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Kapitalmärkte Portugal zahlt weniger als Spanien

 ·  Die Renditen spanischer Staatspapiere sind zum Wochenende stark gestiegen. Trotz Hilfsprogrammen konnte das Land bei den Investoren nicht punkten. Portugal erwägt unterdessen die Ausgabe von Anleihen.

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 23.07.2012 07:47 Uhr

Monti bleibt seiner

Linie als Techniker treu:
Nur er hat Recht! Falls sich herausstellt, dass er mit seinen Aussagen unrecht hatte, erklärt er umgehend, dass er Recht habe, die Umstände aktuell eben dagegen arbeiten.
In Italien hat man bereits erkannt, dass er keine Strategie hat und nur seine Taschen voll stopft (Euro 1.500.000 in 2011 versteuert).
Ihn hält nur die Tatsache im Amt, dass es keinen geeigneten Nachfolger gibt (in keiner Partei!)

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Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 22.07.2012 22:06 Uhr

Spanien kann es wohl nicht schaffen

" ...drückt sich in dieser Entwicklung das rapide nachlassende Vertrauen der Marktteilnehmer in die spanische Regierung aus."
Meine Beurteilung ist:
Spanien hat Förder/Strukturmittel sinnlos verpulvert. Eine Industrialisierung hat nicht stattgefunden und das Land hat neben Landwirtschaft und Tourismus keine anderen Standbeine.
Der geplatzte Bauboom war durch unfassbare Steuervergünstigungen auf Pump befeuert und schuf 20% der Bruttosozialproduktes.
Zapateros falsche Immigrationspolitik zwischen 2007 und 2011 bescherte dem Land mit Familiennachzug und Geburten 2 Millionen neue Bürgen. Davon arbeiten 300.000. Beim Rest der Bevölkerung liegt die Arbeitslosigkeit bei über 23%. In der Gruppe bis 30 Jahre bei fast 50%.
Der Markt spiegelt nicht das Vertrauen in die Regierung wider. Rajoy hat in 3 Monaten mehr Reformen umgesetzt, als Griechenland in 3 Jahren.
Der Markt spiegelt die Zweifel wider, ob Spanien es trotz aller Anstrengungen unter diesen Rahmenbedingungen schaffen kann.

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Jahrgang 1960, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

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