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F.A.Z.-Euro-Index : Bessere Rendite ohne Bankaktien

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Die Finanz- und Staatsschuldenkrise setzt den Kursen vieler Bankaktien arg zu. Die F.A.Z. hat deswegen einen Aktienindex für den Euroraum auf den Weg gebracht, der keine Banken enthält.

          Die Finanz- und Staatsschuldenkrise setzt den Kursen vieler Bankaktien arg zu. Das zeigt ein Vergleich des F.A.Z.-Euro-Index mit dem neuen F.A.Z.-Euro-ex Banken-Index seit dem Jahr 2001.

          Bild: F.A.Z.

          Der F.A.Z-Euro-Index enthält 100 Aktien aus dem Euroraum aus allen wichtigen Branchen, darunter auch 16 Bankaktien. Der neue F.A.Z.-Euro-ex Banken-Index (siehe nebenstehende Grafik) ist um die 16 Bankwerte bereinigt und enthält somit nur 84 Werte. Beide Indizes beruhen auf demselben innovativen Konzept: Zum einen erhalten alle Werte in einem Index ein identisches Gewicht, während sich in den meisten anderen Indizes das Gewicht einer Aktie nach der Marktkapitalisierung errechnet. Zum Zweiten spielt für die Auswahl der Aktien das Bruttoinlandsprodukt ihrer jeweiligen Heimatländer eine entscheidende Rolle.

          Wie ein Vergleich seit dem Jahr 2001 zeigt, hat der Index ohne Banken um rund 10 Prozent besser abgeschnitten als der Index mit den Finanzinstituten. Damit ist freilich nicht gesagt, dass sich diese Tendenz in der Zukunft so fortsetzen muss. Auf die beiden Euro-Indizes der F.A.Z. dürften in den kommenden Wochen Finanzprodukte begeben werden.

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