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Starker Gewinnanstieg : BHP Billiton will sich von Schiefergas trennen

Arbeiter bei einer Mine von BHP Billiton in Chile Bild: Reuters

Zum Abschied des Verwaltungsratschefs Jac Nasser legt der Rohstoffkonzern BHP Billiton noch einmal hervorragende Ergebnisse vor. Und beugt sich dem Druck von Hedgefonds.

          Der weltgrößte Rohstoffkonzern BHP Billiton vergoldet seinem scheidenden Chairman Jac Nasser den Abgang. Mit 6,7 Milliarden Dollar weist das Unternehmen für das Ende Juni abgelaufene Geschäftsjahr einen fast sechsmal so hohen Gewinn aus wie im Vorjahr. Die Schlussdividende hob der australisch-britische Konzern von 14 auf 43 Cent an. Das hervorragende Ergebnis wurde vom Geschäft mit Eisenerz getragen. In diesem Bereich verdoppelte sich der Vorsteuergewinn auf 7,2 von 3,7 Milliarden Dollar fast.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Zugleich ging der Sparkurs weiter: Der Konzern erhöhte die Produktivität in den vergangenen zwei Jahren und erzielte dadurch 2,2 Milliarden Dollar mehr Gewinn. Noch einmal 2 Milliarden Dollar sollen in diesem und dem nächsten Geschäftsjahr gehoben werden. Dank des Mittelzuflusses konnte BHP Billiton seine Schulden um knapp 10 Milliarden Dollar auf nun noch 16,3 Milliarden Dollar drücken.

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          Zudem beugt sich BHP Billiton den Forderungen von Hedge-Fonds, und stellt sein Schiefergasgeschäft in Amerika zum Verkauf. Unter anderem hatten Elliott Associates, die schon für den Abgang des deutschen Vorstandsvorsitzenden Klaus Kleinfeldt bei Arconic, einem der Teile des aufgespaltenen Aluminiumkonzerns Alcoa, gesorgt hatten, BHP Billiton in den vergangenen Monaten unter Druck gesetzt. Der Konzern sollte aktionärsfreundlicher zu handeln. Mit dem neuen BHP-Chef Ken Mackenzie scheint das gewährleistet zu sein. Der Plan sieht allerdings vor, zunächst den Wert des Schiefergasgeschäftes weiter zu heben, denn der Verkauf könne dauern, warnt der Minenriese.

          An der australischen Börse in Sydney kamen die Zahlen einigermaßen gut an: Der Aktienkurs stieg um 1,23 Prozent.

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