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Kryptowährung : Bitcoin-Kurs sinkt um 1000 Dollar in 48 Stunden

  • Aktualisiert am

Was wird aus dem Bitcoin? Bild: AFP

Gerade noch kostete ein Bitcoin beinahe 8000 Dollar, nun ist die Rally zumindest unterbrochen: Spekulationen um ein Terminkontrakt sind nur ein Grund offenbar.

          Die Bitcoin-Rally hat an diesem Freitag einen Dämpfer erlitten. Der Kurs der bekanntesten Cyberwährung fiel auf der Handelsplattform Bitstamp um mehr als fünf Prozent auf 6750 Dollar. Innerhalb von nicht einmal zwei Tagen verlor er damit mehr als 1000 Dollar. Spekulationen über die Zulassung eines Terminkontrakts für Bitcoin an der wichtigen Börse CME hatten den Kurs des Internetgelds in den vergangenen Tagen beflügelt, am Mittwoch hatte er ein Rekordhoch von knapp unter 8000 Dollar erreicht.

          BTC/USD

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          Ein von der CME aufgelegter Bitcoin-Future würde der Kryptowährung nach Ansicht von Experten Tür und Angel in den Massenmarkt öffnen. „Der Bitcoin-Future könnte sich als Scheideweg für den digitalen Taler herausstellen“, sagte Analyst Timo Emden vom Brokerhaus IG. „Bei einer Zulassung wäre Bitcoin mit einem Fuß im Mainstream angekommen.“

          Vermutlich würde dann auch schnell ein Bitcoin-ETF folgen, betonte Emden. Die Anträge dafür liegen bereits bei Regulierungsbehörden in der Schweiz und den Vereinigten Staaten in den Schubladen. Im Falle einer Ablehnung der Future-Pläne wären Kursverluste für den Bitcoin wohl die Folge.

          Auch die jüngste Warnung der deutschen Finanzaufsicht Bafin vor dem Erwerb von Digitalwährungen lastet möglicherweise auf dem Kurs. Die Behörde betonte, der Erwerb von der Cyberwährung über sogenannte Initial Coin Offerings (ICO), also Plazierungen der Währung an speziellen Handelsplätzen, sei mit hohen Risiken verbunden und könne zu einem Totalverlust führen – allerdings werden Bitcoins praktisch nicht mehr in ICO angeboten.

          Erklärvideo : Was ist eine Kryptowährung?

          Anders als zuvor berichtet hat die Bafin nicht vor Bitcoins gewarnt. Sie hat vor ICO gewarnt. Wir danken für den Hinweis!

          Quelle: FAZ.NET/Reuters

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