Home
http://www.faz.net/-gvf-120fd
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Geldwirtschaft Rein in die Kartoffeln

 ·  Aktienkurse sinken. Anleihen werfen niedrige Zinsen ab. Mittelfristig lauert das Inflationsgespenst. Auch Immobilien sind kein Renner. Bleiben nur noch Gold und Kartoffeln? Anleger gehen ungewöhnliche Wege - und bereiten sich auf das Schlimmste vor.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (4)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach

Vertrauen wird wichtig

Momentan schwindet das Vertrauen in die globale Finanzordnung rapide. Das ganze Papiergeld und Buchgeld gründet auf Vertrauen, es ist durch nichts anderes gedeckt als durch Vertrauen. Alle Rettungsaktionen führen zu irrsinnigen Staatsschulden, ohne dass aber die Volkswirtschaften wieder gestärkt würden. Am Ende könnte auch das Vertrauen in die Staaten schwinden, zumindest in die bisherigen politischen Eliten. Wenn Papiergeld restlos Vertrauen und damit Wert verlieren sollte, werden direkte soziale Beziehungen wieder mehr Gewicht erhalten, die Menschen werden sich dann direkt zusammenschließen müssen, um versorgt zu werden. Vielleicht wird dann auch Edelmetall akzeptiert, weil es grundsätzlich knapp und immer schon kostbar gewesen ist. Diese fundamentalen Einbrüche im globalen Finanzsystem werden die Gesellschaften nachhaltig verändern. Es ist schön, dass die FAZ nun endlich einmal in Erwägung zieht, dass sich das Zusammenleben ganz grundsätzlich ändern könnte, wenn beispielsweise ein etablierter Bankmanager Sicherheit im Kartoffelacker sucht und vom Papiergeld flieht. Auch er wird das Vertrauen der Bauern, der Bäcker und der Metzger erwerben müssen, der reine Eigentums-Titel wird nicht reichen.

Empfehlen
Henrico Roberto

Gute Zeiten Harte Zeiten

Also, moechte man in harten Zeiten gut durchkommen.... Ein Mangel an Flachschirmfernseher oder Digitalkuehlschraenke wird es wohl nicht sein, sondern eine teure Inflation bei Oel, Strom, Wasser und.....Lebensmittel! Muss der Klempner tiefer in die Tasche greifen, so verteuert sich die Diensleistung des Handwerks. Langsam haben dann die Menschen nur noch Geld fuer das Wesentliche -und wenn der Beruf verloren geht, geht es ans Mark! Dann herrschen wahrlich schwere Zeiten. Wird Gold auch dann ein begehrliches Tauschmittel bleiben? Ja und nein. Der superreiche Grossgrundbesitzer oder Arzt freut sich natuerlich, noch mehr Gold bei sich aufzutuermen. Aber die anderen werden sich hueten, Gold durch die Gegend zu schleppen-wenn nicht wegen einem Ueberfall! Auch Tauschgeschaefte brechen in dem Moment zusammen, wenn die wahre Hungersnot ausbricht. Der Frisoer oder Masseur hat wenig zu bieten wenn der Kunde stets auf Nahrungssuche ist. Und der Lehrer kann nicht nur beim Bauer Franzoesichunterricht geben, um an den Sack Kartoffeln zu kommen! Somit, und allen Unkenrufen zum Trotz, ist es doch sinnvoll, Kartoffel in Trockenpulver zu verarbeiten und lagern(Astronautenfutter), denn bei Nacht werden die Felder von Dieben...abgeraeumt!

Empfehlen
Werner Kuemmerle

Tolle Zukunft - keine Steuern mehr!

Für den "einfachen" Bürger eine interesante Perspektive: Kartoffeln gegen Nachhilfe, einen Haarschnitt für den selbstgebackenen Kuchen! Steinbrück rauft sich die Haare!!!

Empfehlen
Hans-Joachim Schulze

Rein in die Kartoffeln

Na endlich ! So ganz heimlich - mi t Spott und Spaß - versucht nun die FAZ das Währungsthema zu beginnen; heißt: Die 100%-Golddeckung auf spaßigen Umwegen verstehbar zu machen. Fest steht: Entweder führen Europa und die USA die 100%-Golddeckung (also ohne Buchgeld-perpetuum mobile ) ein oder aber der Taumel der Demokratien gen Unfreiheit geht weiter. Carl Meyer, Eugen, Böhm-Bawerk, Ludwig van Mieses, Friedrich von Hayjek und u.a. sollten nun posthum endlich ernstgenommen werden. 1929/30 hat man die falschen Schlüsse gezogen und "fütterte" Kriegstreiber und Freiheitsbeseitiger ungewollt an. Das wird wieder passioeren, wenn wir jetzt nicht aufwachen. Dieser ulkige Kartoffel-Artikel ist in der seriösen Presse seit Beginn der Krise m.W. der erste, welcher - wenn auch indirekt - die Geldgrundsatzfrage aufgeworfen hat. Der Hans-Willgerodt-Artikel vom 27.2.09 ( Von der Wertfreiheit zur Wertlosigkeit) war zuvor der richtige Einstieg in diese Grundsatz-Thema. Weiter so - FAZ ! Hans-Joachim Schulze, Hameln

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1968, Redakteur in der Wirtschaft.

Jüngste Beiträge

Fonds Top & Flops
Name Performance 1 Jahr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wertpapiersuche