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Samstag, 11. Februar 2012
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Blick auf den Finanzmarkt Der Wunsch als Vater der Analyse

06.09.2010 ·  Der amerikanische Arbeitsmarktbericht fiel nicht so schlimm aus wie befürchtet. Das sind natürlich Kaufgründe, war die Positionierung doch auf Katastrophe gepolt. Der Überschätzung der Entwicklung ist die Bewegung an der Börse zu verdanken.

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Der Enthusiasmus von Börsianern ist immer wieder bewundernswert wie beängstigend. Nachdem in den Vereinigten Staaten nicht so viele Menschen wie erwartet ihre Arbeit verloren haben und die Arbeitslosenquote nicht so stark stieg wie befürchtet, stürzen sich die Investoren auf Aktien als stünde der nächste Boom vor der Tür.

„Der Beschäftigungsbericht ist wirklich ein Meilenstein“, sagt da Charles Lieberman von Advisors Capital Management. „Wenn die Wirtschaft Arbeitsplätze schafft, ist die Prophezeiung eines Wirtschaftsabschwung nicht mehr zu halten.“ Arbeitsplätze schafft? Tatsächlich wurden 54.000 angebaut. Da war wohl der Wunsch Vater der Analyse.

Für den kurzfristig orientierten Investor ist das egal, die Kurse stiegen. Aber das nächste schlechte Konjunkturdatum wartet wahrscheinlich gerade um die Ecke. Also: Nichts übereilen, Einstiegsmöglichkeiten wird es demnächst wohl noch genug geben.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors wieder.

Quelle: mho
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10.02.2012 17:45 Uhr
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