11.07.2012 · Der amerikanische Derivatehändler Peregrine Financial Group (PFG) soll durch falsche Angaben zu seinem Guthaben Kundengelder in Millionenhöhe veruntreut haben. Das wirft die Finanzaufsicht CFTC dem Unternehmen nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ vor.
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...für die Info. Jetzt kommen wir der Sache noch näher. Jedenfalls dürfte dem Laien vielleicht klar werden, dass der "böse Derivatehändler" -alles sowieso Teufelszeug! ;-) - nicht füe sämtliche Übel der Finanzbranche als Prügelknabe herhalten muss.
Das hat mit Derivaten überhaupt nichts zu tun ..
Eine Vermögensverwalter hat da zig Millionen Kundengelder veruntreut - zumindest ist das der Vorwurf. Das geschah und geschieht bei jeder Anlageform und in jedem Bereich hin und wieder. Leider scheint der Autor wie einige andere Journalisten nicht zu begreifen, um was es wirklich geht. Aber da man ja in D nicht versteht, was "Derivatehändler" (oder andere Spezialisten der Finanzbranche) machen, klingt das so ganz toll - mal wieder ein böser Derivatehändler, also muss man Derivate verbieten. (Was absurder Unfug ist)
PFG Best ist eher nicht als Derivatehaendler zu bezeichnen. Deren Kernbusiness ist wohl das Brokerage, das bereitstellen von Kursen und nicht der eigentliche Handeln.
"Is 'Inept' CFTC "The Get-Away Driver" For PFG?"
.
Man kann sich auch fragen ob jemals eine "Aufsicht"
funktioniert hat, egal ob in den USA oder bei uns. Findet man nicht
immer einen "Grund" weg zu schauen?
Haben Sie eigentlich ALLE verstanden...
um was es geht?
Eigentlich geht es darum, dass nach den "verschwundenen" $ 1.2
billions bei MFGlobal (Jon Corzine, ehem. GS und Gouverneur, als Boss)
JETZT wieder sowas passiert.
Es geht nicht um "Derivatehändler" sondern darum, dass
bei manchen amerikanischen Finanzhäusern Geld von getrennt zu
führenden KUNDENKONTEN verschwindet.
Die Aufsicht, CFTC, hatte dieser Firma noch vor wenigen Wochen alles als
OK bescheinigt.
DARUM geht es, meine Herren.
Es zeigt sich immer mehr, dass in den USA (und auch anderswo) die
AUFSICHT nicht mehr funktioniert.
Es ist natürlich viel einfacher auf
"Derivatehändler" mal eben zu hauen.
Übrigens hatte der Besitzer vergangene Woche versucht sich
umzubringen, hat aber überlebt.
Danke, Herr Mirbach...
aber das ist fast zu viel der Ehre! Ich habe leider auch keine direkte
Fachkompetenz sondern nur ein interessantes Hobby was Spaß macht.
Trotzdem: Die Wirtschaftsabteilung der FAZ würde ich gerne mal
besuchen. Vielleicht macht die FAZ mal einen "Tag der offenen
Tür"? Das wäre doch was!
Völlig korrekte Richtigstellung des Sachverhalts, der Hintergründe und Zusammenhänge
Frau Nachtmann bewerben Sie sich doch um den Job des Redakteurs des Finanzteils der FAZ. Sie sind bestens informiert, haben besser recherchiert und verfügen offenbar über die notwendige Fachkompetenz. Meine Stimme haben sie!
Verstanden?
ich bin mir nicht sicher ob Sie, Frau Nachtmann, alles richtig
verstanden haben. Sie bringen so einiges durcheinander. MF Globla ist
eine andere Geschichte als PFG Best. Bei MF Global wurde mit den
segregated funds, also den Kundengeldern, riskante Investitionen
getaetigt und somit Verluste eingefahren. Solche Investitionen mit
Kundengeldern sind by the way ueberhaupt nicht verboten, macht
schliesslich jede Sparkasse uber Nacht Zinsen kassieren etc. Es wird
lediglich vorgeschrieben, dass die Investitionen nicht riskant sein
duerfen. Bei MF Global hat man das wohl anders ausgelegt und in diesen
Zeiten sind einige Investitionen als riskant zu betrachten, die vor
einigen Jahren noch als "sicher" galten.
.
Bei PFG Best wurde ueberhaupt nicht mit segregated funds spekuliert.
Uebrigens, segregated funds ist KEINE Vorschrift der US
Aufsichtsbehoerden.Es ist eine Vorschirft der FSA, der britischen
Aufsichtsbehoerde. Bei PFG schaut es schon eher nach einem kleinen
Madoff aus als nach MF Global
Leider funktioniert die Bankenaufsicht in den USA und bei uns nicht
Aber wenn die EU erst mal eine Bankenunion geschaffen hat, dann wird die
EU-Bankenaufsicht funktionieren.
Ganz sicher.
Jeder Derivate-Händler der das Handtuch schmeißt ist ein
Segen für die Menschheit!
Sie sind einer der massiven Ausgangspunkte für die aktuellen
finanzwirtschaftlichen Probleme.
Derivatehändler und ihre Kunden
Man fasst es nicht, weltweit sterben die Leichtgläubigen und Zocker
nicht aus.
In den USA, bei unseren Provinzfürsten wie z.B. Bürgermeister,
sich mit Derivaten/Swap eingedeckt haben, Sinn und Risikohaftung nie
verstanden und verzockt haben, zum Nachteil Steuerzahler.
Kunden, die Banken wegen " ... nicht umfassender Risikoinformation
.. " haftbar machen, oder direkt den Derivatehändler.
Gegen diese Gier gibt es kein Rezept, und FAZ kann im Wirtschaftsteil
noch so viel über max. erzielbare Renditen und bekannte
Reinfälle schreiben,