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Leitzinsen Billiges Geld überall auf der Welt

 ·  Fast überall auf der Welt reagieren Notenbanken auf die Schuldenkrisen und die sich eintrübende Konjunktur - nicht nur in Europa. Doch Hypothekenkredite werden davon nicht noch billiger.

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Hans Meier

Mit anderen Worten, die nächste Blase wird schon aufgepumpt...

Und schon rollt der nächste Schneball auf uns zu. Und hinterher wird es auch wieder heißen, "die Politik" sei schuld gewesen.

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Max Clemenson

Staatsfinanzierung entmachtet Geldwertpolitik

Sowohl die FED, BOE, SNB als auch die EZB haben sich durch den Kauf von von Staatsanleihen Risiken auf ihren Bilanzen, welche zukünftige Zinserhöhungen erschweren, da dadurch Wertverluste bei den Zentralbanken entstehen. Alle grossen Zentralbanken enteignen ihre Bevölkerung mit negativ Zinsen zum Wohl der Banken, welche an einer steilen Zinskurver prächtig verdienen.

Medien, Politik, Zentralbanken ... wer vertritt eigentlich noch die Interessen des Volkes?

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Peter Pen

Enteignung der Sparer

Fed und BoE nutzen schon seit Jahren Niedrigstzinsen und massives Gelddrucken um die "Konjuktur anzukurbeln" (wenn ich diese üble, abgegriffene Metapher schon höre ...). Mit welchem Erfolg? Gar keinem.

Es geht in Wahrheit nicht um die sog. Konjuktur, sondern es geht darum, erstens durch reale Negativzinsen von Sparern auf Schuldner umzuverteilen, also von denjenigen, die sich verantwortungsvoll verhalten auf diejenigen, die sich oft genug in völliger Irrationalität überschuldet haben, im - leider gerechtfertigten - Vertrauen darauf, dass es zum Schluss schon irgendeinen "bail-out" gibt. Das schließt wie wir nun wissen auch ganze Staaten mit ein.

Zweitens geht es darum über aus dünner Luft erzeugten Geldmassen wieder neue Blasen zu bilden, zum Beispiel am selten dämlichen amerikanischen Häusermarkt. Denn nach Meinung der "Experten" sind Blasen der Normalfall, Rezessionen (die früher mal als normale Bereinigung gesehen wurden) aber praktisch verfassungsmäßig verboten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.12.2011 23:19 Uhr
Herbert Schliffka

Der heutige Geld-Anarchismus führt erstens zu einem krebsartigen Wuchern des Geldes,

so dass wenige über große Summen verfügen können. Die Folge dieser Anhäufung ist ein Geldstau. Wie bei einem Herzinfarkt der biologische Organismus mit Blut unterversorgt wird, so behindert er den geordneten Geldfluss so stark, das immer mehr Menschen mit Geld unterversorgt werden. Sie müssen sich deshalb verschulden. Tendenziell herrscht Deflation an den Konsummärkten und Inflation (sogenannte „Blasenbildung“) an den sogenannten „Kapitalmärkten“.
Ursache der Finaz- und Schuldenkrise sind unzureichende Begriffe und Machtverhältnisse.
Grundübel ist, dass zwischen Krediten als Unternehmenskapital und Kredite für den Konsum, die die mangelnden, sozial ungerecht verteilten Einkommen, ergänzen sollen, nicht unterschieden wird. Das ist ein wesentlicher Grund dafür, dass die großen Gewinn- und Einkommensunterschiede als notwendig angesehen und akzeptiert werden. Sie führen seit Jahrzehnte zu Geldanhäufungen einerseits und Geldmangel bei vielen. Deshalb ist die Leitzinssenkung notwendig.

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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