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Finanzmarkt Dax zeigt sich knapp behauptet

07.10.2009 ·  Nach den Kursgewinnen vom Vorabend zeigt sich der Dax am Mittwoch knapp behauptet. Für den Verlauf rechnen Händler aber mit steigenden Kursen. „Trigger für einen weiter steigenden Dax könnten die Industrie-Aufträge um 12.00 Uhr sein“, so ein Marktteilnehmer mit Verweis auf die deutschen Daten für August. Erwartet wird ein Plus von 1,1 Prozent. Die neuerlichen Zinserhöhungs-Spekulationen, diesmal in Korea, belasteten den Markt nicht, heißt es.

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Knapp behauptet ist der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch in den Handel gestartet. Der Dax fällt gegen 9.37 Uhr um 0,1 Prozent oder 5 auf 5.652 Punkte. Für den Verlauf rechnen Händler aber mit steigenden Kursen. „Trigger für einen weiter steigenden Dax könnten die Industrie-Aufträge um 12.00 Uhr sein“, so ein Marktteilnehmer mit Verweis auf die deutschen Daten für August. Erwartet wird ein Plus von 1,1 Prozent.

Die neuerlichen Zinserhöhungs-Spekulationen, diesmal in Korea, belasten den Markt nicht. „Die Zinserhöhung in Australien gestern ist als Beweis für eine wirtschaftliche Belebung gefeiert worden, nicht als Belastung“, sagt ein Händler. „Das Kaufinteresse bleibt groß“, so ein weiterer Händler. Gestützt werde die Stimmung neben den guten Vorlagen von Hoffnungen auf einen Konjunkturaufschwung. Neben der australischen Erhöhung stützen Aussagen von Thomas Hoenig, Chef der amerikanische Notenbankfiliale in Kansas, der die amerikanische Wirtschaft wachsen sieht. Neue Impulse könnten auch von den amerikanische Hypothekenanträgen und, nach Börsenschluss in Deutschland, den amerikanische Verbraucherkrediten ausgehen.

Nach amerikanischem Börsenschluss legt Alcoa die Quartalszahlen vor und eröffnet damit die Berichtssaison zum dritten Quartal 2009. Aus technischer Sicht habe sich die Lage mit der Rückkehr über 5.575 verbessert, heißt es am Markt. Ein neuerlicher Bruch der Marke wäre negativ. Nach oben lägen bei 5.700 und bei 5.760 die zentralen Widerstände. Metro stehen wie erwartet unter Druck und fallen um 4,5 Prozent auf 36,70 Euro, nachdem die Unicredit 5,2 Prozent der Aktien aus dem Besitz von Otto Beisheim am Markt platziert hat.

Unter den Gewinnern sind die Aktien der Deutsche Post, die um 0,1 Prozent auf 12,59 Euro zulegen. Die Analysten von Goldman Sachs haben das Kursziel der Post-Aktie auf 15 von 12 Euro erhöht. Deutsche Bank gewinnen 0,3 Prozent auf 53,05 Euro. Händler hatten die Preisspekulationen um Sal. Oppenheim als neutral für den Kurs gewertet. Laut „F.A.Z.“ liegt der Wert nur bei 1 Milliarden Euro statt bei 1,5 Milliarden Euro. „Wichtig ist, dass die Deutsche schnell zum Zug kommt, damit der Name nicht verbrannt wird“, wiederholt ein Marktteilnehmer seine Einschätzung vom Montag.

Eon-Aktien notieren 1,1 Prozent im Minus bei 28,10 Euro. Grund sind neue Regulierungspläne der EU. Laut einem Bericht der „FT“ könnte Eon Reserven oder Kreditlinien über 7,5 Milliarden Euro für OTC-Derivate bilden müssen. „Da werden sich Anleger mit Käufen zurückhalten“, so ein Händler, der aber auch darauf verweist, dass es sich um Pläne handelt. Siemens könnten laut dem Bericht mit rund 1 Milliarden Euro belastet werden. Siemens-Aktien verlieren 0,5 Prozent auf 62,77 Euro. Im MDax legen Tuipapiere nach guten Vorlagen der Frachtpreise um 0,7 Prozent zu auf 6,90 Euro. „Der Baltic Dry Index hat um mehr als 3 Prozent angezogen“, sagt ein Händler. Bilfingeraktien fallen nur optisch um 6,3 Prozent auf 46,84 Euro. In der Aktie hat der Bezugsrechtshandel für die neuen Aktien aus der Kapitalerhöhung begonnen.

Die Papiere von Leoni notieren nach ihrer Aktienplatzierung 0,2 Prozent höher bei 14,75 Euro. Die Platzierung erfolgte zu 14,50 Euro. Der Konzern hat rund 10 Prozent des Grundkapitals aus einem ehemaligen Aktienrückkauf platziert. Damit will er das Eigenkapital verbessern.

Deutsche Anleihen: Minimale Kursverluste zum Start

Der deutsche Rentenmarkt ist am Mittwoch mit leichten Kursverlusten in den Handel gestartet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future sank um 0,02 Prozent auf 122,41 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,157 Prozent. „Auch heute könnten die Rentenmärkte leicht unter Druck stehen“, heißt es im Morgenkommentar der HSH Nordbank. Bereits am Vortag hatten steigende Aktienkurse sowie die in dieser Woche anstehenden Auktionen in den Vereinigten Staaten von insgesamt 78 Milliarden Dollar die Rentenmärkte belastet. Auch die Zinserhöhung in Australien habe auf die Stimmung gedrückt. Den richtungsweisenden Bund-Future sieht das Bankhaus zwischen 122,00 und 122,90 Punkten.

Devisen: Euro sinkt wieder unter 1,47 Dollar

Der Euro ist am Mittwoch wieder unter die Marke von 1,47 amerikanische Dollar gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,4691 Dollar. Ein Dollar war 0,6805 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,4722 (Montag: 1,4616) Dollar festgesetzt. „Auffällig ist die noch immer existente Abhängigkeit von der Risikoneigung der Marktteilnehmer“, betonte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen. Eine sinkende Risikoneigung begünstigt den Dollar, während eine höhere Risikobereitschaft den Euro stützt. Eine mögliche Enttäuschung bei den Auftragseingängen der deutschen Industrie könnte damit den Euro belasten.

Aktien in Tokio schließen mit Kursgewinnen

Die Börse in Tokio hat am Mittwoch fest geschlossen. Nikkei-225-Index legte um 1,11 Prozent auf 9.799,60 Punkte zu. Für den breiter gefassten Topix ging es um 1,61 Prozent auf 885,69 Zähler nach oben. Insbesondere Rohstoffwerte waren gefragt, aber auch Banken setzten ihren Aufwärtstrend fort. Zudem ist in Japan der Sammelindex der Frühindikatoren im August den sechsten Monat in Folge gestiegen.

Aktien in Seoul tendieren gut behauptet - Exportwerte bremsen

Die Börse in Seoul weist am Mittwoch im Handelsverlauf trotz sehr guter internationaler Vorgaben nur moderate Kursgewinne auf. Der Kospi gewinnt gegen 6.25 Uhr 0,3 Prozent auf 1.603, nachdem er im Hoch schon bei 1.625 Punkten gelegen hatte. Gebremst werde der Markt von Verlusten bei Exportwerten. Der zum Won schwächelnde Dollar, der die Exportchancen verschlechtere werde als Vorwand für Gewinnmitnahmen genutzt, so ein Marktexperte. Samsung Electronics, Hynix und Hyundai Motor verlieren bis zu 4 Prozent an Wert. Auch die Zinserhöhung in Australien wirke nach, da sie Sorgen vor einer früher als erwarteten Zinserhöhung auch der südkoreanischen Notenbank hervorgerufen habe. Diese entscheidet am kommenden Freitag über ihren Leitzins. Positiv sei, dass ausländische Akteure nach acht Handelstagen mit Nettoverkäufen nun wieder Nettokäufer seien, so ein Händler. Eine Unterstützung für den Kospi liege bei 1.600 und darunter bei 1.590 Zählern. Zu den Gewinnern gehörten nach den jüngsten Anstiegen beim Gold und Basismetallen Aktien aus dem Rohstoffsektor wie Posco und Korea Zinc. Von einem Bericht über einen angeblichen Ein-Milliarden-Dollar-Auftrag der brasilianischen Vale profitierten Daewoo Shipbuilding und STX Offshore, heißt es.

Aktien in Hongkong tendieren fest - Rohstoffwerte gesucht

Fest präsentiert sich die Börse in Hongkong am Mittwochmittag (Ortszeit) nach günstigen Vorgaben der amerikanische Börsen. Der HSI gewinnt 1,9 Prozent auf 21.198 Zähler und steht damit erstmals im Oktober wieder über der 21.000er Marke. An der Börse in Schanghai findet unterdessen wegen eines neuerlichen Feiertags weiter kein Handel statt. Dort öffnet die Börse erst am Freitag wieder. Ein Marktexperte von KGI sieht den HSI kurzfristig zwischen 20.000 und 22.000 Punkten. Die verbesserte Stimmung stütze zwar, die Sorge vor einer restriktiveren Geldpolitik in China schwele aber als Belastungsfaktor weiter, sagt er. Die früher als erwartet erfolgte Zinserhöhung in Australien vom Vortag werde vom Markt dahingehend positiv interpretiert, dass die konjunkturelle Erholung auf dem Weg st. Zu den Tagesfavoriten gehörten mit gestiegenen Metall- und Rohstoffpreisen Rohstoffwerte wie Chalco, Cnooc und Shenhua. Li & Fung, die erfahrungsgemäß stark auf Konjunkturmeldungen reagierten, setzen ihre jüngste Berg- und Talfahrt fort und gewinnen 6,6 Prozent auf 31,30 Hongkong-Dollar.

Ölpreis klettert erneut Richtung 72 Dollar

Der Ölpreis ist am Mittwoch erneut in Richtung 72 amerikanische Dollar gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der amerikanische Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete im frühen Handel 71,55 Dollar und damit 67 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte um 71 Cent auf 69,27 Dollar. Der wieder wachsende Optimismus mit Blick auf die Wirtschaftsentwicklung in den Vereinigten Staaten treibt nach Einschätzung von Experten den Ölpreis weiter an. Als Spiegel der Hoffnungen gilt die wieder festere Verfassung der Aktienmärkte. Am Nachmittag könnten die neuesten amerikanische Rohöllagerdaten für einen Impuls am Ölmarkt sorgen. Die Daten werden am Nachmittag veröffentlicht.

Kurse und Meldungen nach Börsenschluss an der Wall Street

Die Aktienkurse haben in Amerika nach Börsenschluss am Dienstag knapp gehalten tendiert. Der Nasdaq-100 After Hours Indicator gab um 0,1 Prozent auf 1703,5 Zähler nach.

Nach einer Anhebung des Ausblicks für 2009 haben sich die Aktien von Yum Brands im nachbörslichen Handel am Dienstag mit einem Plus gezeigt. Das Unternehmen, zu dem die Restaurantketten Pizza Hut und Taco Bell gehören, erwartet nun ein Ergebnis je Aktie von 2,14 Dollar, nachdem zuvor noch mit 2,10 Dollar gerechnet worden war. Die Schätzungen der Analysten liegen bei 2,13 Dollar. Für das dritte Quartal gab Yum Brands einen Gewinn je Aktie von 0,58 Dollar bekannt und traf damit genau die Markterwartungen. Ohne Sondereinflüsse wäre ein Ergebnis von 0,70 Dollar erzielt worden. Die Aktie stieg um 1,7 Prozent auf 35,47 Dollar. Dagegen verloren die Papiere von Sunoco 2,4 Prozent auf 27,22 Dollar. Das Unternehmen hat die Quartalsdividende auf nur noch 0,15 Dollar halbiert. Zudem beabsichtigt Sunoco die Stilllegung einer Fabrik. Hintergrund seien geringe Margen und eine gesunkene Benzin-Nachfrage.

Wall Street schließt fest - Wetten auf die anstehende Berichtsperiode

Einen Tag vor dem Start in die Berichtssaison hat die Wall Street am Dienstag fest geschlossen. Hoffnungen auf einen positiven Verlauf beflügelten laut Händlern die amerikanischen Börsen. Alcoa eröffnet am Mittwoch die Berichtsperiode zum dritten Quartal. Händler verwiesen daneben auf die Dollarschwäche. Positiv wurde am Markt auch die australische Zinsanhebung aufgenommen. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg um 1,4 Prozent oder 132 Punkte auf 9.731. Der S&P-500 gewann ebenfalls 1,4 Prozent oder 14 Zähler auf 1.055 und der technologielastige Nasdaq-Composite zog um 1,7 Prozent oder 35 Punkte auf 2.104 an. Umgesetzt wurden 1,23 (Montag: 1,12) Milliarden Aktien. Dabei standen den 2.422 Kursgewinnern 622 -verlierer gegenüber, während 73 Titel unverändert schlossen.

„Die heutige Rally gebührt dem Dollar und wird zum Teil vom Rohstoffsektor getragen. Anleger schichten in risikoreichere Vermögenswerte um. Man kann dies als Absicherung gegen die Dollarschwäche und weniger gegen die Inflation verstehen“, sagte Christopher Foxall, Portfoliomanager bei Lighthouse Financial. Unterstützung kam auch aus Australien: Die australische Notenbank hatte als erste der G-20-Staaten begonnen, den im Zuge der Finanzkrise beschlossenen geldpolitischen Stimulus zurückzufahren. Anleger hätten die Maßnahme als Beleg für eine konjunkturelle Wende interpretiert, was dem Aktienmarkt spürbaren Auftrieb verliehen habe, erläuterten Händler. „Dies ist ein bedeutender Schritt. Nur wenige Volkswirte hatten damit noch im laufenden Jahr gerechnet“, ergänzte ein Marktstratege.

Der Stahl- und Aluminiumkonzern Alcoa legt am Mittwoch nach Handelsschluss die Zahlen für das dritte Quartal vor. Am Markt wird mit einem Verlust von 0,11 Dollar je Aktie gerechnet. Die Nachfrageschwäche aus dem Frühjahr dürfte überwunden sein, das Unternehmen von den durch die Regierung aufgelegten Konjunkturprogrammen profitieren. Beflügelt von anziehenden Rohstoffpreisen legten Alcoa um 3,5 Prozent auf 13,89 Dollar zu. Die Öltitel Exxon Mobil und Chevron verteuerten sich um 1,6 Prozent auf 68,66 Dollar oder 1,7 Prozent auf 70,56 Dollar. Letztlich waren die Aufschläge aber breit gestreut.

Die Aktien von Caterpillar legten um 1,9 Prozent auf 51,70 Dollar zu, nachdem der Baumaschinenhersteller die Preise für die meisten seiner Maschinen ab Januar 2010 um bis zu 2 Prozent anheben will. Investoren hatten befürchtet, der Konzern könnte seine Produkte im schwachen wirtschaftlichen Umfeld nur mit Rabatten absetzen. Das Management hatte im Sommer jedoch gegenüber Analysten erklärt, lieber die Produktionsrate drosseln als Rabatte gewähren zu wollen. Man gehe unverändert von einem kurzfristigen Nachfrageeinbruch aus. Mosaic gewannen trotz unter Markterwartung gebliebenen Zahlen für das erste Quartal ihres Geschäftsjahres 4,2 Prozent auf 47,89 Dollar. Marktteilnehmer verwiesen darauf, dass das Unternehmen von einer starken Erholung der Kali-Absätze bis zum Ende des Geschäftsjahres ausgeht .

Gegen den Trend schlossen Boeingaktien nahezu unverändert bei 52,29 Dollar. Der Flugzeughersteller erwartet Belastungen von 1 Milliarden Dollar für das dritte Quartal 2009. Die Belastungen stehen nach Aussage des Unternehmens im Zusammenhang mit den verzögerten Auslieferungen des Frachtflugzeugs 747-8. Der amerikanische Suchmaschinenbetreiber Google und der amerikanische Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless vereinbarten eine Zusammenarbeit und wollen Mobilfunkgeräte anbieten, die mit dem Google-Betriebssystem „Android“ ausgestattet sind und über die Netze von Verizon laufen. Mit dieser Kooperation soll dem „iPhone“ von Apple Konkurrenz gemacht werden. Google kletterten um 2,1 Prozent auf 498,74 Dollar und Verizon um 0,7 Prozent auf 30,17 Dollar.

Amerikanische Anleihen notieren im späten Handel leichter

Belastet vom Neuangebot und Aufschlägen am Aktien- und Rohstoffmarkt haben die Notierungen der amerikanische Staatsanleihen am Dienstag im späten New Yorker Handel leichter tendiert. Zehnjährige Staatsanleihen mit einem Kupon von 3,625 Prozent sanken um 10/32 auf 103-3/32 und rentierten mit 3,257 Prozent. Die mit 4,500 Prozent verzinste 30-jährige Staatsanleihe verringerte sich um 29/32 auf 107-4/32, ihre Rendite stieg von 4,017 auf 4,067 Prozent. Wichtige amerikanische Konjunkturdaten standen am Berichtstag nicht auf der Agenda. Die Aktien- und Rohstoffmärkte hätten den Anleihen den Wind aus den Segeln genommen, hieß es im Handel. So markierte der Goldpreis am Berichtstag ein weiteres Allzeithoch und die Wall Street schloss fest. „Der Rentenmarkt leidet unter der Entwicklung bei Aktien und den anstehenden Neuemissionen“, sagte Rentenhändler James Newman von Keefe, Bruyette & Woods in New York. Das Finanzministerium gab am Berichtstag neue dreijährige Papiere im Volumen von 39 Milliarden Dollar aus, die nach Ansicht von Marktbeobachtern nur auf mäßiges Interesse stießen. Am Mittwoch werden zehnjährige Titel im Volumen von 20 Milliarden Dollar auktioniert und am Donnerstag 30-jährige Staatsanleihes in Höhe von 12 Milliarden Dollar. Anleger hätten die Neuemissionen zum Anlass genommen, Positionen aufzulösen, hieß es im Handel. Die Rally am Aktienmarkt und bei Rohstoffen wie Öl zeige die gestiegene Risikobereitschaft der Marktakteure. Bei Vermögenswerten mit niedrigem Risikoprofil sei Gold derzeit mehr gefragt als amerikanische Anleihen, sagten Händler mit Blick auf das neue Allzeithoch beim Edelmetall. Zudem sahen Händler auch in der australischen Zinsanhebung eine Belastung für das Sentiment am Rentenmarkt. Die australische Notenbank (RBA) verwies nicht nur auf ein Inflationsniveau im Rahmen des Zielkorridors, sondern hält im kommenden Jahr ein Wachstum über der Prognose vieler Volkswirte für möglich. Am Markt werde damit gerechnet, dass weitere Staaten dem Schritt folgten, sagte ein Marktteilnehmer.

Aktien Lateinamerika Schluss: Gewinne

Die größeren lateinamerikanischen Börsen sind am Dienstag mit einem Plus aus dem Wertpapierhandel gegangen. Im brasilianischen São Paulo stieg der Aktien-Index der Bovespa-Börse um 301,29 Zähler oder 0,48 Prozent auf einen Endstand von 62.670,59 Punkten. Der Merval-Index in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires legte deutlich um 48,29 Punkte zu und stieg im Vergleich zum Montag um 2,35 Prozent auf 2.101,34 Punkte. In Mexiko-Stadt stieg der IPC-Index um 476,08 Zähler oder 1,63 Prozent auf 29.690,48 Zähler.

Quellen: FAZ.NET, dpa-AFX, Reuters, dpa, AP, AFP, Dow Jones, Bloomberg, F.A.Z.

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