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S&P-Analyse : Die besten Aktien für das Jahr 2004

  • Aktualisiert am

Bild: FAZ.NET

Pünktlich zum Jahreswechsel haben die Aktienanalysten von S&P die Favoriten für 2004 benannt. Auf diese Titel zu setzen könnte sich lohnen, denn in der Vergangenheit schnitten die „PowerPicks“ besser ab als der S&P-500-Index.

          Mit massiven Kursgewinnen hat sich das Jahr 2003 nach einem extrem schwachen Start noch zu einem „Superjahr“ für Börsianer entwickelt. Zumindest für die, die aktiv waren und sich eine ordentlich Portion Aktien ins Depot legten. So dürfte es wenig wundern, wenn viele die jüngste Baisse schon beinahe wieder vergessen haben. Trotz mancher Unkenrufe ist der Konjunkturoptimismus groß und läßt viele positiv in die weitere Zukunft blicken.

          Sie gehen davon aus, daß die Unternehmen weltweit ihre Gewinne weiter deutlich steigern können. Und das werde an den Börsen weiterhin zu Kursgewinnen in bis zu zweistelliger prozentualer Höhe führen. Daran glauben auch die Anlagestrategen von Standard & Poor's (S&P). Aber sie setzen nicht nur auf den Markt generell, sondern befragen seit einiger Zeit jährlich auch ihre Branchenanalysten nach ihren „Lieblingsaktien“ in ihrem Bereich für das kommende Jahr. Das sind Werte, bei denen sie ein überdurchschnittliches Gewinn- und Umsatzwachstum prognostizieren.

          S&P-PowerPicks-Portfolio für das Jahr 2004

          Das Resultat ist dann das so genannte S&P-PowerPicks-Portfolio. Es ist gewissermaßen die Sammlung der besten Ideen der erfahrensten S&P-Analysten. Das Portfolio wird jeweils zu Jahresbeginn zusammengestellt und dann nicht mehr verändert. Das Ziel besteht darin, im Totalertrag - das heißt Kursgewinne plus Dividenden - besser als der S&P-500-Index abzuschneiden. Und der Erfolg kann sich sehen lassen. Seit der „Erstauflage“ im Januar des Jahres 1997 haben die bisher Powerpicks 99,8 Prozent zugelegt, der S&P 500 dagegen „nur“ 58,3 Prozent. Dividenden jeweils eingerechnet. Im Jahr 2003 - bis Ende November - hat sich das Portfolio mit einem Plus von 30,8 Prozent um satte 8,5 Prozentpunkte besser entwickelt als der Vergleichsindex. Das kann sich durchaus sehen lassen.

          Wenn sich ein Portfolio so deutlich besser entwickelt, dann muß es sich ebenso deutlich vom Index unterscheiden. So ist die durchschnittliche Marktkapitalisierung der ausgewählten Unternehmen mit 4,6 Milliarden Dollar nur etwas mehr als halb so hoch, wie die des S&P 500. Sie reicht von der 240 Milliarden Dollar von Exxon Mobil bis hin zu den 300 Millionen von Intrado. In der aktuellen Auswahl für das kommende Jahr - siehe Tabelle - finden sich 18 Werte mit einer hohen Marktkapitalisierung von mehr als fünf Milliarden Dollar, 14 „Midcaps“ mit einer Kapitalisierung zwischen einer und 4,99 Milliarden Dollar und acht kleinere Werte mit einem „Gewicht“ von weniger als einer Milliarde Dollar.

          Quelle: @cri

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