ifo-Chef Fuest prognostiziert in der F.A.S. ein“schlimmes Jahr für Sparer“
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F.A.S. exklusiv : „2017 wird ein schlimmes Jahr für Sparer“

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ifo-Chef Fuest: „Frankfurt oder Paris werden nicht das neue London.“ Bild: dpa

Wie geht es mit den Zinsen weiter nächstes Jahr? Wer beerbt London als Finanzzentrum? Der Chef des ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts Clemens Fuest schaut für die F.A.S. in die Zukunft. Und hat schlechte Nachrichten.

          Der Präsident des ifo-Instituts erwartet ein schwieriges Jahr 2017 für Sparer. „Es könnte das allerschlechteste Jahr für Kleinsparer seit langem werden“, sagte Clemens Fuest der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Schuld daran sei die steigende Inflation, die in Deutschland auf 1,5 Prozent zulegen werde, während die Zinsen weit darunter blieben. „Das heißt, das Vermögen der Bürger wird so stark wie lange nicht mehr entwertet.“

          „Frankfurt oder Paris werden nicht das neue London“

          Fuest äußert sich auch zur Diskussion um Steuersenkungen in Deutschland. Er kritisierte die Äußerung von SPD-Chef Gabriel, dass das Geld für Investitionen benötigt werde. Für Steuersenkungen sei „genug Geld da. Man muss nur aufhören, es für Klientelpolitik aus dem Fenster zu werfen“. Als Beispiel dafür nannte er die Rente mit 63.

          Er kritisierte Finanzminister Wolfgang Schäuble. Angesichts der guten wirtschaftlichen Lage „müssten wir eigentlich höhere Überschüsse haben. Er hat keinen großen Beitrag zur Sanierung des Haushalts über Kürzung von Staatsausgaben geleistet.“ Seine Leistung bestünde aber darin, dass nicht noch mehr Geld ausgegeben worden sei.
           

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