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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

JP Morgan Museumschefin überwacht bei JPM Bankrisiken

 ·  Nach der gewagten Anlagestrategie wird nun die Qualifikation der Risikoaufseher von JP Morgan in Frage gestellt. Keiner im Gremium ist vertraut mit der Finanzindustrie.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Thomas Böhm

Im Spielkasino ist keine Qualifikation erforderlich

Habt Ihr noch nicht kapiert, daß Investmentbanking reines Zocken ist? Da werden "plötzlich" zwei oder 5 Mrd. € von einem 28-jährigen Bubi verspielt und keiner will es gemerkt haben.
Was sich an unseren Finanzmärkten abspielt ist doch reinstes Lotteriespiel und hat mit seriösem Finanzmarktgeschäft doch schon lange nichts mehr zu tun.
Der Staat rettet doch die Großen also können sie weiterzocken und die hohen Boni einstecken und die Verluste sozialisieren.
Die Ocupy/Wall-Strett- Veranstaltungen un die Demos in Frankfurt werden als lächerliches Theater abqualifiziert, dabei wird dort die Wahrheit gesprochen. Die Verursacher der Krise sollen auf ihren Verlusten sitzenbleiben!

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Joachim Schroeder

Unbefangenheit!

So haben die Prüfenden sicherlich den unschlagbaren Vorteil völlig un-
befangen und bar jeder banktechnischen Vorstellung an die Sache heran-
zugehen, womit sie sicherlich die Eigenschaften des Führungsmanage-
ments von JP Morgan teilen, wie man an den Verlustgeschäften sehen
kann.

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Ulrich Hinderer

Qualifizierte Leute wären von Nachteil.

Die würden am Ende noch bemerken, was gespielt ist, bevor die Zweitfinca auf Barbados zusammengeklaut ist. Am Besten ist jemand, den man für Dumm verkaufen kann, während man den Laden leerräumt. Zumindest, wenn Ganoven am Werk sind. Arbeitsscheues Gesindel eben...

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 26.05.2012 00:55 Uhr

Meine Güte!

Das ist ja kaum zu glauben! Eine derartige Zusammensetzung von cronys, buddies, Weggefährten, Society Größen und AR-alimentierungsabhängige Dilettanten bei der großen J.P. Morgan?! Bei der IKB und dem Rest der deutschen Stümper, Kumpel und Provinz-Hausbäcker Bankenlandschaft ok, geschenkt, kennen wir ja. Aber bei J.P. Morgan?! Unglaublich!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.05.2012 10:43 Uhr
Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 26.05.2012 10:43 Uhr

Das ist offenbar "nur" wie überall:

aber richtet in den Kreisen solcher "Leistungsträger" leicht weit mehr Schaden an.

Also: wer heute unseren Kapitalismus schwarzmalt, wird morgen von der Wirklichkeit weit übertroffen.

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Frieder Sudermas
Frieder Sudermas (Frisu) - 25.05.2012 23:45 Uhr

Hinweis

Professor Admati ist eine Frau. Außerdem sagt sie von sich selbst, von Banken wenig Ahnung zu haben (das gibt bei einem Standford-Panel zu; davon gibt es ein Video von bei Youtube). In der Tat bezieht sich die Forschung zum Thema Finanzen dann bei ihr auch eher auf einen volkswirtschaftlichen Kontext, denn um Bankenmanagement...

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Johannes Bruchhof

Vielen "Profis" haben wir in der jüngeren Vergangenheit ja so einiges zu verdanken

Vielleicht macht eine Museumsleiterin diesen Job ja besser als mancher Manager dem wir manche Kriese zu verdanken haben. Gerade Menschen mit Hang zur Geschichte sollten wissen wodurch so manches Problem in der Vergangenheit entstand. Eine Person die 100 % Ahnung hat wüsste auch wie man besser Zocken kann.

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Peter Kroll
Peter Kroll (pekrop09) - 25.05.2012 20:08 Uhr

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Übernehmen Sie, Mister Obama. Hier können Sie endlich beweisen, dass Sie das Zeug zu einem großen Präsidenten haben. Retten Sie die US-Finanzwelt vor der Verbrecher meute.

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