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Vor dem G20-Gipfel in London Die Zeit für Reformen ist günstig

 ·  Kommende Woche beginnt der Weltfinanzgipfel in London. Die Finanzkrise setzt die Regierungen unter Druck, sich auf Reformen zu einigen. Schon jetzt steht fest: Banken haben an Einfluss auf die Politik verloren. FAZ.NET gibt einen Überblick über die wichtigsten Gipfel-Themen.

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Rüdiger Kalupner

Re Axel Berger - Geld oder Ausbeutung durch Rumpelstilzchen-Herrschaft?

Sehr geerhter Herr Berger, mit Ihrer Aussage "Es geht eben nur vordergründig ums Geld, im Kern um naturgesetzwidrige (künstliche) Markteingriffe aus eigennützigen Machtinteressen einer kleinen "Elite", die sich in jeden persönlichen Bereich hinein schädlich auswirken." stoßen Sie in die Ebene 'Rumpelstilzchen-Realität' unserer Wirtschaftssteuerungs- und Machtstruktur vor und stellen indirekt die Forderung nach einem nicht-'naturgesetzwidrigen' Steuerungssystem. Das ist aber genau jener evolutionslogisch erweiterte ORDOliberalismus, der die Interdependenz-der-Ordnungen von freiheitlicher Wirtschafts- und Gesellschafts-Ordnung mit der Ordnung des freiheitlich-KREATIVEN Fortschrittspfad zusammenführt und seinen bisherigen Erkenntnisstand um die höchste Ordnungsebene im SEIN erweitert. Er wäre in einem weiteren Schritt als KATHOLISCHER (= alles umfassend) ORDOliberalismus zu bezeichnen, wenn er zusätzlich die Ordnung der Beziehung 'Mensch - GEIST' umfasste, die nach meiner Erfahrung auf ERLEUCHTUNG organisiert ist. Mit dieser zweite Ergänzung hätten wir jener Anregung vom Ken Wilber ( in seinem Buch: Das Wahre, Schöne, Gute' mit der Aussage: Evolution ist GEIST in Aktion) entsprochen, der einen SPIRITUELLEN Liberalismus vor Augen hat.

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Rüdiger Kalupner

Zeit für den Sturz des Wachstumszwang-Regimes vom Typ Kapitalstockmaximierung

Solange die Interdependenz der Ordnung des industriellen Fortschrittsprozesses mit der KREATIVEN Ordnungsmacht im Evolutionsprozess übereinstimmt, solange bleiben alle Reformvorschläge der konfliktkämpferischen Odnungs- und Fortschrittslogik verhaftet. Keine der institutionellen Gutachter wagt den Übergang in die Evolutionsprozesswegeordnung-des-KREATIVEN anzusprechen. Wenn nicht Angela Merkel mit ihrem evolutionprozess-logisch erweiterten ORDOliberalismus, mit dem Schritt von der KAPITALSTOCKMAXIMIERENDEN (= sog. Soziale Marktwirtschaft) zur KREATIVEN Marktwirtschaft noch die rettende Wende anstößt, dann ist für alle Systemdenker klar: wir steuern nach der Wachstumsabsturz-Krise des Jahres 2009 auf den nächsten Mega-Crash zu, der dann ein Kulturcrash sein wird. Angela Merkel allein hat den (r)evolutonären Königsweg aus der Machtsystemgefängnis der Zukunft der Menschheit im Blick. Ihre Charta-für-nachhaltiges-Wirtschaften verschleiert, dass sie auf den Sturz des honeckerblinden Tyrannen-des-nachhaltigen-Kapitalstockwachstums hinaus will. Wenn 'nur gemeinsames Handeln einen zuverlässigen Rahmen für die Zukunft schafft', dann sollte die Evolutionsprozess-Macht in die Gruppe der gemeinsam Handelnden Akteuren hinzugenommen werden.

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Axel Berger
Axel Berger (Lotse3) - 28.03.2009 13:53 Uhr

Re an Herrn Wilhelm

Herr Wilhelm, Sie beschreiben doch nur einige der schlimmen Folgen (Wirkung) u. bestätigen damit, worum es ursächlich stets geht: Überall, wo seitens Zentralbanken u. Politik diletantisch in natürlichen Marktprozessen herumgepfuscht wird – und das geschieht seit Jahrzehnten! – werden alle "Marktteilnehmer" ständig zu falschen Entscheidungen veranlaßt. Es führt letztlich zu dramatischen Fehlentwicklungen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Genau darin liegt die eigentliche Tragödie! Es geht eben nur vordergründig ums Geld, im Kern um naturgesetzwidrige (künstliche) Markteingriffe aus eigennützigen Machtinteressen einer kleinen "Elite" , die sich in jeden persönlichen Bereich hinein schädlich auswirken. Das ist keine persönliche Meinung, sondern sind einfache, grundlegende ökonomische Wahrheiten, die wir alle noch jahrelang bitter werden ausbaden müssen.

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Ernst Wilhelm

Re Axel Berger

Herr Berger, Freiheit und Zivilisation haengen nicht nur vom Geld ab. Und ihre Traeger sollten ohnehin nicht nur die Eliten sein. Denn es sind nicht nur diese, die die Verantwortung tragen. Weite Bevoelkerungskreise waren gierig nach unrealistischen Renditen. Wohin dies fuehrt, sagt uns eine altes Maerchen ueber eine Fischer und seine Frau: 'Na, wat will se denn?' säd de Butt. 'Ach,' säd he, 'se will warden as de lewe Gott.' 'Ga man hen, se sitt all weder in'n Pißputt.' Door sitten se noch bet up hüüt un düssen Dag.

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Axel Berger
Axel Berger (Lotse3) - 27.03.2009 20:59 Uhr

Freiheit und Zivilisation am Abgrund

Wahre Ursache allen Übels sind, wie 1929, die Zentralbanken (Inflationsmaschinen), vorrangig USA, die gemeinsam mit naiven, unfähigen u./od. verantwortungslosen Politikern, Bankern u. Ökonomen durch ungezügelte Geldmengenvermehrung (Ursache der Inflation) u. marktfremde Zinsmanipulation systematisch Bürger ausplündern – natürlich "legal". Der riesige, deckungslose Falschgeldgeldsumpf (fiat money) wird uns ersticken! Dieselben Brandstifter spielen sich jetzt als Retter auf und gießen weiter Benzin ins Feuer! Bittere Folgen: wirtschaftl. u. politische Erschütterungen inkl. weiteren Staatsbankrotten. Wo sind Ökonomen u. Journalisten, die gegen solche skrupellose Räuberei das Wort erhoben/erheben? Die gut dotierten Mainstream-Ökonomen u. Journalisten in öffentl./halböffentl. Institutionen bieten ein intellektuelles Trauerspiel! Nur wenige Fachleute warnen, gestützt auf grundlegende Erkenntnisse großer Ökonomen wie Mises u. Hayek schon lange fundiert, ungeschminkt u. eindringlich vor den Folgen marktfremder Eingriffe auf Freiheit u. Zivilisation, insbes. Roland Baader (Hayek-Schüler) in seinem Buch: "Geld, Gold u. Gottspieler – Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise"/2004. Man hat aus 1929 nichts gelernt! The game is over.

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Jahrgang 1960, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

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