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FAZ Plus Artikel Geburtenrückgang : Lebensversicherern sterben die Kunden weg

Geburtenrückgang: Den Lebensversicherungen gehen auf natürliche Weise die Kunden aus. Bild: dpa

Laut einer KPMG-Studie befinden sich Lebensversicherer in einer Krise. Denn durch den Geburtenrückgang könnte die Branche ein Drittel ihrer Einnahmen verlieren.

          Auf die deutschen Lebensversicherer könnten herbe Einnahmeverluste zukommen. Der Grund sei die rückläufige Geburtenentwicklung, geht aus einer Studie der Unternehmensberatung KPMG hervor. Setze man das demographische Szenario des Statistischen Bundesamts voraus und schreibe die derzeitige Verbreitung der Policen fort, verlören die Anbieter in den kommenden vier Jahrzehnten fast ein Drittel ihrer Einnahmen. „Mehr Versicherte gehen in Rente, die Zielgruppe wird schrumpfen“, sagte Studienautor Wadim Doulger, Senior Manager von KPMG. Damit sei das derzeitige Beitragseinnahmenniveau von 90 Milliarden Euro wohl der Höhepunkt der Historie.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Lebensversicherer haben in den vergangenen Jahren vor allem wegen des niedrigen Zinses ihr Geschäftsmodell angepasst. Sie haben ihre Garantien zurückgefahren und so Kapitalmarktrisiken reduziert. Zudem versuchen sie, mehr Kunden vom Kauf biometrischer Produkte zu überzeugen – also solcher, die gegen Lebensrisiken absichern (Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen). Sollten aber bis zum Jahr 2030 die Beitragsrückgänge in der Altersvorsorge von 6 Milliarden Euro durch diese ausgeglichen werden, müssten Versicherer in diesem Feld Beitragseinnahmen von 13,4 Milliarden Euro im Jahr erzielen. Obwohl bislang nur 39 Prozent der Erwerbstätigen einen (oft rudimentären) Schutz zur Berufsabsicherung haben, erscheint das unrealistisch. „Selbst wenn das Wachstum fortgeschrieben wird, wird das nicht den Verlust in der Altersvorsorge mindern“, sagte Doulger.

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