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Im Gespräch: Ulrich Stephan, Deutsche Bank „Bankaktien werden die Gewinner des Jahres 2013“

 ·  Ulrich Stephan, Chefstratege der Deutschen Bank, über die Aussichten für das neue Jahr und warum die Deutschen keine Aktien mögen

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Martin Enzinger

Und fast alles wird gut, da kann man ja beruhigt sein.

Daß außer den Staatsanleihen der westlichen Industrieländer alle (!) sonstigen Wertpapiere und Gold im neuen Jahr steigen werden, mag glauben, wer will,
das klingt doch sehr nach dem berüchtigten "Goldilocks"-Szenario aus der Mitte des letzten Jahrzehnts, dessen schlimmes Ende auch Herrn Stephan noch vertraut sein dürfte.

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Klaus Weiss
Klaus Weiss (weissk) - 07.01.2013 18:56 Uhr

Politik macht die Aktienanlage durch ständige Steuererhöhungen für Deutsche weniger attraktiv

Die Politik ist auch verantwortlich, dass die Aktienanlage in Deutschland wenig attraktiv ist. In den letzten 15 Jahren wurden die Steuern auf die Aktienanlage massiv erhöht. Dies hat dazu geführt, dass jetzt die Erträge deutscher DAX Unternehmen überwiegend ins Ausland fließen, da die großen deutschen Unternehmen sich mittlerweile überwiegend in ausländischem Besitz befinden.
Steuererhöhungen auf Aktienanlagen der letzten 15 Jahre:
- Senkung Sparerfreibetrag von 3.100 EUR auf 800 EUR im Jahr
- Mehrfache Besteuerung des gleichen Ertrags auf Unternehmens und Aktionärsebene. Somit keine Ausschüttung der Körperschaftssteuer an den Aktionär wie es noch beim Anrechnungsverfahren üblich war. Somit auch Besteuerung von Personen mit Einkommen unterhalb des Existenzminimums.
- Abschaffung der 1-jährigen Spekulationsfrist, somit Besteuerung inflationsbedingter Kurssteigerungen.
- Erhöhung Ausländischer Quellensteuer
- Neu von SPD / Grüne gefordert: Vermögensabgaben, Erhöhung Abgeltungssteuersatz

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 17:00 Uhr
Jens Harke
Jens Harke (jha2000) - 08.01.2013 17:00 Uhr

Man kann es nicht oft genug wiederholen, ...

... gerade im Wahljahr: Steinbrück steht für Abgeltungssteuer. Und aktuell fällt ihm nichts besseres ein, als diese erhöhen zu wollen. Für den mündigen Vorsorgesparer wäre das ein weiterer herber Rückschlag.
Dabei würde eine deutliche Anhebung des Freibetrages auf Zinsen und Dividenen (von mir aus in einem privaten Vorsorgedepot) erhebliche Spannung rausnehmen.

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