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Aufspaltung geplant? : Continental bestätigt Überlegungen für Konzernumbau

  • Aktualisiert am

Viel Technik und Knowhow im runden Gummi: ein Autoreifen von Continental Bild: dpa

Angesichts des Wandels der Autobranche hin zu Elektroautos prüft der Zulieferer Continental Optionen für einen Konzernumbau. Dem Aktienkurs bekommt das schon mal ziemlich gut.

          Der Autozulieferer Continental prüft einen umfassenden Konzernumbau. „Wir bestätigen, dass wir uns in einem frühen Analysestadium befinden, Szenarien durchzuspielen, um unsere Organisation noch flexibler auf die Herausforderungen in der Automobilindustrie auszurichten“, teilte der Dax-Konzern aus Hannover am Dienstagabend mit. Dabei werde der Vorstand von externer Seite unterstützt. Ob und welche Änderungen sich aus den Analysen ergäben, sei zum heutigen Zeitpunkt noch völlig offen. Es lägen auch keine beschlussfähigen Pläne vor.

          Continental liegen nach Aussagen eines Insiders Vorschläge von Banken für einen Umbau vor. Zu den Möglichkeiten gehört offenbar auch eine neue Holding. Mit einer Aufspaltung würde Continental dem Beispiel von Zulieferern wie Delphi und Autoliv folgen.

          Der Aktienkurs des Reifenherstellers und Autozulieferers Continental hatte schon nach Gerüchten über eine mögliche Aufspaltung des Unternehmens einen Rekordstand erreicht. Am Dienstag stieg die Notierung bis auf das Rekordniveau von 257,40 Euro, was einem Zugewinn von knapp acht Prozent entsprach. Aktuell steht immer noch ein Plus von mehr als fünf Prozent zu Buche.

          CONTINENTAL

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          Spekuliert wird über den Aufbau einer Dachgesellschaft und eine separate Börsennotierung der profitableren Sparten. Die Ertragsperle ist trotz schwankender Rohmaterialpreise die Reifensparte. Das restliche Autozuliefergeschäft sorgt für mehr Umsatz.

          Vor etwa einem Jahr hatte der Konzern beschlossen, das Geschäft mit Antriebssträngen nicht - wie die Wettbewerber Delphi und Autoliv - abzuspalten, sondern im Konzern zu behalten und neu auszurichten. Denn mit dem Aufkommen von Elektromotoren gerät das Geschäft mit herkömmlichen Antriebssträngen absehbar unter Druck.

          Weil mit immer weniger Nachfrage nach Neuentwicklungen in Mechanik und Hydraulik gerechnet wird, sollen die Investitionen schrittweise zurückgefahren werden. Zugleich soll mehr Geld in Elektroantriebe fließen. An der Technologie für Verbrennungsmotoren halten die Niedersachsen aber fest.

          Quelle: dpa/Reuters

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