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Kommentar Bericht mit Sprengstoff

17.11.2009 ·  Der Bericht des staatlichen Generalinspektors für das amerikanische Bankenrettungsprogramm liefert den Anhängern von Verschwörungstheorien um Goldman Sachs neue Argumente. Doch so banal dürfte es nicht sein.

Von Norbert Kuls
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Der Bericht des staatlichen Generalinspektors für das amerikanische Bankenrettungsprogramm birgt politischen Sprengstoff. Es dürfte den Anhängern von Verschwörungstheorien um Goldman Sachs und deren vermeintlich krakenartigen Einfluss auf die amerikanische Finanzpolitik neue Argumente liefern. Denn es wird deutlich, dass der heutige Finanzminister Geithner gemeinsam mit seinem Vorgänger Henry Paulson, dem früheren Goldman-Vorstandschef, keine sonderlich harte Linie gegen die wichtigste Bank der Wall Street verfolgte. Ob es allerdings wirklich so banal ist, dass Finanzminister und Notenbank die Reaktion auf die Finanzkrise daran ausrichteten, vor allen Dingen Goldman nicht zu gefährden, ist fraglich. Denn nicht nur Goldman, sondern auch europäische Kreditinstitute wie die Deutsche Bank haben von der Rettung des großen Versicherers profitiert. Es wird im Bericht deutlich, dass die Banken auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor allem ihre eigenen Interessen verfolgten. Unter dem Druck, zu schnellen Ergebnissen kommen zu müssen, gab die amerikanische Regierung in einigen Punkten sicherlich vorschnell nach. Damals war vor allem schnelles Handeln gefragt - und im Fall von AIG war das auch gut.

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