http://www.faz.net/-gv6-93i6k

Elektronikkonzern : Apple will angeblich neue Anleihe begeben

  • Aktualisiert am

Das neue iPhone X hat Apple weiteren Auftrieb gegeben. Bild: AFP

Der Elektronikkonzern Apple will angeblich eine neue Anleihe begeben, um damit die aktuellen Dividenden und Aktienrückkäufe zu finanzieren.

          Der Elektronikkonzern Apple könnte abermals Anleihen begeben, um mit dem Erlös Aktienrückkäufe und Dividenden zu finanzieren. Die Nachrichtenagentur Bloomberg schriebt unter Berufung auf eine „sachkundige Person“, der iPhone-Hersteller wollen in bis zu sechs Tranchen ein Rentenpapier mit 30jähriger Laufzeit und einem Zinskupon begeben, der rund 1,125 Prozentpunkte über der Rendite amerikanischen Staatsanleihen läge. Das wäre derzeit ein Zins von etwa 4 Prozent.

          Derzeit hat Apple mehr als drei Viertel eines Programms abgeschlossen, das den Aktionären bis Ende März 2019 Ausschüttungen von insgesamt 300 Milliarden Dollar bescheren soll. Die jetzt in Aussicht gestellte Anleihe könnte zur Finanzierung dienen.

          APPLE 13/43

          -- -- (--)
          • 1T
          • 1W
          • 3M
          • 1J
          • 3J
          • 5J
          Zur Detailansicht

          Apple verfügte zwar zuletzt über Barmittel und marktfähigen Wertpapiere im Volumen von 268,9 Milliarden Dollar. 94 Prozent davon aber befinden sich außerhalb der Vereinigten Staaten. Doch müssen amerikanische Unternehmen derzeit auf ihre internationalen Einkommen 35 Prozent Steuern zahlen, wenn sie diese in die Vereinigten Staaten zurückbringen. Apple könnte hier von den Steuerplänen der Republikaner sein, die diesen Satz auf 12 Prozent senken wollen.

          Quelle: FAZ.NET

          Weitere Themen

          Dax ging am Montag auf Talfahrt Video-Seite öffnen

          Nach Jamaika-Aus : Dax ging am Montag auf Talfahrt

          Er verlor zum Handelsstart 0,5 Prozent auf 12.934 Punkte. Ganz so dramatisch sei das Scheitern der Sondierungsgespräche aus Sicht der Märkte aber nicht, hieß es an der Frankfurter Börse.

          Keine Panik vor der neuen Fondsbesteuerung

          Steuern sparen : Keine Panik vor der neuen Fondsbesteuerung

          Keine Steuerfreiheit mehr für vor 2009 gekaufte Fondsanteile und neue Steuern zwischendurch. Skandal? Warum sich am Ende durch die Reform nicht viel ändert und die Steuererklärung sogar einfacher wird.

          Topmeldungen

          F.A.Z. exklusiv : Lindner: Wir fühlten uns gedemütigt

          Im Interview mit der F.A.Z. spricht der FDP-Vorsitzende über die Gründe für den Ausstieg aus den Jamaika-Sondierungen. Vor allem einer Partei wirft Christian Lindner fehlende Kompromissbereitschaft vor.
          Keine Zeit für Grokodilstränen: Sigmar Gabriel und Martin Schulz am Dienstag im Bundestag

          SPD nach Jamaika-Aus : Einmal Opposition und zurück

          Nach dem Paukenschlag wird in der SPD noch einmal neu nachgedacht. Es gelte, Neuwahlen zu vermeiden – heißt es hinter vorgehaltener Hand. Behutsam müsse man die Partei auf eine Regierungsbeteiligung vorbereiten. Nur wie?
          Heute ein seltenes Phänomen: Steiger in Deutschland.

          Letztes Bergwerk im Ruhrgebiet : Schicht im Schacht

          Auf Prosper-Haniel, der letzten Zeche im Ruhrgebiet, bereiten sich die Arbeiter auf die Schließung vor. Von 2700 Mitarbeitern werden viele in den Vorruhestand gehen, andere sich neue Jobs suchen. Die Pumpen unter Tage aber müssen weiterlaufen – für immer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.