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FAZ.NET-Orakel : Ist Donald Trump in 100 Tagen noch Präsident?

  • Aktualisiert am

Unter höchstem Druck: Donald Trump, 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Bild: dpa

Eine Serie von politischen Tiefschlägen gefährdet die Präsidentschaft Trumps. Was glauben Sie: Muss er das Weiße Haus in den nächsten 100 Tagen verlassen? Machen Sie mit beim FAZ.NET-Orakel und gewinnen Sie Preise von mehr als 10.000 Euro!

          Für den amerikanischen Präsidenten wird die Luft dünner. Eine Serie von politischen Tiefschlägen lässt viele Beobachter zweifeln, ob und wie lange sich der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika noch im Amt halten kann.

          Schon seit Beginn seiner Präsidentschaft stottert der Regierungsapparat, wichtige Wahlkampfversprechen wie die Mauer zu Mexiko oder eine großangelegte Steuerreform scheinen unsicherer denn je. Einen triftigen Grund für ein Amtsenthebungsverfahren gab es bisher aber nicht. Das hat sich möglicherweise geändert: Seit Trump FBI-Direktor James Comey mit sofortiger Wirkung entlassen hat, fragt sich die ganze Welt nach dem Grund dafür. Trump verweist auf Comeys angeblich schlechte Leistung und dessen unrühmliches Verhalten während der Präsidentschaftswahl, doch das überzeugt viele nicht. Sie glauben, dass Trump durch die Entlassung Ermittlungen gegen sein Wahlkampfteam verhindern wollte.

          Haben Russland und Trump im Wahlkampf zusammengearbeitet?

          Doch der Schuss ging nach hinten los. Ohne Trump vorher zu informieren, setzte der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein einen unabhängigen Sonderermittler ein: Nun soll der frühere FBI-Direktor Rober Mueller prüfen, was an den Vorwürfen dran ist, Russland habe mit Trumps Wahlkampfteam zusammengearbeitet.

          Auch berichteten renommierte amerikanische Medien von einem Memo Comeys, wonach Trump ihn gebeten habe, Ermittlungen gegen seinen früheren Nationalen Sicherheitsberater Flynn einzustellen. Sollte dies zutreffen, hätte sich Trump der Behinderung der Justiz schuldig gemacht und damit selbst einen guten Grund für ein Amtsenthebungsverfahren geliefert.

          Allerdings gibt es für eine Amtsenthebung hohe Hürden. Um ein solches Verfahren einzuleiten, muss das Repräsentantenhaus dies mit einfacher Mehrheit beschließen. Der oberste Richter der Vereinigten Staaten leitet dann das Verfahren samt einer umfassenden Beweisaufnahme. Am Ende steht dann die Entscheidung: Stimmen zwei Drittel der Senatsmitglieder dafür, muss Trump das Weiße Haus wieder verlassen.

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          Quelle: schä.

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