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Börsengang : Knorr-Bremse-Aktien debütieren über Ausgabepreis

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Fahnen von Knorr-Bremse wehen am ersten Handelstag vor der Börse in Frankfurt. Bild: EPA

Die Aktie des Herstellers von Bremssystemen Knorr-Bremse hat am Vormittag des ersten Handelstages 2 Prozent auf 81,6 Euro zugelegt. Mit einem Volumen von 3,9 Milliarden Euro ist es der zweitgrößte, deutsche Börsengang des Jahres.

          Der Münchner Bremsenkonzern Knorr-Bremse hat seinen Einstand an der Frankfurter Börse mit einem kleinen Kursplus gefeiert. Der erste Kurs wurde am Freitag mit 80,10 Euro festgestellt, ausgegeben worden waren die Papiere zu 80 Euro. Zuletzt hat der Titel um 2 Prozent auf 81,6 Euro zugelegt. Das Unternehmen hatte die Zeichnungsfrist verkürzt, nachdem die Aktien um ein Vielfaches überzeichnet waren. Kurz nachdem die Bücher geschlossen wurden, gingen die Aktienmärkte in die Knie, am Freitag zeigten sie sich wieder erholt.

          Knorr-Bremse ist mit einem Volumen von 3,9 Milliarden Euro der zweitgrößte Börsengang dieses Jahres in Deutschland. Das Geld fließt komplett an Mehrheitseigentümer Heinz Hermann Thiele und seine Tochter.

          Bei dem Börsengang gibt es keine Kapitalerhöhung, wodurch dem Unternehmen selbst kein neues Kapital zufließt. Es werden lediglich Aktien aus dem Besitz des Mehrheitsaktionärs Heinz Hermann Thiele und seiner Familie über die KB Holding GmbH platziert. Der 77-jährige Thiele plant mit dem Börsengang, sein Erbe zu regeln.

          Knorr-Bremse ist ein Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge mit Sitz in München. Das Unternehmen besteht aus zwei großen Geschäftsbereichen: Systeme für Schienenfahrzeuge und Systeme für Nutzfahrzeuge.

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