30.07.2010 · Trotz weitgehend als gut interpretierter Unternehmensergebnisse schlossen die deutschen Aktien am Donnerstag im Minus. Zu stark ist der Druck eines sich beständig verschlechternden Umfelds. Das scheint sich am Freitag fortzusetzen.
Das Leben an der Börse könnte so einfach sein: man hielte den Blick stur auf den Boden der Unternehmensergebnisse gerichtet, schaute nicht nach links und rechts und verdiente dabei jede Menge Geld.
Zu dumm, dass dabei die wirtschaftlichen Fakten immer wieder querschießen. Schwächere Wirtschaftsdaten und Konjunkturprognosen in den Vereinigten Staaten, Depression der englischen Verbraucher, Deflation in Japan, Schuldenprobleme in der Eurozone und ein Bundeswirtschaftsminister, dessen anachronistisch überschwänglicher Optimismus aus seiner Jugendzeit zu stammen scheint. Schon der Donnerstag bewies: Unternehmensergebnisse allein machen keinen Sommer. Zumal das Papier (oder PDF), auf dem die Zahlen stehen, mitunter viel Geduld mit sich bringt.
| Name | Kurs | Prozent |
|---|---|---|
| DAX | 6.692,96 | −1,41% |
| FAZ-INDEX | 1.495,13 | −1,32% |
| TecDAX | 769,89 | −0,43% |
| MDAX | 10.249,10 | −1,04% |
| SDAX | 4.985,13 | −0,71% |
| REX | 421,06 | −0,02% |
| Eurostoxx 50 | 2.480,76 | −1,65% |
| F.A.Z. EURO INDEX | 80,01 | −1,60% |
| Dow Jones | 12.801,20 | −0,69% |
| Nasdaq 100 | 2.547,32 | −0,65% |
| S&P500 | 1.342,64 | −0,69% |
| Nikkei225 | 8.996,37 | +0,55% |
| EUR/USD | 1,3239 | +0,01% |
| Rohöl Brent Crude | 118,24 $ | +0,29% |
| Gold | 1.711,50 $ | −2,09% |
| Bund Future | 138,62 € | +1,01% |