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Privates Geldvermögen Die Deutschen werden immer reicher

 ·  Das Geldvermögen ist hierzulande trotz der Finanzkrise so hoch wie nie. Aber auch stark verschuldete Staaten wie Japan, die Vereinigten Staaten und Italien haben eine sehr reiche Bevölkerung.

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Lars Kuntermann

Vorsicht Verständnisfalle! Deutschland ist nicht arm!

Diese Studie ist für uns Zeitungsleser nicht wirklich aussagekräftig.
Beweis: Es fehlt der Hinweis zu den privaten Schulden!
Beispiel: Amerikaner sind privat pro Haushalt mit "nur" 96.000 € verschuldet
Und das bei 111.897 Euro Geldvermögen!
Des Einen Schuld ist des Anderen Forderung!
=> Fazit: die Bevölkerung in USA, usw ist NICHT reicher als die Deutschen
In dieser Studie wurde nur das reine Geldvermögen betrachtet.
Das ist insofern auch logisch, da die Allianz wissen möchte wer und wo ihre potentiellen Kunden sind. Dabei sind die überschuldeten Haushalte nicht interessant. Das ist aber insofern für uns problematisch, da wir die für uns interessanten fehlenden Informationen selbst beschaffen müssen. Hier sollte die FAZ nachbessern, da sonst sogar Desinformation droht. (Wie wäre es mit einer Auflistung staatl, privater und gewerblicher Schulden und Aktiva?)
Interessant hingegen ist der Einblick in die Struktur der jeweiligen Altersvorsorge. In Deutschland ist diese überwiegend staatl. organsiert. In den USA privat (sehr interessant für die Allianz). Ergo ist FORMAL das private Vermögen der Amerikaner deutlich höher. Wie viel Geld ein Rentner / Pensionär im Alter tatsächlich in der Tasche hat, ist damit jedoch noch nicht gesagt.

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Fritz Garbor

Sehr guter Hinweis: Die nicht Steuern zahlenden Reichen der Schuldenstaaten

fordern über ihre politischen Dienstmannen von Deutschland, sich an dem durch sie in ihrem Land verursachten Staatsproblemen zu beteiligen.
Interessant, daß die Diskussion nicht in die von der Allianz angesprochene Richtung geht.
Der jeweilige Finanzadel hält sich jeweils ganz bedeckt und möchte nicht seine Steuerschulden bezahlen.
Was hier nicht angesprochen wird:
Der Anteil der Eigenheime ist in D. niedriger als in den USA , Frankreich oder England. Von daher sind die Vermögen in Deutschland erstanlich niedrig, wo wir doch seit 40 jahren Exportweltmeister sind und deutlich höhere Sparraten haben als andere Länder. Danach müßten wir bei 100.000€ liegen und nicht bei niedrigen 60000€.
Unsere Art des privaten Hausbaus ist allerdings extrem teuer und frißt viel auf.
Wir sparen offensichtlich ineffektiv (Sparbuchzins staat Aktien, Lebensversicherungen). Zudem sind die Löhne in D. seit 20- 25 Jahren in einigen Branchen allzu niedrig.

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Wolfgang Richter

Eigennützige Wünsche

Unsere Banker träumen also davon, daß auf das Privatvermögen der Bürger zugegriffen wird, z.B. mit einer Vermögenssteuer, um den armen Banken zu helfen.
Zum Beispiel dabei, die hohen Renditen von Griechenlandpapieren risikolos einzustreichen. Abschreibungen könnten ja ihre Gewinne schmälern und so die Erfolgsprämien ihrer Manager.
Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. Wie immer.

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bernd ullrich

Kollektives Geldzählen sagt nichts über .....

.... die Besitzverhältnisse. Gezählt wurde alles, was als Geldvermögen bezeichnet wird. Es ist eine Momentaufnahme. Geteilt durch die Menge der möglichen Geldbesitzer sind das heute 60.000 Euro pro Kopf. Man sagt wohl, Geld ist ein flüchtiges Gut, hier wird aber bewiesen, dass die, die überzähliges Geld anlegen können, selbst in schlechten Zeiten reicher werden. Es gibt ja welche, die leben nur vom Ertrag der Anlagen. Das bedingt auch: Die anderen müssen ärmer werden, denn sie können nicht einmal die Inflationsrate ausgleichen. Und so geht es eben den Arbeitnehmern mit durchschnittlichem Einkommen. Dadurch, dass die Staatsschulden in Relation zur Wirtschaftsleistung deutlich zugenommen haben, wird zwingend, wo der Staat künftig für seine notwenigen Aufgaben, mehr Steuern erheben muss. Bei denen, die durch Geldanlagen ihr Vermögen ständig überproportional vermehren können.

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claus bronner

Da stimmt aber etwas nicht!

Man sollte den Artikel mit der Überschrift "auch deutsche Reiche werden immer reicher" bringen!
Denn etwas anderes bedeutet diese dubiose Studie nicht!
Denn dem Durchschnittsbürger geht es immer mehr an den Geldbeutel - und er hat kaum noch die Möglichkeit irgend welche Rücklagen zu bilden. Ganz zu schweigen von der großen Anzahl derer, die für Hungerlöhne arbeiten müssen, damit sich einige Wenige die Taschen noch voller stopfen können! Die zuletzt Genannten sind es, die die Vermögen anhäufen - aber sicher nicht "die Deutschen"!
So etwas sollte man in einem solchen Artikel eindeutig zum Ausdruck bringen!

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claus bronner

Ein paat Deutsche werden immer reicher!

Das mag sicher stimmen!
Aber der große Teil der Bevölkerung wird nur fest stellen können, dass das Leben immer schneller teurer wird, als die Einkünfte steigen. Und wird deshalb kaum zu diesem Trend beitragen können.
Die großen Nutznießer von EURO-Rettung, Bankenrettung und was da sonst noch alles von der alternativlosen Merkel gerettet wird (aber sicher auch von Rot und Grün) sind diejenigen, die auch immer mehr "auf die hohe Kante" bekommen. Punkt!
So viel zum Nutzen dieser eher nichtssagenden Studie! Ansonsten gehenm Sie einfach mal auf die Straße und fragen die immer weiter steigende Zahl derjeniogen, die von ihrem Lohn kaum leben können (wenn nicht soagr staatliche Hilfe erforderlich ist) und fragen einfach mal, wie hoch ihre Rücklagen sind! Aber genau diese Leute tragen dazu bei, dass eben andere die Statistik so wunderbar nach oben treiben können - und das sind auch die, die finden, dass Deutschland gut regiert wird und die EU und der EURO hervorragende Einrichtungen sind.

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Fritz Vandermöhlen

kenne keinen

Die Deutschen werden immer reicher? Schade nur, daß ich von denen keinen kenne... Mag sein, daß dem "durchschnittlich" so ist. Past dann auch "wenn die Reichen reicher und die Armen ärmer werden". Was ja nachweisbar so ist. Ein Artikel in bestem Neocon-Zynismus...

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W Pfluger

die Deutschen werden immer ärmer, im Vergleich

die Deutschen werden immer ärmer, im Vergleich
interessant wäre es doch, im Vergleich dieselbe Statistik und Graphik aus dem Jahre 1986 zu zeigen, also der Reichtum der Länder vor 25 Jahren.
Dann würden viele besser verstehen, wie die Umverteilung in Europa funktioniert.
Deutschland steigt ab.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 15.09.2011 20:37 Uhr

@Paul Rabe (heidelpaul)

Ich bin aber nunmal nicht "jeder Bundesbürger". Sparen heißt bei mir: Konsumverzicht im wahrsten Sinne des Worte, d. h. ich investiere Geld in Aktien. Ich lege das Geld nicht unters Kopfkissen.
Es geht nicht darum, dass mir alle nacheifern, aber wenn es Leute gibt, die in meiner Situation sind: Ich bin Ende 20 und habe keine Kinder und ich sehe nicht ein, warum ich jetzt konsumieren soll. Ich sehe mich nicht als Retter der Volkswirtschaft, wenn ich jetzt anfange, hemmungslos zu konsumieren.
Innerhalb einer Volkswirtschaft ist es so, dass es immer Menschen gibt, die ein erhöhten Bedarf an Geld haben. Ich gehöre momentan nicht dazu. Es gibt Leben des Menschen immer Phasen, wo man mehr Geld benötigt. Ich bin gerade nicht in so einer Phase. Aber sie kann kommen, z. B. wenn Kinder anstehen. Darum verzichte ich jetzt auf den Konsum und lege mein Geld an. Andere Menschen, die gerade eine solche "Phase" haben, können von meinem Geld profitieren, das ich z. B. auf dem Tagesgeldkonto zu liegen haben. Umso mehr Geld auf den Sparbüchern und Tagesgeldkonten liegt, umso günstiger werden Kredite.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 15.09.2011 18:01 Uhr

Witz lass nach

sind ja hinter allen anderen Industrieländern in Europa u. in der Tabelle fehlen komischerweise alle Skandinavier, die in Wohlstandskalen eigentlich immer weiter vorne zu finden sind. Zynischer ging der Titel wohl nicht ?

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Daniel Grün

Guter Witz!

Diese ganzen Berechnungen lassen aber eines außer acht. Es sind nur Zahlen die auf Scheingeld basieren. Es gab Zeiten da haben haben 60 000 nicht mal für ein Pfund Butter gereicht.

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DIETER HEPP

"Deutsche reicher" oder "Deutsche nur auf Platz 17" ???

(1) Deutschland ist Export-Weltmeister", grösste Volkswirtschaft Europas, in der Welt-Spitzengruppe der Industrieländer; (2) Deutschland hat Staatsschulden in Höhe von 80% des Bruttosozialprodukts (die mit dem Gesamt-Steueraufkommen von zwei vollen Jahren knapp rückzahlbar wären); und beim Privatvermögen seiner Bürger liegt es abgeschlagen auf Platz 17 im Weltvergleich. (3) Schweizer haben etwa 3 1/2 mal soviel sparen können, Japaner und Amerikaner knapp doppelt soviel. Und ausserdem bleibt denen mehr zum Ausgeben in der Lohntüte.
(4) Die Staatsquote - also der Anteil, den der deutsche Staat durch Steuern abschöpft, ist so hoch, dass den Deutschen nur wenig Sparpotential bleibt - und trotzdem verbraucht der Staat noch mehr Geld als er sich aneignet -> die Umverteilung läuft auf Hochtouren: aber NICHT von REICH zu ARM, sondern von ALLEN zum höchst ineffizienten Staats-APPARAT. Honeckers Rache?

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Paul Rabe

@Alex Merck mit der Staatsquote steigt der Wohlstand

Herr Merck, die Staaten mit der geringsten Staatsquote finden sie im Moment in Afrika.
Dort wo der Wohlstand wächst, wächst auch die Staatsquote. Mir ist kein größeres Land der 1. Welt bekannt, das eine Staatsquote unter 40% hätte, aber es gibt viele 3. Welt Länder die Staatsquoten unter 40% haben.

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Closed via SSO

@ Alex Merck

"Von der hiesige Lage profitiert vor allem eine Berufsgruppe - staatliche Bürokraten (für nützliche Kräfte staat Bürokraten ist auch bei den meisten hiesigen staatlichen Institutionen angeblich kein Geld, siehe Polizei, Universitäten etc..)"
Völlig richtig! Wir leisten uns den Luxes, daß die Demokratie mit ihren zahllosen Abgeordneten und Parlamenten, die dem Bürger zum Großteil nichts bringen eine Riesenmenge an Geld kosten.
Würden wir die Zahl der Parlamente und die Zahl der Abgeordneten halbieren, würde dem Bürger keinerlei Nachteil entstehen.
Auch viele "Forschungsinstitute" mit ihren unsäglichen Informationen, die der Gesellschaft nichts bringen, sollten dramatisch verkleinert werden. Aber da können wir leider bis zum St. Nimmerleinstag warten, daß Politiker ihre Arbeitsplätze reduzieren.
Wenn einer einen Vorschlag hätte, wie man das erreichen kann, sollte man ihn für den neu zu schaffenden Nobelpreis zur Verbesserung demokratischer Regierungsformen vorschlagen.

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 15.09.2011 14:35 Uhr

Wenn Allianz-Volkswirt Heise richtig zitiert ist,

dann hat er keinerlei Verständnis von der Rolle und Rechtslage eines Staates. Wenn man über wirtschaftliche Aspekte eines Staates (und das ist auch schlecht mit dem Vermögen seiner Bewohner zusammenzubringen), dann geht es um den Staat als Dienstleistungsunternehmen, dessen Kunden und gleichzeitig auch Besitzer die Bewohner des Staatsgebietes sind. Getrennt davon hat dieses Unternehmen auch Arbeitskräfte, einen Vorstand (Regierung) und ein Aufsichts- und Strategiegremium (Parlament) wie jede Firma. Eine groteske Idee, die eigentlich nur im Kommunismus (bzw. vorher im Absolutismus) vorkommt, ist das ein Staat im Falle einer Notlage einfach die Vermögen seiner Bevölkerung zu seiner Entschuldung verwenden kann. Deshalb ist es auch grotesk, von einer Notlage "der Griechen" oder einer Rettung "der Griechen" zu sprechen. Gerettet werden soll das Personal und die Pensionäre des Unternehmens - so wie sie bisher durch Kredite gefüttert wurden. Auch Steuererhöhung dürften sich von selbst verbieten, wenn man in Betracht zieht, daß der griechische Staatsapparat seiner Bevölkerung mit ca. 40% des BIP sowieso mehr abknöpft als viele funktionierende Staaten ausserhalb Europas. In D kann man ähnliche Probleme bereits kommen sehen ..

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 15.09.2011 13:35 Uhr

@Karsten Krug: Einnahmeproblem mit über 40% des BIP??

Das ist wohl eine sehr schräge Denkweise. Der Staat (im finanziellen/wirtschaftlichen Sinne nach Abschaffung der Feudalzeiten ein Dienstleister der Bereiche Sicherheit, Regelung und Infrastruktur mit (nicht notwendigerweise, aber heute in Europa üblich) Umverteilungsnebenaufgabe (Sozialwesen) kassiert nachweislich dafür ca. 40% der Gesamtleistung seiner Bevölkerung, wobei die ärmsten 10% nur ca. 5 bis 7 % (MWST anteilig in Konsum ausser Miete etc..) aufwenden und der größte Teil der Bevölkerung 45 bis 55 %. Für anderen notwendigen oder erwünschten Konsum wie Miete, Transport, Essen, Wärme und sonstige Energie etc. ist also sowieso nur die Hälfte übrig (und das ganze ist noch sehr undifferenziert und staatsfreundlichd argestellt).
Und sie wagen zu behaupten, der Staat hätte kein Ausgabenproblem??? Wie kommt es, das viele Staaten in Asien bzw. generell ausserhalb der EU mit 15 bis 30 % des BIP auskommen?? Von der hiesige Lage profitiert vor allem eine Berufsgruppe - staatliche Bürokraten (für nützliche Kräfte staat Bürokraten ist auch bei den meisten hiesigen staatlichen Institutionen angeblich kein Geld, siehe Polizei, Universitäten etc..)

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Robert Hamacher

DIE Deutschen ???

Die Verwendung des bestimmten Artikels im Titel ist völlig unangebracht. Nicht DER Deutsche sondern der virtuell-statistische DURCHSCHNITTSDeutsche wird "immer reicher". Wie wenig aussagekräftig auch diese Durchschnittsstatistik ist, beweist die Tatsache, dass 80% der Deutschen gerade mal 30% der Geldvermögen in DE besitzen. Meine These ist, dass die Anzahl der Deutschen ohne oder mit kaum Geld- und Sparvermögen in den letzten 20 Jahren deutlich angestiegen ist - von der erklecklichen Anzahl von Haushalten im tiefen Dauerminus oder mit der roten Null ohne jegliche Reserven ( incl. schwindenden Rentenansprüchen) ganz zu schweigen.

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Hans-Ulrich Pietz

Es müßte (muß) heißen:

Die Reichen immer reicher, der Rest immer ärmer.

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 15.09.2011 12:43 Uhr

Reiche stärker besteuern um Staatsaufgaben zu finanzieren

diese scheinbar so schwer zu formulierende Aufgabe lässt sich äußerst einfach und klar mit diesem Sachverhalt begründen.
Der Staat hat zwar ein Ausgabenproblem, doch viel stärker ein Einnahmeproblem.

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Reinhard Wolf

„Die Vermögen in Ländern mit sehr hoher Staatsverschuldung sind beträchtlich"

Wen wundert´s? Da das gesamte Geld aller Industrienationen auf Schulden basiert (Alles Geld ist Zentralbankgeld, das ausschließlich über Kredite auf den Markt kommt - garniert mit der wachstumsfordernden Zinseszinspeitsche, die Geld sich selbst generieren läßt = Es muss mehr Geld zurückgezahlt werden als von der Zentralbank auf den Markt kommt) und ein Axiom des Geldes darin besteht, dass Geld einmal in Umlauf gebrachtes Geld (Schulden) nie weg ist, sondern immer nur bei einem Anderen, muss sowohl das Geld, als auch die auf der Passivseite dazugehörigen Schulden, irgendwo sein. ... und zwar gemäß der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung entweder beim Staat, den privaten Haushalten, den Unternehmen oder dem Ausland. Kurz: Wenn das Habengeld bei den Unternehmen und den privaten Haushalten ist, dann MÜSSEN die dazugehörigen Schulden beim Staat oder/und im Ausland sein. Ist das wirklich so schwer verständlich? Übrigens: Wenn alle Schuldner ihre Schulden begleichen, dann gibt es auch kein Geld mehr. Das im Moment bestehende Geldsystem impliziert: Viel Geld = Viel Schulden! Das kann man so machen, man muss es aber nicht so machen. Man sollte sich aber nicht über die daraus resultierenden Probleme wundern. Geld geht auch anders!

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Jahrgang 1978, Redakteur in der Wirtschaft.

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