nach 240 Millionen Dollar im Vorjahresquartal belaufen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach amerikanische Börsenschluss mit. Hohe Kreditkartenausfälle in der Wirtschaftskrise hatten American Express in den vergangenen beiden Jahren stark belastet. Zuletzt hatte das Kreditkartengeschäft aber wieder angezogen. American Express konzentriert sich nun verstärkt auf Karten, die monatlich ausgeglichen werden müssen. Die Aktien fielen nachbörslich 1,7 Prozent, nachdem sie zuvor in einem generell schwächeren Markt zwei Prozent im Minus notiert hatten. (Reuters)

AMD rechnet mit Umsatzrückgang

Der amerikanische Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat im vierten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn stieg auf 1,2 Milliarden Dollar nach einem Verlust von 418 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie der Branchenzweite hinter Intel am Donnerstag nach amerikanische Börsenschluss mitteilte. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von einer Zahlung des Rivalen im Zuge eines Kartellstreits. Der Umsatz stieg auf 1,65 Milliarden Dollar. Analysten waren im Schnitt von 1,49 Milliarden Dollar ausgegangen. Für das erste Quartal 2010 rechnet das Unternehmen jedoch mit einen Umsatzrückgang. Die AMD-Aktie gab nachbörslich um 2,7 Prozent nach. (Reuters)

Continental und Southwest übertreffen Erwartungen

Steigende Passagierzahlen und höhere Ticketpreise haben den amerikanische Fluggesellschaften Continental Airlines und Southwest Airlines überraschend hohe Gewinne beschert. Im vierten Quartal erzielte Continental einen Nettogewinn von 85 Millionen Dollar nach einem Verlust von 269 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Auch ohne Sonderposten schrieb die weltweite Nummer Fünf der Branche schwarze Zahlen. Analysten hatten dagegen mit einem Verlust gerechnet. Continental erwartet im Januar jedoch einen Rückgang bei den verkauften Passagiermeilen, was Analysten und Anleger überraschte. Die Aktie gab in einem insgesamt schwachen New Yorker Markt am Donnerstag um 1,8 Prozent nach. Der führende amerikanische Billigflieger Southwest verbuchte einen Nettogewinn von 116 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von 56 Millionen Dollar im Jahr zuvor. Ohne Sonderposten belief sich der Gewinn auf zehn Cent je Aktie. Analysten waren hier von sieben Cent ausgegangen. Bei den verkauften Passagiermeilen erwartet die Gesellschaft im ersten Quartal einen Anstieg. Southwest-Aktien gewannen 1,7 Prozent. (Reuters)

EADS will ein Sechstel der A400M-Mehrkosten tragen - La Tribune

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern European Aeronautic Defence & Space Co (EADS) will einem Zeitungsbericht zufolge weniger als ein Sechstel der zusätzlichen Kosten für den A400M Militärtransporter übernehmen. EADS wolle von den Mehrkosten von 5,2 Milliarden Euro lediglich 800 Millionen Euro selber tragen, berichtet die französische Zeitung „La Tribune“ in ihrer Freitagausgabe ohne Quellen zu nennen. Im Gegenzug versuche EADS die sieben Bestellerländer zu einer stärkeren finanziellen Beteiligung zu bewegen, schreibt die Zeitung weiter. Der Preis pro Maschine würde auf 140 Millionen Euro steigen. Die vorherige Preisspanne habe zwischen 105 Millionen Euro und 110 Millionen Euro gelegen, berichtet „La Tribune“ ferner. Die Gespräche zwischen den beteiligten Parteien werden am heutigen Freitag fortgesetzt. EADS hat als Termin für einen Kompromiss den 31. Januar festgelegt. (Dow Jones Newswires)

Kreise - Rusal nimmt bei Börsengang 2,24 Milliarden Dollar ein

Der weltgrößte Aluminiumkonzern Rusal hat nach Angaben aus Kreisen bei seinem Börsengang in Hongkong und Paris 2,24 Milliarden Dollar eingenommen. Wie zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag sagten, legte das Unternehmen den Ausgabepreis der Aktien in der Mitte der angepeilten Spanne fest. Rusal habe 1,61 Milliarden neue Aktien zu je 10,80 Hongkong-Dollar verkauft, hieß es. Zuvor hatte das Unternehmen eine Spanne von 9,10 bis 12,50 Hongkong-Dollar genannt. Mehr als 300 institutionelle Investoren hätten bei dem IPO zugegriffen, hieß es. Erster Handelstag für die Papiere des von dem russischen Milliardär Oleg Deripaska kontrollierten Unternehmens soll der 27. Januar sein. (Reuters)

Air France-KLM will Kosten auf Kurz- und Mittelstrecken senken - Les Echos

Die französische Fluggesellschaft Air France-KLM will einem Zeitungsbericht zufolge die Kosten auf ihren Kurz- und Mittelstreckenflügen senken. Geplant sei eine Kostensenkung um 20 Prozent, berichtet die französische Zeitung „Les Echos“ in ihrer Freitagausgabe und beruft sich dabei auf einen Bericht eines Consultingunternehmens. Die Airline wolle dadurch den Rückgang beim Verkehrsaufkommen auffangen, berichtet die Zeitung weiter. Zu den Maßnahmen gehörten auch eine Senkung der Personalkosten. Die Fluggesellschaft wolle gegenüber den Wettbewerbern, die einen Kostenvorteil gegenüber Air France-KLM hätten, aufholen, berichtet „Les Echos“. (Dow Jones Newswires)

Toyota ruft 2,3 Millionen Fahrzeuge wegen klemmender Gaspedale zurück

Der japanische Automobilhersteller Toyota muss in den Vereinigten Staaten erneut Fahrzeuge zurückrufen. Wegen klemmender Gaspedale müssten 2,3 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten, teilte die Toyota Motor Co am Donnerstag mit. Der Rückruf stehe aber nicht mit einem Rückruf in Zusammenhang, der im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus in den Vereinigten Staaten betraf. Seinerzeit hieß es, das Gaspedal könne an den Fußmatten hängen bleiben. Bei dem neuen Rückruf solle ein Problem mit dem Gaspedal-Mechanismus behoben werden. Es gebe Hinweise, dass in seltenen Fällen das Gaspedal gedrückt bleibe oder. nur langsam in die Ausgangsposition zurückkehre, teilte Toyota mit. Von dem neuen Rückruf sind 1,7 Millionen Fahrzeuge betroffen, die auch schon von dem früheren Rückruf betroffen waren. Der am Donnerstag veröffentlichte Rückruf betrifft die 2009er- und 2010er-Modelle des RAV4, Corolla und Matrix. Zudem sind die 2005er- bis 2010er-Modelle des Avalon, die 2007er- bis 2010-er Modelle des Camry und Tundra, das 2010er-Modell des Highlander sowie die 2008er- bis 2010er-Modelle des Sequoia betroffen. (Dow Jones Newswires)

HSH-Trusts von JC Flowers melden Insolvenz an

Die von dem Finanzinvestor JC Flowers für die Beteiligung an der HSH Nordbank gegründeten Trusts haben Insolvenz angemeldet. Die neun Gesellschaften haben Gerichtsunterlagen vom Donnerstag zufolge ausstehende Schulden von 383 Millionen Euro. Der Finanzchef von JC Flowers, Daniel Katsikas, erklärte, die Insolvenz werde den Trusts Luft verschaffen, um eine Umschuldung auszuhandeln. Gleichzeitig soll so die Zwangsversteigerung der HSH-Aktienpakete verhindert werden. Die neun Gesellschaften waren den Gerichtsunterlagen zufolge 2006 gegründet worden, um für 1,25 Milliarden Euro 26 Prozent an der HSH Nordbank zu erwerben. (Reuters)


Wirtschaft

Obama will Größe und Aktivitäten von Großbanken begrenzen

Die amerikanische Regierung weist die Großbanken des Landes weiter in die Schranken. Die Institute sollen sich künftig entscheiden müssen: klassische Bankgeschäfte (Commercial Banking) oder Eigenhandel. Das Finanzsystem sei inzwischen zwar deutlich stärker als vor einem Jahr, sagte amerikanische Präsident Barack Obama. Es arbeite aber noch immer in der Art und Weise, die nahezu zum Kollaps geführt habe, kritisiert der Präsident die Branche. Das unverantwortliche Verhalten der Banken mache Reformen erforderlich, sagte Obama am Donnerstag bei der Vorstellung seiner Pläne. Der Präsident verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass es Banken gebe, die Rekordgewinne erzielten, sich aber gleichzeitig außer Stande sähen, kleinen Unternehmen Geld zu leihen. Zudem sähen sie sich nicht in der Lage, die Zinsen für Kreditkartenzahlungen gering zu halten und die Steuerzahler für ihre Rettung zu entschädigen. Der vom ehemaligen Fed-Chairman Paul Volcker unterstützte Plan des Weißen Hauses sieht zudem vor, dass Geschäftsbanken und Institutionen, die Banken besitzen, weder Hedgefonds noch Beteiligungsgesellschaften besitzen und auch nicht in solche investieren dürfen. Zudem soll der Eigenhandel begrenzt werden. Schranken werden Finanzgesellschaften auch hinsichtlich ihrer Größe auferlegt. Bisher gelten 10 Prozent der versicherten Einlagen als Limit für den Marktanteil einer Bank. Nun sollen auch nicht versicherte Einlagen und andere Assets in diese Berechnung einbezogen werden.

Nie wieder soll ein amerikanischer Bürger als Geisel von einer Bank gehalten werden, die „too big to fail“ sei, sagte Obama. Die Vorschläge sind ein weiterer Vorstoß der Regierung um zu verhindern, dass Banken angesichts ihrer Größe zu einem Risiko für die Volkswirtschaft werden. Vor kurzem hatte Obama bereits Pläne für eine Sondersteuer für amerikanische Banken vorgestellt. Obama muss mit einem starken Widerstand im Kongress und von Lobbyistenverbänden gegen seine Pläne rechnen. Der Präsident zeigte sich aber bereit für eine Kraftprobe: „Wenn diese Leute einen Kampf wollen, dann können sie ihn mit mir haben.“ Ohne Zustimmung des Kongresses können seine Pläne nicht umgesetzt werden. Die amerikanische Börse reagierte mit einem Kursrutsch auf die Pläne Obamas. Während Obamas Rede verlor der Leitindex DJIA 219 Punkte, später verringerte er das Minus auf 189 Punkte entsprechend 1,8 Prozent. Stärkste Verlierer waren J.P. Morgan und Bank of America mit einem Kurseinbruch um jeweils 5,2 Prozent. Morgan Stanley verloren 4,7 Prozent, Goldman Sachs 4,3 Prozent und Citigroup 4,1 Prozent. Es sind jene Banken, die am stärksten von dem Vorstoß Obamas getroffen würden. Die Institute haben zuletzt vor allem dank guter Ergebnisse im Investmentbanking wieder Gewinne geschrieben oder zumindest die Verluste eingegrenzt. Investoren hätten die falschen Erwartungen gehabt und trennten sich nun von Bankwerten, sagte Joseph Battipaglia, Chief Market Strategist bei Stifel Nicolaus, mit Blick auf die Kursverluste. Sie hätten damit gerechnet, dass die Regierung die Banken retten würde und dann alles beim Alten belassen würde. Nun aber zeige sich die Entschlossenheit der Regierung, die Banken nach der Finanzmarktkrise zu regulieren. (Dow Jones Newswires)

US/Book-to-Bill-Ratio für Chipausrüster sinkt auf 1,03

Die vorläufige Book-to-Bill-Ratio für die Ausrüster der Halbleiterindustrie in Nordamerika ist im Dezember auf 1,03 (Vormonat: 1,06) gesunken. Wie der Branchenverband Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI) am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, lag der Auftragseingang im Dreimonatsdurchschnitt bei 863,3 (791,8) Millionen Dollar. Der entsprechende Umsatz betrug 842,2 (744,2) Millionen Dollar. Ein Book-to-Bill-Ratio von 1,03 bedeutet, dass für je 100 Dollar Umsatz neue Aufträge in Höhe von 103 Dollar eingegangen sind. Auf Jahressicht liegen die Ordereingänge damit um 49,1 Prozent und der Umsatz um 25,3 Prozent höher. „Auftragseingang und Umsatz der Halbleiterindustrie haben im Dezember ihr stetiges Wachstum fortgesetzt“, erklärte der Präsident und CEO des Verbands, Stanley Myers. „Die Book-to-Bill-Ratio ist nun den sechsten Monat in Folge über der Paritätsmarke.“ (Dow Jones Newswires)

BoE/Tucker: „Schattenbanken“ sollten Bankregeln unterliegen

Der stellvertretende Gouverneur der Bank of England (BoE), Paul Tucker, will „Schattenbankinstitute“ stärker den für die Banken des Landes geltenden Regeln unterwerfen. Wo „Schattenbankinstitute“ als Banken tätig seien, sollten sie in regulatorischer Hinsicht auch als Banken eingestuft werden, sagte Tucker, der in der BoE für Finanzstabilität zuständig ist, am Donnerstagabend. Die Risikopositionen, die solche Institute aufbauten, hätten Bedeutung für das gesamte Finanzsystem, führte Tucker aus und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Transparenz an den Finanzmärkten. (Dow Jones Newswires)

Weltbank erlässt Haiti für fünf Jahre Schuldendienst

Die Weltbank wird Haiti angesichts der Erdbeben-Katastrophe für fünf Jahre den Schuldendienst erlassen. Außerdem sucht die Organisation nach Angaben vom Donnerstag nach Möglichkeiten, ganz auf die Rückzahlung der gegenwärtigen Schulden Haitis von 38 Millionen Dollar verzichten zu können. Der Internationale Währungsfonds (IWF) kündigte unterdessen an, für einen geplanten Kredit in Höhe von 100 Millionen Dollar für den Wiederaufbau zumindest bis Ende kommenden Jahres keine Zinsen zu verlangen. (Reuters)

Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Dow Jones.

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