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Fondsvergleich Indienfonds die Gewinner des dritten Quartals

05.10.2006 ·  Mehr als 20 Prozent konnten Anleger im vergangenen Quartal mit Indienfonds verdienen. Im Schnitt legten die Aktienfonds in diesen drei Monaten 3,65 Prozent zu. Es gab aber auch große Verlierer - Rohstoffonds zum Beispiel.

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Die Welt ist für Fondsanleger wieder in Ordnung: Im Schnitt erzielten die etwa 10.000 in Österreich, Deutschland oder der Schweiz zum Vertrieb zugelassenen Fonds im dritten Quartal eine Performance von 3,65 Prozent, wie das Fondsanalysehaus e-fundresearch.com mit Daten von Lipper berechnete.

Dabei reicht das Spektrum von einem Plus von 28,5 Prozent beim nur in Österreich zugelassenen „Hypo South Eastern European Opportunities“ bis zu einem Minus von 19,3 Prozent beim DAC Biotech-Fonds aus dem Hause des umstrittenen Fondsberaters und Journalisten Bernd Förtsch.

Allerdings verliert der Aufschwung an Breite, wie die Analysten schreiben: Während im vergangenen Jahr nur 1,5 Prozent aller Fonds an Wert verloren, waren es im dritten Quartal 7,8 Prozent. „Im Unterschied zu der ersten sechs Monaten des Jahres hat sich die Lage aber bereits stark verbessert“, heißt es weiter. Schließlich verzeichneten im ersten Halbjahr 65 Prozent aller Fonds ein Minus (siehe auch: Die besten Fonds des ersten Halbjahres).

Indien top, Japan flop

Ein Blick auf die in Deutschland zugelassenen Fonds zeigt, daß besonders Aktien aus Indien ein lohnendes Investment waren: Die neuen besten Fonds kamen aus dieser Kategorie. Auf Platz zehn folgt ein Türkeifonds.

Mit einem Plus von 23,9 Prozent liegt der „Parvest India“ im abgelaufenen Quartal vorne. Die Plätze zwei bis neun gehen an Indien-Fonds von Aberdeen, Franklin Templeton, Pictet, Fidelity, Julius Meinl, HSBC, ACM und JPMorgan (siehe FAZ.NET-Tabelle).

Eine beeindruckende Wertentwicklung konnten auch Fonds aufweisen, die auf philippinische oder indonesische Aktien setzen oder sich auf europäische Immobilienwerte konzentrieren. Japanische Nebenwerte (minus 7,2 Prozent im Lipper-Fondsdurchschnitt) und Rohstoffaktien (minus 4,6 Prozent) dagegen gehörten zu den Verlierern.

Favoriten der Vergangenheit die Verlierer der Zukunft

Fondsanleger sollten sich Statistiken wie diese nicht zu sehr zu Herzen nehmen - zumindest wenn die langfristige Geldanlage ihr Ziel ist. Denn die Ergebnisse zeigen schön, daß die Favoriten der Vergangenheit die Verlierer der Zukunft sein können, zum Beispiel Rohstoffonds.

Auch der umgekehrte Fall gilt: Wer in einem Quartal abgestraft wurde, kann im nächsten Quartal der lachende Gewinner sein. So lagen Indienfonds zwar im dritten Quartal zwar weit vorne. Ihre Rekordstände vom Frühjahr haben sie aber noch nicht wieder erreicht, weil sie im Mai und Juni heftig an Wert eingebüßt hatten (siehe Charts). Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, daß sich Schwellenländer und Rohstoffe nicht für nervöse Anleger eignen.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.

Quelle: @bemi
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25.05.2012
Tops & Flops Fonds Kurs Prozent

DWS Biotech Typ O

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ESPA STOCK BIOTEC (T)

167,62 € +30,20 %

Allianz Biotechnologie A (EUR)

70,37 € +23,40 %

SEB Concept Biotechnology B

41,83 € +23,39 %

M&G Japan Smaller Companies Fund A

12,29 € +22,86 %

Delta Lloyd L New Energy Fund B

3,10 € −42,94 %

Earth Exploration Fund UI (EUR R)

34,20 € −45,89 %

Craton Capital Precious Metal Fund A

180,26 $ −48,05 %

KEPLER Öko Energien (T)

35,95 € −48,35 %

LUXEMBOURG SELECTION FUND - Asian Solar & Wind Fund A1

32,40 € −61,16 %
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