Home
http://www.faz.net/-gvf-75iil
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Indexfonds Aktien-ETF werden populärer als Aktienfonds

 ·  Noch liegt in Indexfonds (ETF) viel weniger Vermögen als in Investmentfonds. Doch während die Anleger Aktienfonds meiden, fließt das Geld in Aktien-ETF.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (6)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 05.01.2013 13:24 Uhr

Finger weg, so es nicht vollreplizierende ETFs sind ...

... d.h., dass sie die dem entsprechenden Index unterliegenden Aktien auch tatsächlich kaufen. Alles andere sind hochgehebelte, auf mathematischen Modellen basierende synthetische Produkte, deren Werte in Krisenzeiten mitunter explosionsartig verpuffen können. Die Nachfrage nach solchen "Produkten" zeigt wieder einmal, dass die Anleger nichts aber auch gar nichts gelernt haben. Verstünden sie die Konstruktion so mancher ETFs auch nur annähernd, würden sie sie sofort aus ihrem Depot entfernen.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.01.2013 13:03 Uhr
Joerg Gerhard
Joerg Gerhard (Jogi65) - 06.01.2013 13:03 Uhr

Meine Sachargumente..

..liegen doch alleine schon in den von mir angegebenen Begriffen die sie entweder googeln oder sich in den Studien von Gordon Rose oder Prof.Johannig erklaeren lassen koennen, ich hab mir da schon genug den Mund fusselig geredet.
Dann wuerden sie auch begreifen dass bei synthtisch replizierenden ETF nie eine leere Huelle uebrigbleiben wird und sich deren Komplexitaet auf ein Swapgeschaeft reduziert.
Ich habe nichts gegen physisch replizierende ETF, nur wenn man ueber ein Ausfallrisiko in Extemszenarien besorgt ist sollte man auch das hier uebliche und groesser als bei 'normalen' Fonds bestehende Leiherisiko in Betracht ziehen- im Collateral Basket koennen dann zum Beispiel Anleihen sein waehrend man seine Aktien verliehen hat, schlecht z.B. bei ner Waehrungsreform, waehrend im synthetischen ETF dann im substitute basket wenigstens noch Aktien liegen. Wenn sie geschrieben haetten Finger weg von ETN, ETC und Aktienanleihen haetten wir keinen Diskussionsbedarf.

Empfehlen
Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 06.01.2013 08:54 Uhr

Es hätte Ihrem Beitrag sicher gut angestanden, wenn Sie meine Feststellung mit Sachargumenten ...

... widerlegt hätten, statt mit Unterstellungen von "Halbwissen". Risiken aus der Wertpapierleihe sind im Übrigen kein ETF-typisches Risikio und hat mit der Architektur der ETFs rein gar nichts zu tun. Zwar wird generell allen voll replizierenden ETF-Produkten unterstellt, dass sie ihre Bestände regelmäßig verleihen, doch es gibt zahlreiche Emittenten welche grundsätzlich auf ein "Verleihen" verzichten. Das war aber ohnehin nicht mein Thema, sondern die teilweise absurden und hochriskanten Konstruktionen mit denen man Indexentwicklungen synthetisch nachzuzeichnen versucht. Diese Modelle funktionieren nicht unter allen Marktbedingungen und versagen bei bestimmten Konstellationen völlig, was dazu führt, dass von Ihren gespriesenen ETFs nur noch eine wertlose Hülle übrigbleibt.

Empfehlen
Joerg Gerhard
Joerg Gerhard (Jogi65) - 05.01.2013 15:24 Uhr

Finger weg von Halbwissen

Verstünden sie die Definitionen bzw. Unterschiede zwischen ETP, ETN, ETC gegenueber ETF's nach UCITS sowie zwischen unfunded und funded synthetisch replizierenden ETF's sowie das Ausfallrisiko durch die Leihe bei physisch replizierenden ETF's wuerden sie nicht so einen Blödsinn posten.
Davon dass man veraltetes Halbwissen staendig wiederholt wird es auch nicht wahrer.

Empfehlen
Heinrich Kaminski

Fonds oder ETF?

Es gibt aber leider viele schlechte Fonds. Ich würde daher nur Fonds kaufen, die mit mindestens 4 oder besser 5 Sternen von Morningstar bewertet wurden. Um die Qualität zu beurteilen, sollte man sich einen 5-Jahres Chart anschauen. Wenn der Fonds nach 5 Jahren kaum Gewinne gemacht hat, taugt er nichts. Der beste Fonds, den ich in meinem Depot habe, hat 72% Gewinn gemacht in 5 Jahren. Einen entsprechenden ETF wird man lange suchen.

Empfehlen
Heinrich Kaminski

ETF oder Fonds?

ETFs schützen kaum gegen Einbrüche an den Börsen (zuletzt 2008 und 2011). Gute Fonds können das zumindest etwa abfedern. Die Ausgabeaufschläge und höheren Verwaltungsbebühren der Fonds kann man vernachlässigen, wenn diese eine deutlich bessere Performance als ETFs haben.

Es gibt aber leider viele schlechte Fonds. Ich würde daher nur Fonds kaufen, die mit mindestens 4 oder besser 5 Sternen von Morningstar bewertet wurden. Um die Qualität zu beurteilen, sollte man sich einen 5-Jahres Chart anschauen. Wenn der Fonds nach 5 Jahren kaum Gewinne gemacht hat, taugt er nichts. Der beste Fonds, den ich in meinem Depot habe, hat 72% Gewinn gemacht in 5 Jahren. Einen entsprechenden ETF wird man lange suchen.

Empfehlen
Weitersagen
Fonds Top & Flops
Name Performance 1 Jahr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wertpapiersuche