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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Fondsmarkt AA-Rating von S&P für besten Deutschland-Aktienfonds

 ·  Seit seiner Gründung eilt der FPM Fund Stockpicker Germany seiner Konkurrenz voraus. Nun hat Standard&Poor´s das Fondsmanagement mit einem AA-Rating für seine Arbeit belohnt.

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Schöner Erfolg für die beiden Gründungs-Manager des des FPM Fund Stockpicker Germany: Die Macher des seit drei Jahren erfolgreichste Deutschland-Aktienfonds haben von der Rating-Agentur Standard&Poor´s ein AA-Rating für ihre Arbeit erhalten. Das ist das zweitbeste Rating nach AAA, das S&P vergibt. Dabei erhalten weniger als 20 Prozent der Fonds einer Anlagekategorie überhaupt ein Rating der Agentur. Zuvor hatte S&P den FPM Fund Stockpicker Germany schon für die Wertentwicklung in der Vergangenheit mit fünf Sternen, der höchsten zu vergebenden Bewertung, belohnt.

Während die Sterne sich alleine auf die Performance beziehen, wird mit dem AA-Rating das Fondsmanagement mit seiner Vorgehensweise bewertet. „Ausschlaggebend sind die qualitativen Komponenten. Es handelt sich um eine zukunftsgerichtete Beurteilung, die dann eine periodische Aktualisierung erfährt, wenn sich wesentliche Faktoren, die in die Bewertung eingeflossen sind, ändern.“ Der FPM Stockpicker rangiere seit seiner Auflegung im Januar 2001 in der Spitze der Deutschland-Aktienfonds, hebt S&P hervor. Während die Konkurrenzfonds im Durchschnitt seitdem einen Verlust von 27 Prozent eingefahren haben, konnte der FPM-Fonds um 41 Prozent zulegen, wie die Agentur ausführt.

FPM Stockpicker der Konkurrenz deutlich voraus

In Zahlen ausgedrückt: Binnen drei Jahren hat er ein Plus von 27,7 Prozent gebracht, der nächst beste Fonds weist einen Zugewinn von 10,5 Prozent auf. Noch deutlicher ist der Abstand auf Jahressicht. Hier kommt der FPM Fund auf einen Zuwachs von 57 Prozent, der zweitplazierte auf ein Plus von 35 Prozent. Auch in der Halbjahresrangliste führt der nun von S&P abermals ausgezeichnete Deutschland-Aktienfonds, der von Frankfurt aus von einem kleinen Team gemanagt wird, an der Spitze die Fondsgründer Manfred Piontke und Martin Wirth.

Der Fonds greift auf 35 ausschließlich in Deutschland beheimatete Aktien zurück, wobei stark zyklische Titel aus der Halbleiter- und der Stahlbranche gemieden werden, dafür aber Finanz-, Telekom- und Industriewerte stark gewichtet sind. Zu den größten Positionen zählen Depfa Bank, Aareal Bank, Celesio, Deutsche Telekom, Freenet.de und RWE. Das Fondsmanagement setzt dabei ausschließlich auf fundamentale Analysen.

Fondsvolumen seit Auflegung um 4.000 Prozent gestiegen

Der Erfolg spiegelt sich auch im Fondsvolumen wider. Mit einem Kapital von drei Millionen Euro ins Rennen gegangen, kommt der Fonds derzeit auf ein Volumen von 125 Millionen Euro. Zu Jahresbeginn wies er noch 25 Millionen Euro auf. Mithin hat er seit Auflegung beim Volumen um 4.066 Prozent zugelegt und um 400 Prozent seit Jahresbeginn. In den vergangenen Tagen hat der Fonds weitere nennenswerte Mittelzuflüsse verzeichnet, wie Piontke sagte. Diese sollen auch und gerade in diebisherigen Top-Positionen investiert werden.

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