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Veröffentlicht: 10.04.2017, 17:20 Uhr

Kommentar Wirrwarr aus Kalkül

Banken und ihre Aufseher versuchen uns einzureden, es könne keine kostenlosen Konten mehr geben. Von wegen!

von
© dpa Einige Banken verlangen mittlerweile sogar Geld fürs Geldabheben.

Die Agitation der Banken und ihrer Aufseher trägt Früchte. Ein kostenloses Konto erwarten inzwischen nur noch wenige Kunden. Dass es Anbieter wie die ING Diba, DKB oder Santander gibt, die wegen ihrer geringen Kosten ihren Kunden wichtige Dienstleistungen weiterhin kostenlos anbieten, verdient aber der Erwähnung.

Markus Frühauf Folgen:

Einige Sparkassen leisten sich lieber üppige Vorstandsgehälter und kassieren ihre Kunden beim Abheben am eigenen Geldautomaten ab. Genauso ärgerlich sind die oft unübersichtlichen Gebührenmodelle. Einmal bleiben nur wenige Abhebungen am Automaten kostenfrei, ein anderes Mal gehen Online-Überweisungen ins Geld.

Auch hier sollten deutsche Institute in das Ausland blicken, wo Banken sich bemühen, ihren Kunden einfache und zeitsparende Bankgeschäfte zu ermöglichen. Dazu passt eine günstige Monatsgebühr für ein abgespecktes Angebot, zu dem Online-Überweisungen und Abhebungen am Automaten gehören.

Doch einige Banken und Sparkassen wollen mit einem Gebührendschungel den Vergleich mit Wettbewerbern erschweren. Das Wirrwarr aus Kalkül können die Kunden bestrafen, wenn sie das Institut wechseln.

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