JP Morgan Chase hat Kreisen zufolge mit komplexen Finanzpapieren dramatisch mehr verspekuliert als bislang angenommen. Die größte amerikanische Bank gehe von einem Verlust von 4 bis 6 Milliarden Dollar aus, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag. Die Konzernspitze hatte den Schaden im Mai auf 2 Milliarden Dollar beziffert - einen Anstieg um „eine Milliarde Dollar oder mehr“ aber nicht ausgeschlossen. JP Morgan wollte sich zu dem Bericht nicht äußern.
Die „New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf Insider von einem Spekulationsverlust von 8 bis 9 Milliarden Dollar berichtet. Trotz der Verluste werde die Großbank im laufenden Quartal einen soliden Gewinn verbuchen, verlautete weiter aus den Kreisen. Auch wenn die Verluste deutlich höher ausfallen als bislang angenommen, dürften sie JP Morgan noch lange nicht das Genick brechen - die Bank verdiente allein im vergangenen Jahr 19 Milliarden Dollar.
Am Jahresende 2011 wies die JPM-Bilanz über 2082 Mrd. USD an
Verbindlichkeiten aus ...
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